Erfahrungsbericht Studium USA – Ohne Auto geht es nicht…aber mit auch nicht

Erfahrungsbericht – Ohne Auto geht es nicht…aber mit auch nicht

Bei Gebrauchtwagenhändlern sollte man sich nicht von schöner Dekoration täuschen lassenIch habe mich im August 2008 mit 3 weiteren Freunden auf den Weg nach San Diego gemacht um unseren Bachelor of Science in Management an der CIBU zu machen, naja und um Spaß zu haben.

In Deutschland haben wir uns im Reisebüro zwar mal über Mietwagenpreis in San Diego erkundigt, dachten dann aber es wäre sicher vor Ort günstiger. 1. Fehler! Wir kamen am Flughafen in San Diego an und ließen uns erstmal vom Taxifahrer zu „irgendeiner“ Autovermietung fahren. Dort haben wir uns dann erstmal in die endlos wirkende Schlange, bei 32°C gestellt und gewartet. Nach gefühlten Stunden kamen wir dann auch zum Schalter und erkälten dem Mitarbeiter was wir denn gern hätten. Ein Auto, nicht zu klein und nicht zu groß und für mindestens 4 Personen.

So wage wie unsere Angaben, so riesig auch die Auswahl. Wir beschlossen uns nach dem Preis zu entscheiden und die Wahl fiel auf einen schwarzen Dodge Charger. Nicht übel! Das Auto sollte für 2 Wochen um die $400 kosten. Ein gutes Angebot, fanden wir. Allerdings hatten wir die Steuern, Versicherungsgebühren und die Zusatzgebühren ($25 pro Tag) für Fahrer unter  25 Jahren nicht einkalkuliert. So rechnete also der freundliche Mitarbeiter und rechnete und rechnete…und kam schlussendlich auf einen Preis von $1.200. Da fiel uns allen erstmal die Kinnlade runter. Aber aufgrund der Mischung aus Unwissen, Müdigkeit nach dem langen Flug, Abenteuerlust und (man muss es zugeben) Dummheit haben wir das Auto zu dem Preis gemietet. 2. Fehler!

Da der Mietwagen so teuer war musste natürlich innerhalb der 2 Wochen dringend ein eigenes Auto her. Also machten wir uns auf die Suche nach einem Gebrauchtwagenhändler. 3. Fehler! Denn wenn 3 Mädels und ein Kerl ohne jegliches Verständnis für Autos auf Amerikas Gebrauchtwagenmarkt ein fahrtüchtiges, schönes und günstiges Auto suchen kann das ja nur schief gehen. Genau so war es dann auch. Wir ließen uns auf einen Händler ein der Borat zum verwechseln ähnlich sah ein und kauften ihm einen goldfarbenen Jeep ab. 4. Fehler!

Zwangspause durch UnwissenDieser Jeep, hat uns Nerven und vor allem eine Stange Geld gekostet. Es ging schon damit los das direkt am Tag nach dem Kauf das „check engine“ Lichtchen aufleuchtete. Wir also zurück zu „Borat“ und der erklärte uns das sei kein Grund zur Sorge und bei Autos in dem Alter normal. Gut, wir also fröhlich weiter gefahren bis wir ca. 2 Wochen später nicht mehr vom Parkplatz bei der Uni kamen. Das Auto sprang einfach nicht mehr an. Naja kommt ja mal vor. Wir also bei AAA (Amerikanischer ADAC) angerufen, mal eben Mitglied geworden und dann „by the way“ erwähnt dass wir einen Abschleppwagen bräuchten.

Aber das war nicht die einzige Panne. Einmal rief eine meiner Mitbewohnerinnen völlig aufgelöst an und meinte unser Jeep wäre kaputt, sie stehe mitten auf dem Highway und das Auto qualme ganz schrecklich. Also wieder Abschleppwagen, wieder Reparatur.

Dann hatte unser Jeep eine Phase in der er einfach immer ausging. Ob im Stadtverkehr, auf dem Highway, auf der Kreuzung oder mitten auf der Brücke nach Coronado (ganz unangenehm). Doch auch das brachte uns irgendwann nicht mehr aus der Ruhe denn er ging eigentlich immer wieder an. Aber eben nur eigentlich. Insgesamt war dieses Auto 6mal in der Werkstatt (innerhalb von 11Monaten) und erst der letzte Mechaniker fand heraus woran es lag. Das Problem war eine Art Computer der einen Wackelkontakt hatte.

Allerdings hat diese Story auch ein Happy End (zumindest für uns). Denn wir haben vor unserer Abreise tatsächlich einen gefunden der genauso wenig Ahnung von Autos hat wie wir. Und dieser nette Herr hat uns unseren Jeep abgekauft und das noch fast zum Anschaffungspreis. Würde mich ja schon interessieren ob der auch solchen Stress mit dem Auto hat. Aber wohl nicht, bei den zahlreichen Besuchen in der Werkstatt wurde ja so gut wie alles am Motor ausgetauscht, daher hat eigentlich nur noch die Karosserie Jahrgang 1996.

Studium USA – Erfahrungsberichte und hilfreiche Artikel findest Du auf unserem ISOgermany Blog:

Auslandsstudium USA – Was muss ich mitnehmen?

Studium USA – Ein Tag im Leben einer CIBU Studentin

Studium USA – F1 Visum +Video

Alle Erfahrungsberichte zum Thema leben und studieren USA gibt es hier!


Mehr Infos zum Studium in den USA an der California International Business University hier:

Studieren USA: CIBU Info

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