Outdoor Rec Adventure – Erfahrungsbericht von Johanna A. – Auslandssemester Kanada

Das „Outdoor Rec Adventure“ Weekend ist ein Wochenende Ende August noch vor dem offiziellen Semesterbeginn. Angemeldet für das „Outdoor Rec Adventure“ Weekend habe ich mich noch zu Hause in Deutschland über die VIU-Homepage. Treffpunkt war am Gym um 10 Uhr am Samstag. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es los: Zunächst musste das Organisatorische geklärt werden. Dazu gehört die obligatorische „waiver form“, eine Art Verzichtserklärung, bei der ihr unterzeichnet, dass ihr über alle potentiellen Gefahren informiert wurdet und auf eigene Gefahr teilnehmt. Diese Formulare werden euch vermutlich noch öfters begegnen, so z.B. auch, wenn ihr euch für das Gym anmeldet. Nachdem das formale geklärt war, ging es an das Equipment. Outdoor_Weekend_Johanna_A

Glücklicherweise brauchte man kein Zelt etc. mitbringen – dies wurde gestellt. Daher wurde zunächst abgeklärt, wer alles ein Zelt, Schlafsack, Rettungsweste etc. braucht. In der Regel teilt ihr euch mit einer oder zwei weiteren Personen das Zelt. Selbst mitbringen braucht ihr lediglich einen Rucksack, Wander- oder Turnschuhe, eine Regenjacke, warme Sachen für abends, Wasser, ein paar Snacks für zwischendurch, Besteck, Teller und Becher, eine Taschenlampe und eine Zahnbürste. Gut wäre es außerdem, wenn ihr euch ein zweites Outfit einpackt – für den Fall, dass ihr mit dem Kajak doch umkippt 😉 Was zudem wirklich praktisch ist (und ich nicht bedacht habe), sind Wasserschuhe oder zumindest Flip Flops, denn wenn man das Kajak ins Wasser lässt und einsteigt werden die Schuhe nass und die trocknen ja bekanntlich nicht wieder so schnell. Barfuß kann zwar eine Alternative sein, würde ich aber nicht unbedingt empfehlen, da es an manchen Stellen scharfe Steine, Muscheln und Krebse geben kann – das tut nur unnötig weh…
Outdoor_Allnoch_2Nachdem auch das geklärt war, musste nur noch alles in diesen legendären alten gelben Schulbus wie man ihn aus den amerikanischen Filmen kennt, verstaut werden. Die Kajaks kamen auf einen Anhänger und los ging es ans Wasser. Ins Wasser gelassen haben wir die Kajaks in der Nähe vom Fähranleger. Doch bevor wir einsteigen durften mussten wir natürlich erst einmal informiert werden was bei den Kajaks zu beachten ist, wie wir richtig einsteigen, lenken etc. Nach diesem Briefing ging es dann endlich aufs Wasser – entweder alleine in einem Single oder zu zweit in einem Double Kajak. Endlich auf dem Wasser war es wunderschön: super klares Wasser, sodass man Seesterne, Quallen und noch viel mehr sehen konnte.

Als wir bis zur Hälfte um Newcastle Island herum gepaddelt sind haben wir am Ufer angelegt. Es wurde auch Zeit, denn wenn man das Paddeln nicht gewohnt ist, werden einem auch irgendwann die Arme ganz schön schwer; mal davon abgesehen, dass der Magen knurrt. Die Kajaks aus dem Wasser gehievt, gab es zunächst eine Art Picknick mit unseren mitgebrachten Snacks. Im Anschluss haben wir ein paar Spiele gespielt und dann die Insel unsicher gemacht. Newcastle Island ist wie der Name schon sagt eine Insel und gleichzeitig ein Provincial Park. Es wohnt dort niemand und Autos dürfen auch keine fahren. Aber keine Angst, es gibt sanitäre Anlagen, die zu meiner Überraschung sehr sauber waren. Outdoor_Allnoch_3

Abends gab es dann ein super leckeres BBQ: Leckere Burger (inkl. einer Veggie-Variante), Salat und Cookies. Da es in der letzten Zeit sehr trocken war, gab es einen „fire ban“, d.h. es ist kein Feuer erlaubt. Glücklicherweise fing es bei unserer Ankunft ein klein wenig an zu regnen und hörte dann auch schnell wieder auf, sodass wir abends ein Lagerfeuer machen konnten. Als es dann dunkel war, sind wir noch in einem Schlauchboot aufs Wasser – eine unglaubliche Erfahrung! Nur der Mond schien aufs Wasser und diese Stille…!
Nach einer überraschend gemütlichen Nacht in den Zelten, ging es dann wieder in die Kajaks und in gut 2 Stunden sind wir um die andere Inselseite wieder zurück gepaddelt, sodass wir gegen Sonntagmittag wieder an der Uni waren.

Es war ein unglaublich tolles Wochenende!! Für nur 60$ kriegt ihr so etwas vermutlich sonst nirgendwo. Ich würde es jeder Zeit wieder machen! Also, meldet euch schnell an!

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