ICMS Surf Weekend – Erfahrungsbericht von Hanne G. – Auslandssemester Australien

Australien… Das Land der Surferinnen und Surfer…
Wie soll es da auch anders sein. Ich musste das Surfen einfach ausprobieren!
Also ging es für ein Wochenende, organisiert durch ICMS, zum Surf Camp Australia an den „Seven-Mile-Beach“. Nähere Informationen zum Surf Camp Australia unter http://surfcamp.com.au/. Dem Strand wird nachgesagt, dass es der beste Strand Australiens ist, um Surfen zu lernen. Also dachte ich mir, nichts wie dahin!
Surf Camp AustraliaSomit sind wir mit knapp sechzig ICMS Studenten mit dem Bus vom Hauptbahnhof Sydney ins 130 Kilometer entfernte Gerroa gefahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp sind wir freitags abends in unser Camp eingezogen, damit es dann am nächsten Morgen direkt mit unserer ersten Surf-Stunde losgehen konnte.
Ohne Probleme haben sich die sechzig Personen auf die Zimmer in den kleinen Hütten aufgeteilt, bevor es dann an das Betten beziehen ging. Was für ein Spaß, wenn man bedenkt, dass wir nur einen Bettbezug für Matratze, Kopfkissen und Überdecke hatten. Aber für zwei Nächte haben wir uns da schon etwas einfallen lassen.
Der Samstagmorgen startete mit einem gemeinsamen Frühstück zwischen 08.30 Uhr und 09.30 Uhr. Danach wurden uns die sogenannten „Wetsuits“ zugeteilt, die wir während unserer Surfstunden getragen haben. Als wir diese das erste Mal angezogen haben, ging es ja noch mit der Kälte. Die darauffolgenden Male hörte man im kompletten Camp nur „Ahhh“ „Ohhh“ „wie kalt“ usw. Denn die Sonne wollte am Samstag einfach nicht hervorkommen, sondern nur Kälte und Wind. Und auch sonntags war es zunächst eine Überwindung, sich den „Wetsuit“ anzuziehen; trotz Sonne.
Allerdings folgten danach immer die Surf-Stunden, die jedes Mal lustig waren und uns Freude bereitet haben!
Nachdem uns auch die Surfbretter zugeteilt worden sind, ging es an den Strand, wo uns schon hohe Wellen und Wind erwarteten. Zuerst haben wir uns aufgewärmt und dann haben wir zunächst auf unseren in den Sand gezeichneten Surfbrettern Trockenübungen gemacht. Dann war es endlich soweit und wir stürmten mit unseren Brettern in die Fluten.Strand mit Surfbrettern
Zunächst kämpften wir gegen die Fluten an, damit wir danach mit der leichtesten Übung anfangen konnten; dem Paddeln, wenn man auf dem Surfbrett liegt. Schnell konnten wir uns beweisen, dass wir einen Schritt weiter gehen konnten.
Uns wurde gezeigt, wie wir uns zum Surfen hinstellen, um uns dann von der Welle an den Strand bringen zu lassen. Und schon ging es wieder ins Wasser, wo wir fleißig übten. Und siehe da, die ersten Personen standen bereits nach ihrem ersten Versuch.
Wir hatten insgesamt drei Mal zwei Surf-Stunden; am Samstag zwei Mal zwei Stunden und am Sonntag nochmals zwei Stunden.
Sonntags waren wir dann schon so weit, dass wir ein Wettrennen starten konnten. Somit wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Jeder einzelne der drei Gruppen musste ins Wasser rennen, samt Surfbrett, und dann auf einer Welle surfen, mindestens drei Sekunden lang. Danach musste die Person so schnell es ging dann wieder an den Strand rennen und die oder der Nächste war an der Reihe.
Durch die Gruppendynamik entstand eine ganz besondere Energie. Jedenfalls konnten sogar die Personen plötzlich stehen, die zuvor noch damit gehadert haben.
SurfenAm Sonntagnachmittag fuhren wir dann müde, aber sehr zufrieden wieder nach Sydney.
Letztendlich kann ich nur sagen: Es hat sich sehr gelohnt an dem ICMS Surf Weekend teilzunehmen! Ich habe nicht nur viele neue Menschen kennen gelernt, sondern auch ein Stück weit surfen gelernt. Auch wenn ich das ein oder andere Mal ziemlich viel Salzwasser geschluckt habe bei meinen sogenannten „Nose Dives“ :)!
Also, wenn du in Australien bist, probiere es einfach aus!

Weiterleiten? These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Facebook
  • TwitThis
  • Google Bookmarks
  • email
  • Print
  • LinkedIn
  • Webnews
  • Ask
  • Y!GG
  • MisterWong
  • Mixx
  • del.icio.us
  • RSS

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *