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Noch einmal Ersti sein – die Orientierungswoche an der VIU

Auslandssemester Kanada: VIU – Infoveranstaltung Studium

Der erste Tag war einfach unfassbar anstrengend und aufregend. Nicht nur, dass ich immer noch mit meinem Jetlag zu kämpfen hatte (ich war ja erst seid 2 Tagen in Kanada), es waren auch einfach unfassbar viele Eindrücke die ich verarbeiten musste.

An Tag 1 ging es als erstes für die „Auslandssemester“ Studenten ins Buliding 250. Das ist das Management Gebäude. Die Management Fakultät ist by the way einer der größten Fakultäten an der VIU. Das Business Programm an der Vanouver Island University ist nämlich sehr begehrt.

In einem für mich sehr kleinen, denn ich bin nur riesige Hörsäle gewohnt, aber für die VIU relativ großen Hörsaal wurden wir erst einmal über die Anwesenheitspflicht und die Regeln um Kurse/Klassen abzuwählen aufgeklärt. In den ersten Wochen wird nämlich in jeder Stunde die Anwesenheit kontrolliert. Nur so kann sicher gestellt werden, dass die Leute auch ihre Kurse besuchen und nicht anderen den Platz wegnehmen die wirklich in die Klasse möchten. Man darf 3 mal unentschuldigt fehlen, bevor man in „trouble“ gerät.

Gott sei Dank saß Yonas neben mir, der mich davon abhielt auf dem Tisch einzuschlafen, denn obgleich das was mir erzählt wurde sehr interessant war, mein Jetlag hatte einfach die Macht über mich ergriffen. Der Jetlag war einfach schon das was mich am meisten Kraft gekostet hat in den ersten 2 Wochen. Vielleicht bin ich auch einfach nur sehr empfindlich, aber ich kann jeden nur warnen. Aber wenn man einmal den Jetlag Fluch hat, ist es auch sehr schwer ihn abrupt wieder los zu werden. Da gibt es nur eins, Augen AUF und durch.

Auslandssemester Kanada: Vancouver Island University – Burger Fest

Nach der ersten VIU Informationsveranstaltung war es schon fast Lunchtime. Das absolute Highlight des ersten Tages war, dass es vor der Library zur Mittagspause ein RIESIGES Burger Fest gab. Man konnte sich einen dicken Hamburger und einen Softdrink abholen (kostenlos!) und seine Mittagspause genießen. Mit dem wundervollen Blick aus Meer, den man nämlich von der Bibliothek aus hat, war dieser Moment unbezahlbar großartig. Das Wetter war ein Traum und eigentlich fühlte sich alles zu gut an um wahr zu sein. Der Blick aufs Meer von der Universität kommt einem jeden Tag wie ein Traum vor. Ich kann es eigentlich immer noch nicht fassen.

Auslandssemester Kanada: Vancouver Island University – Die Erstiralley

Die Erstiralley an der VIU ist etwas ganz Feines. Am zweiten Tag der Orientierungswoche haben sich alle Studenten auf dem Royal Plaza versammelt.

Per Los wurden wir in verschiedenen Gruppen eingeteilt und los ging die Reise. Meine Gruppe wurde von einer Ersti-Tutorin namens Ashley über den Campus der Vancouver Island University geführt. Und ziemlich lustig war, dass ich an diesem Tag das erste Mal bemerkt hab, dass hier in Kanada alles „awesome“ ist. Fast jedes zweite Wort von Ashley war „awesome“. Wie lustig ich das am ersten Tag fand, kann ich gar nicht beschreiben, aber nun wusste ich woher das Vorurteil aus „How I met your Mother“ kam :D.

Nun, weiter geht’s mit dem Programm, denn eine Ralley wäre nicht eine Ralley, wenn man keine Spiele spielen müsste. Also führte Ashley uns von Station zu Station über den Nanaimo Campus wo von Oreo-Wettessen zu Steinestapeln so ziemlich alles an Spielen dabei war. Für jede absolvierte Station bekam unsere Gruppe eine bestimmte Anzahl von Punkten die sich je nach Qualität der „Performance“ richtete. Leider war unsere Gruppe ziemlich schlecht was die Spiele anging, aber wir hatten viel Spaß, was meiner Meinung nach überhaupt der Sinn einer solchen Ralley ist.

