Smalltalk im Alltag – Die Top 5 der meist gehörten englischen Sprüche im Auslandssemester USA

Englische Redewendungen, an denen man während des Studiums in den USA garantiert nicht vorbei kommt

 

Wenn man zum Studium oder für ein Semester in die USA geht, sollte man sich über einige englische Sprüche und Redewendungen bewusst sein, die man beim Smalltalk immer und immer wieder hören wird – sei es von Kommilitonen, der netten Frau in der Dining Hall, den Professoren oder dem netten Mädchen im Gym. Hier sind die Top 5 der meist gehörten englischen Sprüche und Floskeln in den USA.

 

Smalltalk im Auslandssemester: How are you?

„Als ich wieder zurück in Deutschland war, musste ich mich erstmal daran gewöhnen, mich nicht dauernd zu entschuldigen und nicht jeden zu fragen, wie es geht,“ sagte neulich eine Freundin, die gerade vom Auslandssemester in den USA zurückgekehrt ist. Stimmt, habe ich gedacht – das erste, was beim Studium in den USA auffällt, ist das ständige „How are you?“ Im Supermarkt, im Café, wo auch immer man sich herumtreibt…aber wehe, man nimmt die Frage nach dem Gemüts- und Gesundheitszustand ernst und antwortet etwas anderes oder ausführlicheres als „Pretty good, how are you?“

Smalltalk - Englische Sprüche und Redewendungen

Dann wird auch der höflichste Amerikaner etwas ungeduldig, hatte er diese Informationsflut doch nicht erwartet.  Nein – geäußerte schlechte Laune oder Krankheitsberichte sollte man sich schenken und diese nette amerikanische Geste als Begrüßungsformel hinnehmen, wie ein einfaches „Guten Tag“ im heimischen Deutschland.

 

Smalltalk im Auslandssemester: „Excuse me.“

Wenn man im amerikanischen Supermarkt mit dem Einkaufswagen um die Ecke biegt und jemand anders mit dem seinen entgegen kommen sieht, hört man womöglich vom Gegenüber schon ein höfliches „Excuse me.“ – auch, wenn noch einige Meter dazwischen sind und ein Zusammenstoß ausgeschlossen scheint. So wird sich in den USA permanent entschuldigt: Am Buffet, wenn man den Arm neben jemandem vorbei zu einer bestimmten Speise führt, wenn man z.B. in der Einkaufsstraße an jemandem vorbeigeht, wenn man niest, und und und. Auch diese ist eine amerikanische Floskel, die man sich zurück in Deutschland erst einmal wieder abgewöhnen muss.

 

Smalltalk im Auslandssemester: „I’ll call you!“

Witzig ist auch die amerikanische Seltsamkeit, sich mit „I’ll call you later“ zu verabschieden. Dieses, meist nicht gehaltene, Versprechen scheint -wie „How are you?“ zur Begrüßung- zum Verabschiedungsritual fast dazuzugehören. So solltet ihr euch nicht wundern, wenn ihr nach dem Smalltalk auf dem Campus mit eben diesem Spruch verabschiedet werdet, ihr aber sicher seid, dass euer Gegenüber auf keinen Fall eure Nummer hat. Am besten schickt man ein cooles „Sure!“ oder „Yes, see you!“ zurück und geht weiter seiner Wege.

 

Smalltalk im Auslandssemester: „Awesome!“, „Oh my gosh!“, „No, really?“, „Good for you!“

 

…Dies sind nur ein paar Beispiele für Reaktionen, die ständig von amerikanischen Gesprächspartnern eingeworfen werden. Wundert euch  nicht – selbst, wenn ihr glaubt, eure Story sei die langweiligste, die ihr je zum Besten gegeben habt. Die Amis sind einfach ein begeisterungsfähiges Völkchen, die gerne Feedback geben. Genauso wird aber auch von euch erwartet, dass ihr angemessen und oft reagiert, wenn euch etwas erzählt wird. Das heißt: Mitleiden oder sich mitfreuen (je nach Inhalt des Erzählten), was das Zeug hält. Eher komisch wird man beäugt, wenn man typisch deutsch ab und an mal ein zustimmendes „oh“, „ah“ oder „mmh mmh“ äußert  oder gar nur mit dem Kopf nickt…

 

Smalltalk im Auslandssemester: „My grandma is from Heidelberg.“

Ja, auch daran muss man sich gewöhnen: Jeder Amerikaner kennt jemanden, der aus Deutschland kommt, mal in Deutschland gelebt hat, mal in Deutschland im Urlaub war oder einfach nur eine deutsche Band gerne hört. Amerikaner suchen nach Gemeinsamkeiten und teilen diese, sei sie auch noch so klein, auch sofort mit.

Nichtsdestotrotz machen all diese vermeintlichen Sprüche, Redewendungen und Floskeln die Bürger der USA auch sehr sympathisch. Meine Freundin sagte übrigens auch, die Deutschen könnten sich von der amerikanischen Höflichkeit mal eine Scheibe abschneiden. Recht hat sie! Mit Amerikanern kommt man über diese kleinen Nettigkeiten super ins Gespräch und hat immer einen Grund zum Smalltalk – der beste Weg für den Beginn einer langen deutsch-amerikanischen Freundschaft!

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