Alaska – Erfahrungsbericht von Viktoria d.K. – Auslandssemester VIU Kanada

Alaska ist ein riesiges Land, das auch so aussieht, als ob es noch nicht wirklich erkundet wurde. Bei den großen Bergen ist das auch kein Wunder, denn diese stehen so nah aneinander, dass es fast unmöglich ist, dorthin zu finden.
HuskiesAlaska war meine letzte Tour, die ich in Nordamerika gemacht habe. Ich bin mit 3 gleichgesinnten meiner Uni dorthin geflogen, nachdem wir ein recht günstiges 4- Tages Urlaubpaket gefunden hatten inklusive Mietwagen, Flug und Hotel. Da die Prüfungszeit schon Anfang Dezember in Kanada vorbei ist, wir aber alle erst kurz vor Weihnachten oder sogar erst Ende Januar wieder nach Hause geflogen sind, haben wir uns dafür entschlossen unseren „Winterurlaub“ in Alaska zu verbringen, wo denn sonst?! Sonne, Strand und Hawaii kann ja jeder- aber nur wir sind nach Alaska :) Und das war die beste Entscheidung überhaupt!
Alaska war schon vom Flugzeug aus einfach nur riesig und weiß. Nichts als Schnee und noch mehr Schnee. Wie kalt es eigentlich ist, haben wir beim verlassen des Flughafengebäudes in Fairbanks gemerkt: -30°C.
Perfektes Wetter, um mit Huskys durch die weißen Wüsten Fairbanks gezogen zu werden. 1,5 Stunden haben wir auf dem Hundeschlitten verbracht. Um genau 12 Uhr ging’s los, denn wir wollten natürlich noch was sehen. Um diese Jahreszeit gibt es nämlich nur noch 4 Stunden Tageslicht (Von 11:00 Uhr bis 14:00) und die Dunkelheit kommt so hoch im Norden richtig fix… Bei -33°C auch eigentlich recht moderat :)
Kuriositäten gibt es in Alaska auch. Es ist definitiv kein langweiliges Land! Das dubioseste während unseres Aufenthaltes im Hotel war das „Boobs Bingo“. Ein ganz normales Bingo mit sehr viel Haut und grazilen Elfen, die sich auch schon mal ausgezogen haben. Natürlich zu Jingle Bells und Co.
Den letzten Tag haben wir genutzt, um zum Mount McKinley zu fahren, vorbei am Denali National Park. Wir fuhren ca. 4 Stunden in die eine Richtung, bis wir ihn endlich entdecken konnten, nur um dann wieder umzudrehen, weil wir doch mitten im Nirgendwo waren, ohne Möglichkeit unseren Tank wieder zu befüllen- und mitten in Alaska zu stranden, wollten wir auch nicht.
Auf unserem Rückweg zurück nach Fairbanks hatten wir einen Bärenhunger und sind dann gleich ins erstbeste „Restaurant“, das uns über den Weg gelaufen ist, eingekehrt. Eigentlich war es mehr eine Männerkneipe, in der man ein wenig essen, viel Alkohol trinken und Billard spielen konnte. Was wir dann natürlich auch 3 Stunden lang ausnutzen mussten.  In der ganzen Zeit sind auch immer nüchterne Männer in die Kneipe gekommen und betrunken wieder in ihre noch immer gezündeten Autos gestiegen und weg gefahren. Sunset
Auf unserem Heimweg haben wir dann noch zu guter Letzt nach Nordlichtern gesucht. Durch die wunderbare Wolkenpracht am Himmel stellte sich das jedoch als relativ schwierig heraus. Bis auf einen kleinen hellgrünen Fleck, den man nur mit Langzeitbelichtung der Kamera sehen konnte, haben wir leider nichts entdecken können. Macht aber nichts, dann muss man einfach nochmal im Winter nach Alaska und einfach nochmal Urlaub machen. Ich für meinen Teil finde das super, denn Alaska ist ein Land, in das ich auf jeden Fall nochmal reisen will. Denn auch wenn jeder denkt, dass man dort nicht viel machen kann, stimmt das absolut nicht. Ein wundertolles Land, das man auf jeden Fall mal gesehen haben muss.
Am besten ist das, wenn man von den USA fliegt, denn dann gilt das als Inlandsflug und es ist recht günstig :) Man sollte sich auch nicht von den verständnislosen Gesichter des amerikanischen Zolls abhalten lassen- die sind nur neidisch  :)

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