Studium an der NU: Kursbeschreibungen – Erfahrungsbericht von Saphir C. – Auslandssemester USA

Generell zum Studium an der NU zu sagen ist, dass man im Vergleich zu den meisten Unis nur zwei- bis dreimal in der Woche Vorlesungen hat, welche meistens abends stattfinden. Dadurch sind die Kommilitonen etwas älter, da viele Berufstätige die Chance nutzen, nebenbei noch zu studieren. Auf der einen Seite ist das ganz gut, da man von deren Expertenwissen und Erfahrungen profitieren kann, auf der anderen Seite ist es jedoch ein wenig schwierig Anschluss zu finden, da die meisten bereits mit Familie und Beruf voll ausgelastet sind. Campus outside_Saphir_C

Das Tolle ist, dass man jeden Monat einen neuen Kurs hat und neue Leute kennenlernt, d.h. wenn ein Kurs nicht so toll ist, ist es nicht so schlimm, denn in spätestens vier Wochen hat man schon wieder einen anderen. Man sollte beachten, dass obwohl man nur zwei- bis dreimal die Woche Vorlesungen hat und dadurch sehr viel Zeit zum Reisen hat, recht viele Hausaufgaben erledigen muss, da diese oftmals bis zu 30% der Endnote ausmachen. Meine ersten drei Kurse waren sehr auf Business Administration ausgelegt, so belegte ich Consumer Behavior, Operation Management und Principles of Management in den ersten drei Monaten. Die nächsten drei Kurse waren dann sehr ingenieurslastig. Über die ersten drei Kurse kann ich ein kurzes Statement abgeben, da ich diese bereits absolviert habe.
Consumer Behavior war mein erster Kurs, der sehr interessant und nicht wirklich anspruchsvoll war. Bob Stretch, Professor des Kurses hat in den vier Wochen erklärt, warum Menschen Sachen kaufen und wie sie ihre Kaufentscheidungen treffen, wie man sie manipulieren kann und zum Schluss mussten wir ein Term Paper schreiben in dem wir unser eigenes Verhalten analysieren und am Ende präsentieren mussten. Zusätzlich gab es jede Woche ein Quiz, wofür man die Kapitel zu Hause lesen und verstehen musste. Zum Ankommen in das amerikanische Uni-System war dieser Kurs sehr hilfreich, da Bob uns auch viele nützliche Tipps für das Studium geben konnte. Meiner Meinung nach ein guter Professor.
Mein zweiter Kurs, Operation Management beim Professor Agrimis war interessant, jedoch sehr aufwändig. Bei dem Kurs handelte es sich um die Aufgaben und Verantwortungen eines Managers. Außerdem wurde das Thema Supply Chain sehr tiefgründig behandelt. In diesem Kurs musste man wöchentlich eine Case-Study bearbeiten und Fragen zu den Kapiteln beantworten, wofür das Lesen der Kapitel notwendig war. Außerdem gab es wieder ein Term Paper über die Optimierung der Supply Chain im Unternehmen sowie eine Präsentation eines Kapitels, ein  Midterm und Final Exam. Seine Vorlesungen sind teilweise sehr oberflächlich, weswegen man zu Hause umso mehr machen musste.
Education_Saphir_CPrinciples of Management war mein letzter Kurs in Business Administration. Dieser war nicht zu schwer und nicht zu leicht. Professor Art Espinoza erläuterte uns die Probleme eines Managers, über Veränderungen im Unternehmen, wie Strukturen das Unternehmen beeinflussen und wie Kommunikation effizient genutzt wird. Durch seine Erfahrungen war dieser Kurs sehr lebhaft und interessant. Wir hatten fast jede Vorlesung ein Quiz, wofür wir aber das Buch zur Hilfe nehmen konnten. Dadurch war das eine gute Vorbereitung für das Midterm und Final Exam, die beide machbar waren. Außerdem durften wir ein Research Paper anfertigen, was sehr hilfreich war. So habe ich endlich das APA-Format verstanden. Was ein wenig nervig aber hilreich war, dass wir für jede Vorlesung eine kurze Präsentation anfertigen und über ein Thema recherchieren mussten, damit wir nachweisen konnten, die Kapitel gelesen zu haben. Art ist einer der besseren Professoren, auch wenn er sehr viel wert auf Diziplin (über 20 Jahre Offizier) legt, das heißt Anwesentheit und Pünklichkeit ist für ihn selbstverständlich.

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