California, here we come – Erfahrungsbericht von Miriam G. – Auslandssemester VIU, Kanada

Schon von Anfang an hatten ich und eine Freundin geplant, nach dem Semester die kalifornische Küste zu erkunden. Nachdem der Rucksack gepackt war, die überschüssigen Klamotten nach Hause geschickt  waren (Post Canada, ca. 100$ für 10kg) und das Zimmer in den Residences ausgeräumt war, ging es also 2 Tage nach Semesterende endlich los!
Morgens um 6.30 ging es dann also zum allerletzten Mal auf die Fähre nach Vancouver. Dort angekommen fuhren wir mit dem Bus nach Seattle (Greyhound ca. 18$) und dort weiter zum Flughafen um ein Auto zu mieten. Die ganzen Autoverleihstationen befinden sich dort alle nebeneinander was es sehr einfach macht, Preise zu vergleichen und dann das günstigste Angebot zu wählen. Unser Auto kostet für 10 Tage um die 900$ mit drop-off in Las Vegas. Jedoch war unser Fahrer bereits über 25 und da wir zu viert unterwegs waren, waren es also ohne Benzin um die 225$ pro Person. Auf dem Big Sur in Richtung Süden
Nachdem wir also das Auto ausgeliehen hatten, fuhren wir weiter in Richtung Süden mit erstem Übernachtungsstop in Portland. Wir übernachteten die meiste Zeit in Motels, die wirklich überall an den Straßen Kaliforniens zu finden sind und was uns im Durchschnitt um die 18$ kostete. Am nächsten Tag dann fuhren wir weiter und erreichten den Staat Kalifornien, dort durchquerten wir den Redwood Nationalpark mit den größten Bäumen der Welt, – wirklich sehr beeindruckend-, übernachteten in einem winzigen Ort namens Orick und erreichten dann  am nächsten Morgen endlich die wunderschöne Küste Kaliforniens. Entlang dem Highway 101 South an der Küste ging es dann nach Sonoma, einem kleinen Ort in Napa Valley – sehr bekannt für seine Weine und die wunderschönen Vineyards. Am nächsten Tag dann erreichten wir dann die Golden Gate Bridge in San Francisco. Ich habe wirklich schon einige Städte gesehen auf den verschiedensten Reisen aber ich muss sagen, San Francisco ist wirklich eine der schönsten und faszinierendsten Städte davon. Die Häuser dort sind wunderschön, man hat einen wunderschönen Blick auf das Meer und das Flair dort ist wirklich toll. Wir verbrachten 2 Tage in San Francisco, erkundeten fast die ganze Stadt zu Fuß und besuchten die Gefängnisinsel Alcatraz, in welcher auch Al Capone ein paar Jahre verbrachte-nur zu empfehlen!

Golden Gate BridgeNachdem wir dann San Francisco schweren Herzens wieder verlassen mussten, ging es auf den Highway 1 South zu der wunderschönen Straße „Big Sur“. Hier offenbarte sich uns die wunderschöne Küste Kaliforniens  für ungefähr 80 Meilen in ihrer ganzen Pracht. Es ist wirklich so, wie man sich Kalifornien vorstellt und wie es in den Filmen immer dargestellt wird- Meer soweit das Auge reicht mit wunderschönen roten Klippen und Felsen und dem Highway 1 wie in die Felsen gemeißelt. Nachdem wir Big Sur also befahren hatten, verbrachten wir die Nacht  in der Universitäts- und Küstenstadt San Luis und nutzten den nächsten Tag als Entspannungstag am Strand und genossen die Sonne, die leider in Nanaimo etwas zu kurz kam die letzten beiden Monate:).

Am Abend dann fuhren wir wieder landeinwärts, in Richtung Death Valley. Wer denkt in der Wüste ist es immer heiß, der irrt sich… wir hatten nachts in Death Valley bis zu -9 Grad und auf unserer Reise nie so sehr gefroren wie dort! So richtig erkunden konnten wir Death Valley dann aber erst am nächsten Tag. Es ist wirklich wunderschön, mit seinen roten Felsen, dem rauen Klima den vielen Kakteen und  den Salzinseln.

On the road in Death ValleyAm Abend dann erreichten wir endlich den letzten Punkt unserer Reise: Las Vegas! Wir hatten unser Hotel in Las Vegas (Hotel Orleans) schon eine Nacht davor gebucht und man bekommt wirklich ein super Zimmer dort für nur ca. 25$! Las Vegas ist wirklich eine Reise wert-  einerseits sieht man die vielen Casinos, Riesenhotels, viel Glitzer und Limousinen doch andererseits auch ein ziemlich armes Downtown, viele Obdachlose und sehr viele alte Menschen die wohl seit längerem kein Tageslicht mehr gesehen hatten, da Sie die ganze Zeit nur in Casinos verbringen und einen Dollar nach dem anderen verspielen. Man kann in Las Vegas wirklich seinen Spaß haben; Rauchen und Trinken ist in den Casinos überall erlaubt und auch sonst hatten wir das Gefühl, das es mit den Gesetzen in Nevada nicht ganz so streng gehalten wird wie anderswo in den USA. Jedoch obwohl wir nur 2 Nächte in Las Vegas waren, waren wir danach auch wirklich froh, die Stadt mit seinem Trubel und den vielen Gegensätzlichkeiten wieder verlassen zu dürfen.  Mit Las Vegas endete unsere Reise und alles in Allem kann ich diesen Trip jedem Studenten an der VIU wirklich nur empfehlen! Die USA sind wirklich noch etwas anderes als Kanada und die kalifornische Küste wunderschön!

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