Trip to San Francisco – Erfahrungsbericht von Simon V. – Auslandssemester USA

Was auf keinen Fall fehlen darf, bei einem Studium in Kalifornien ist ein Trip nach San Francisco. Die ehemalige Hippie Hochburg der 70 Jahre hat sich sehr gewandelt seit der „Flower Power“ Bewegung. „Frisco“, wie die Einheimischen ihre Stadt nennen hat diverse Hotspots und ist mit Los Angeles auf keinen Fall zu vergleichen. San Francisco ist viel komprimierter und nicht so weitläufig, man braucht kein Auto um die Highlights zu besichtigen. Doch trotzdem empfiehlt sich, eine „Hop on Hop off“ Bustour für 40 Dollar zu buchen um sich einen Überblick zu verschaffen. Wir selbst sind 2 Tage in Frisco gewesen, 3 wären jedoch besser gewesen. NU_San_Francisco_bei_Nacht_Simon_V

An unserem ersten Tag starten wir mit dieser Bustour und haben alle Hotspots gesehen. Egal ob Chinatown, Pier 39, Downtown, Fishermen‘s Warf oder die Golden Gate Bridge, man konnte mit dem Bus alles erreichen und je nach Belieben aussteigen und die Umgebung zu Fuß erkunden. „Must-see“ auf dieser Tour sind auf jeden Fall ein Spaziergang über die Golden Gate Bridge. Was ich empfehlen kann ist, sich warm anzuziehen, aber trotzdem Sonnencreme zu benutzen, da es sehr windig auf der Brücke und der Bustour ist, man aber trotzdem den ganzen Tag an der Sonne ist. Ich musste leider schmerzlich erfahren, was es heißt den schlimmsten Sonnenbrand seines Lebens zu haben.

Nächstes „must-see“ in San Francisco ist das berühmte Pier 39. Vor 22 Jahren kamen wie aus dem nichts Seelöwen an das Pier und sind seitdem nicht mehr gegangen. Die Leute können sich bis heute nicht erklären wieso die Seelöwen gekommen und da geblieben sind. Man kann die Tiere Tag und Nacht bewundern. Zu San Francisco gehört das „Cabel Car“ wie zu New York das Empire State Building. Wer in Frisco ist, sollte unbedingt die 6 Dollar investieren und einmal mit dem „Cabel Car“ fahren. Es ist ein Erlebnis, was man sein Leben lang nicht mehr vergessen wird.

NU_Simon_vor_Wasser_Simon_VDas wohl berühmteste Gefängnis der Welt liegt direkt in der Bucht von San Francisco und hat die gefährlichsten Verbrecher der USA bis 1963 beherbergt. Jetzt ist es ein Naturschutzgebiet und für Besucher offen. Eine Bootstour auf „The Rock“ ist also Pflicht! Es empfiehlt sich seine Tickets online zu reservieren, da die Touren meist ausverkauft sind. Für 28 Dollar kann man Alcatraz so lange wie man will erkunden und bekommt auch einen Audio Guide, der einem erzählt was genau wo passiert ist und sehr interessante Hintergrundinfos über „The Rock“ gibt. Man muss damit rechnen, dass mindestens ein halber Tag für diese Tour drauf geht.

Auf was man sich trotzdem gefasst machen muss, ist das Wetter. Es kann strahlender Sonnenschein sein, so dass man die Golden Gate Bridge in ihrer Schönheit bewundern kann, es kann aber auch kalt, bewölkt und neblig sein, so dass man nicht sehen kann. Das Wetter ist sehr launisch, daher sollte man unbedingt Kleidung für jede Lage dabei haben. NU_San_Francisco_von_oben_Simon_V
Also lieber etwas länger in San Francisco bleiben um auch wirklich alles zu erleben. Die Stadt hat ihren ganz besonderen Charme und es wird auf jeden Fall jeder auf seine Kosten kommen und das erleben was er möchte. Für mich war die Stadt bisher das Highlight meines Auslandsstudiums und sie ist immer wieder ein Besuch wert.

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