Study Groups – die etwas andere Lernmethode

study-groupStudy Groups – die etwas andere Lernmethode

Gerade wenn ihr ein Auslandsstudium in den USA, Kanada, Australien oder England anstrebt, solltet ihr über diese in Deutschland ehr seltener vorkommendere Art des Lernens Bescheid wissen.

Bei Study Groups treffen sich Studenten, die die gleichen Kurse belegen, und arbeiten gemeinsam an Präsentationen, Hausarbeiten und bereiten sich auf Mittermklausuren oder Finals vor. Study Groups können entweder auf freiwilliger Ebene stattfinden, oder man muss sich in bestimmten Kursen einer Gruppe von Mitschülern anschliessen, um Gruppenprojekte durchzuführen.

Vorteile einer Study Group:

  • Mehr Spass beim Lernen: Wenn man mit einer Gruppe von Freunden zusammensitzt verbindet man unweigerlich das Positive mit dem Negativen, und das Lernen macht mehr Spass als wenn man alleine zuhause sitzt und büffelt.
  • Weniger Arbeit für alle: Natürlich hat man in der Gruppe den Vorteil, dass man die Aufgaben aufteilen kann. So kann zum Beispiel jeder ein Kapitel zusammenfassen und man tauscht diese gegenseitig aus, oder das Hausarbeitsthema wird in verschiedene Punkte unterteilt, um die sich die einzelnen Study Group Mitglieder kümmern müssen.
  • Lernen in der Fremdsprache: Man sollte immer versuchen, nicht nur mit anderen ausländischen Studenten in einer Gruppe zu sein, sondern soviele Muttersprachler wie möglich mit dabei zu haben. So könnt ihr euer Englisch verbessern, und ihr habt jemanden dabei, der euren Teil der Hausarbeit noch mal durchlesen kann oder Begriffe erklären kann.
  • Mehr Köpfe, mehr Ideen: Wenn ihr eine gute Truppe gefunden habt, dann werden sich Synergieeffekte einstellen und eure Hausarbeit oder Präsentation wird vor Kreativität und guten Ideen strotzen. Oft sagt man, dass ein Team zwischen 3-6 Mitglieder haben sollte, um effizient zu arbeiten.
  • Testet eure Management-Qualitäten: Auch wenn ihr sonst ehr zurückhaltent, ja vielleicht sogar schüchtern seid, versucht euch in die Gruppendiskussionen einzubringen und eure Ideen durchzusetzen. Übt es jetzt, wenn die Konsequenzen überschaubar sind, nicht erst, wenn ihr eure erste Stelle antretet.

study-groupNachteile einer Study Group:

  • Unmotivierte Gruppenmitglieder: Es kommt leider sehr häufig vor, dass ein oder mehrere Gruppenmitglieder weniger leisten, schlecht recherchieren, keine Termine einhalten und ihre Teile der Präsentation vergeigen. Versucht die Mitglieder der Study Group zu motivieren und plant genügend Pufferzeiten ein, damit man zur Not am Ende noch einmal alles in Ruhe durchgehen kann und Verbesserungen vornehmen kann. Lernt aus euren Erfahrungen und sucht euch eure Study Group Mitglieder im nächsten Kurs besser aus.
  • Zeitkonflikte: Je grösser die Gruppen und je beschäftigter ihre Teilnehmer, desto schwerer wird es, passende Termine für die Gruppenarbeiten zu finden. Wenn mehrere Treffen nötig sind, dann macht einen festen Tag/Uhrzeit in der Woche aus, an dem alle können und jeder kann andere Termine schon langfristig darauf ausrichten.
  • Zuviele Köche verderben die Suppe: Wenn eine Gruppe nur aus Führungspersönlichkeiten besteht, führt das oft zu endlosen Diskussionen, wenn nicht sogar Streitereien, weil jeder seine Meinung durchsetzen will. Geht Kompromisse ein und konzentriert euch aufs Wesentliche, sonst kann eine Study Group nicht nur Nerven, sondern auch sehr viel Zeit kosten.

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