Was ich ziemlich cool fand war, dass wir während der Ralley den ganzen Campus gesehen haben. Wir wurden zu den wichtigsten Gebäuden auf dem VIU Campus gebracht zum Beispiel zum Health Service und zur International Education. Und damit nicht genug, wir hatten sogar die Gelegenheit mit den Verantwortlichen der Einrichtungen zu sprechen und all unsere Fragen zu stellen und sie natürlich auch beantwortet zu bekommen.

Auslandssemester Kanada: VIU – Infoveranstaltung Leben in Kanada

Am dritten Tag hatten wir einige Informationsveranstaltungen über das Leben in Kanada. Immer noch heimgesucht vom Jetlag war das alles sehr anstrengend für mich und ich denke ich habe die Informationen nur selektiv wahrnehmen können. Aber, ihr habt Glück, an ein bisschen was kann ich mich noch erinnern.

In Kanada tickt die Zeit ein wenig anders. Das bedeutet, wenn man hier eine Verabredung hat, die rein privat ist kann es schon mal des Öfteren vorkommen, dass die Person mit der man ich verabredet hat nicht auftaucht oder zu spät ist. Mit einer sehr deutschen Mentalität was Pünktlichkeit angeht ist mir das am Anfang ziemlich auf die Nerven gegangen. Nach unendlich vielen sinnlosen Diskussionen und vor allem viel Warterei hab ich es dann aufgegeben und mich einfach daran gewöhnt, dass Zeit hier einfach nicht so eine großartige Rolle spielt. Genau das hat uns die nette Dame in der Informationsveranstaltung auch erzählt, aber wenn man ein „see you later“ und dann sieht man sich 2 Wochen nicht am eigenen Leib erfährt ist die Sache schon noch mal etwas anders.

Was in einer Informationsveranstaltung über das Leben in Kanada natürlich auch nicht fehlen darf ist das Thema: Partys. Und was selbstverständlich ist, dass es wie auch in Deutschland einfach bestimmte Dinge gibt, auf die man einfach achten muss. Wie z.B., dass man seinen Drink nicht aus den Augen lässt und nicht einfach mit irgendwem nach Hause geht usw.

Weiter ging es mit dem Thema: Handys. Das ist nämlich hier so eine Sache für sich. Wenn ihr denkt in Deutschland ist es teuer mit dem Handy zu telefonieren, dann habt ihr weitgefehlt. In Kanada ist es nämlich so, dass wenn man ein Prepaid Handy hat, dass man für jeden „Mist“ bezahlen muss. Nicht nur, wenn man telefoniert oder SMS schreibt, NEIN man muss auch bezahlen wenn man angerufen wird oder eine SMS bekommt. Mein absolutes Highlight ist, wenn man nicht in der Stadt ist in der man sein Handy gekauft hat, zahlt man zusätzliche „Long distance call“ Gebühren. Das macht den Handybesitz hier zu einem richtigen Vergnügen.

Falls ihr euch wundert warum Handys hier genauso populär sind wie in Deutschland. Es ist so, dass es hier ziemlich gute Verträge gibt, die bei weitem nicht so teuer sind wie die Prepaid Handys. Aber wenn man nur für ein halbes Jahr hier ist, macht ein Vertrag keinen Sinn. Ganz abgesehen davon, dass es hier ebenfalls eine Mindestlaufzeit von Handyverträgen gibt.

Dank der Tatsache, dass es hier auch keine Handys mit Sim-Karte sondern einfach nur Handys des jeweiligen Anbieters gibt, habe ich mich also gegen ein Handy entschieden und benutze Facebook und Skype zur Kommunikation. Und ich muss sagen, dass klappt soweit eigentlich ziemlich gut!

Ich glaub das waren erst einmal die Highlights von der Ersti-Woche an der Vancouver Island University. Da bleibt mir ja nur noch übrig zu sagen: „That’s awesome!“

Mehr Informationen zum Studium in Kanada an der Vancouver Island University:

Auslandssemester Kanada / Studium Kanada:

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