Wohnen in San Diego – Erfahrungsbericht von Florian H. – Auslandssemesters NU, USA

Die letzten Wochen vor der Reise nach Kalifornien spuken wohl den meisten internationalen Studenten die gleichen Fragen im Kopf. Stellt Charly Sheen morgen vielleicht doch ein Zimmer zur Untermiete auf craigslist, oder muss ich ein halbes Jahr am Strand nächtigen. Informationen und Geschichten über immense Wohnungspreise und schlichten Raummangel, deuten bei der Internetrecherche vorab, auf einen extrem angespannten Wohnungsmarkt hin. Dennoch sollte man keinen zu hohen Blutdruck riskieren, denn Fakt ist: Noch kein Student der National University musste bisweilen auf ein Dach über dem Kopf verzichten, außer er wollte es. Temporär versteht sich.
Damit ihr euch ein ungefähres Bild von den geographischen Gegebenheiten San Diegos machen könnt, anbei eine kleine Skizze eurer potentiellen neuen Nachbarschaften. Erfahrungsbericht1_Hoerburger_NU-Standorte
Pacific Beach und Mission Beach sind derzeit absolute Studenten Bezirke. Doch Vorsicht! Wer sich von zahllosen zu Fuß erreichbaren Lokalitäten mit kulturspezifischen kulinarischen Genüssen und Getränken belästigt fühlt, mit Wasser und Sand nichts anfangen kann, und Kontakt mit anderen internationalen Studenten zu vermeiden versucht, der sollte diese beiden Stadteile unter keinen Umständen als Wohnort in Betracht ziehen. Eine Alternative würde dann beispielsweise ein Wohnort darstellen, der sich verkehrstechnisch in optimaler Lage zwischen einem der drei Uni Standorte befindet. Wobei hier zu beachten ist, dass jeder eurer Kurse an einem anderen Standort stattfinden kann und ihr folglich mit größter Wahrscheinlichkeit während eures Aufenthaltes auf verschiedenen Campussen Vorlesungen haben werdet. Wir können also die Vorteile aller Optionen auf eine imaginäre Waage legen. Diese zeigt sich dann in etwa so ausgeglichen wie die Ernährung eines Durchschnittsamerikaners. San Diego Downtown ist zwar primär Geschäftszentrum, bietet aber dennoch etwas Wohnraum in Form von einigen Appartements. Sicherlich bieten auch hier nicht genannte Stadtteile ihren authentischen Reiz!

Efahrungsbericht1_Hoerburger_MissionBeachWie bekommt ihr Wohnraum?
Nachdem ihr euch für einen potentiellen Wohnort entschieden habt, stehen sogleich weitere Entscheidungen an. Grundsätzlich besteht nämlich die Möglichkeit in ein Wohnheim zu ziehen, oder sich privat auf Apartment- oder WG Suche zu begeben. Erstere haben folgende Vorteile: Wenig Aufwand, vorab buchbar, komfortabel. Als Nachteile sind teils fehlende finanzielle Vorteile gegenüber privaten Unterkünften zu nennen, und eventuell kleinere Einbußen in Sachen Unabhängigkeit (z.B. Besucherregelungen, Zuordnung von Mitbewohnern etc.). Konkrete Adressen für Wohnheime sind hier z.B. das Kamo Housing in Pacific Beach und das Sterling Alvarado Housing in Nähe der San Diego State University. Bei beiden Wohnheimen könnt ihr euch mit entsprechendem Vorlauf online um eine Unterkunft bewerben und bekommt daraufhin Preise genannt.  Erfahrungsbericht1_Hoerburger_California_Residence

Ein Zimmer, welches ihr euch mit einer weiteren Person teilt, kostet im Kamo Housing pro Nase in etwa 700,- USD für vier Wochen.  Alternativ hierzu kann privat nach einer Unterkunft gesucht werden. Dies bietet euch mehr Freiheiten, ist aber auch mit mehr Aufwand verbunden.

Die meisten Studenten vervielfachen hier ihre Kaufkraft in dem sie sich zusammenschließen und ein kleines Haus mieten.  Wenn ihr euch für eine private Unterkunft entscheidet, gestaltet sich die Wohnungssuche von Deutschland aus schwieriger. Daher ziehen die meisten Studenten die ersten Tage in ein belebtes Hostel. (Konkrete Beispiele wären das Banana Bungalow Hostel oder das California Dreams Hostel in Pacific Beach oder das International Traveler Hostel in Downtown). Hier heißt es dann „socialize“, denn ihr befindet euch in der gleichen Situation wie etliche andere ausländische Studenten und gemeinsam öffnen sich weit mehr Türen als wenn ihr als Einzelkämpfer antretet. Informationen zu vakanten Objekten erhaltet ihr im Wesentlichen auf der Homepage craigslist und durch persönliche Kontakte. Ebenfalls sehr nützlich kann es sein, die Vorteile sozialer Netzwerke zu nutzen und euch von Anfang an in einschlägigen Facebook Gruppen der National University und vor allem auch der San Diego State University umzusehen. In diesem Sinne, viel Erfolg!
https://www.facebook.com/groups/GermanStudentsNU/?fref=ts
https://www.facebook.com/groups/209541175845438/?fref=ts

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