Pub Crawl Nanaimo – Erfahrungsbericht von Anja H. – Auslandssemester VIU Kanada

In Nanaimo gibt es relativ viele Pubs in Relation zur Größe der Stadt gesehen. Natürlich sollte man dem einen oder anderen Pub dann auch mal einen Besuch abstatten. Sollte dies jedoch nicht so klappen, könnt ihr den Pub Crawl nutzen. Meistens wird er von einer kleinen Gruppe von einheimischen Studenten für die Auslandsstudenten organisiert. Bei einem Pub Crawl besucht ihr mehrere Pubs hintereinander und trinkt jedes Mal einen zusammen – dieses Spielchen kennt man ja auch in Deutschland.SAMSUNG CAMERA PICTURES
Das Gute ist, dass die Universität einen sogenannten „free shuttle“ stellt und ihr damit kostenlos nach Downtown zu eurem ersten Pub gebracht werdet – das heißt die lästigen Gespräche beim Bezahlen des Taxis („Wer hat Kleingeld?!“) fallen erst einmal weg. Den Rückweg müsst ihr dann zwar wieder mit dem Taxi antreten, aber eine Fahrt habt ihr wenigstens gespart – besser als nichts!
Unser Pub Crawl begann im „Queens Pub.“ Hier treten sehr oft Bands live auf – solltet ihr also auf gute Livemusik stehen könnt ihr es ab und zu mal dort vorbei schauen.  Was man dabei nicht vergessen darf ist ein weißes T-Shirt zu tragen, denn jeder darf an diesem Abend seine Unterschrift auf den Shirts hinterlassen. Bei dem Spiel „Human Bingo“ lernt man dann auch ganz schnell die anderen internationalen Studenten kennen. Im Endeffekt habt ihr ein paar Fragen („Wer spielt ein Instrument?“) und müsst dazu eine passende Person finden – hier sind natürlich eure Englischkenntnisse gefragt und Schnelligkeit. Wer als erstes alle Fragen beantwortet hat, hat gewonnen. Bingo!
Bier war das Hauptgetränk des AbedsDanach geht es dann gleich in den nächsten Pub – davon gibt es in Nanaimo ja wie gesagt genug. Nächste Station bei uns war dann der Pub „ACME“ – hier gab es dann auch gleich den passenden Beat und man konnte sich schon warm tanzen. Natürlich kann es sein, dass bei eurem Pub Crawl die Locations variieren – das hängt von den Organisatoren ab.
Manche Pub-Owner sind leider nicht so begeistert, wenn eine Meute „gut gelaunter“ Studenten in ihren Pub möchte. Wir hatten das Pech, dass wir bei einer Kneipe Eintritt hätten zahlen müssen – da waren wir aber dann ganz schnell wieder weg. Pech für den Besitzer – hätte das Geschäft seines Lebens werden können.
Unsere nächste Station war das „Palace“ – solltet ihr jemals mit einem Taxi dorthin fahren lasst euch von den Taxifahrern nur nicht entmutigen, weil sie euch erzählen, dass im „Palace“ nur alte Menschen sitzen. Mit den richtigen Leuten kann es dort toll werden, denn ihr könnt Sport schauen und Billard spielen und wenn die Bedienungen sehr gut drauf sind, dürft ihr eure eigene Playlist zusammenstellen. Die Getränkepreise sind für Kanada dort spottbillig! In Kanada ist der Alkohol ziemlich teuer.
Zu guter Letzt könnt ihr dann je nach Lust und Laune noch in dem Nachbarclub des Palace „241“ oder 100 Meter weiter im „Level Two“ in die Nacht feiern. Jedoch aufgepasst: In Kanada machen die Clubs leider schon gegen zwei Uhr nachts dicht, bis sechs Uhr morgens feiern ist da also leider nicht drin. Also nutzt die Zeit!

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