Sicherheit in Manly & am ICMS – Erfahrungsbericht von Nadira H. – Auslandssemester Australien

Australian Diaries – Part 8: Sicherheit in Manly & am ICMS

Manly und Sydney sind wie jede andere Großstadt auch nicht ganz frei von Kriminalität. Wenn man jedoch weiß, wie man sich selbst und seine Mitmenschen schützen kann, sollte man selten in einen Konflikt geraten.

Manly Police Car - Auslandssemester AustralienIn der Orientierungswoche hat das ICMS die Manly Police eingeladen, welche einen Vortrag zur Sicherheit in Manly vorbereitet hat.

Alle Studenten gehen  natürlich gerne feiern. Gerade wenn man an einem neuen Ort ist, möchte man die Lokalitäten alle kennenlernen. Die Polizei ist also besonders auf diesen Aspekt eingegangen. Zunächst einmal ist es wichtig, immer einen Personalausweis bei sich zu führen. Die Kontrollen in Australien gehen etwas weiter als in Deutschland, so wird auch oft in Restaurants am Abend nach einem Identifikationsnachweis gefragt. Sobald man sich weigert diesen vorzuzeigen bzw. keinen vorzeigen kann, wird man aufgefordert das Lokal oder den Club umgehend zu verlassen. Tut man dieses nicht, kann man mit einer hohen Geldstrafe und zusätzlichem Hausverbot rechnen.

Alkohol wird wie in Deutschland auch erst ab einem Alter von 18 Jahren ausgeschenkt. Dieses Mindestalter ist auch für den Besuch in einem Club, eines Casinos oder für den Kauf von Alkohol erforderlich.  Es hört sich alles dramatischer an als es ist, denn es ist eigentlich keine große Kunst seinen Ausweis mitzuführen.

Alkoholfreie Zone - Auslandssemester AustralienAnders als in Deutschland ist es in den meisten städtischen Regionen nicht erlaubt, in der Öffentlichkeit Alkohol und Drogen zu konsumieren. Auch wenn man gerne gemütlich am Strand ein Glas Wein trinken würde, sollte dieses untersagt werden, da erneut hohe Geldstrafen folgen können.

Handtaschen sollten natürlich immer geschlossen sein und nirgends unbeaufsichtigt stehen gelassen werden. Außerdem sollte man nachts einfach dort laufen, wo es beleuchtet ist oder wenn möglich mit einer zweiten Person Heim laufen.

Die Polizei hat uns dann weiterhin über eine unangenehme „Sitte“ hier in Australien belehrt, dem sogenannten „Drink Spiking“. Dabei werden einer Person Drogen oder Alkohol in das Getränk geschüttet, ohne dass sie etwas davon mitbekommt. Dieses Phänomen gibt es überall auf der Welt und wenn man auf sein Glas aufpasst oder es Leuten anvertraut, die man sehr gut kennt, sollte auch dies einem nicht zum Verhängnis werden. Sollte so etwas jedoch einmal passieren und man fühlt sich nach einem Getränk anders als gewohnt, ist es wichtig jemandem Bescheid zu geben, sei es den Freunden oder dem Personal der Lokalität. Je nach Gefühlslage wird dann ein Krankenwagen gerufen oder man wird zum Krankenhaus gefahren.

Sobald einem etwas passiert, ist die Polizei hier sehr offen und bittet darum, sofort anzurufen oder an der Polizeistation vorbeizukommen. Die „Emergency Number“ in Australien ist 000.

Alkoholfreie Zone - Auslandssemester AustralienDie Sicherheit am College wird durch einige Regeln und Vorschriften sehr hoch gestuft. So ist das Gebäude beispielsweise am Abend mit Toren verschlossen, welche sich nur mit einem Schlüssel der Campusbewohner öffnen lassen. Wer ein Auto besitzt, kann das Gelände dann nur mit einer Magnetkarte betreten. Auch die Eingangstüren sind durch einen Code gesperrt, sodass Unbefugte keinen Zutritt zum College haben.

Um die Sicherheit jedes Collegebewohners zu erhalten, darf keiner einen nicht- Campusbewohner auf sein Zimmer einladen. Ein Verstoß gegen die Regel wird mit einem sogenannten „Infringement“ bestraft. Bei dem fünften Infringement, muss man das Wohnheim verlassen.

In der Nacht sind dann jeweils ein „Manager on Duty“ und ein „Residential Assistance on Duty“ unterwegs. Diese kontrollieren ob alles in Ordnung ist und sind Ansprechpartner für nächtliche Vorfälle.

In Australien muss man sich der Tatsache bewusst sein, dass jeder Verstoß einer Regel zu einer sehr hohen Geldstrafe führen kann. Es sind recht simple Regeln, wenn man sich also an diese hält, kann einem kaum etwas geschehen.

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