Auto kaufen oder mieten? – Erfahrungsbericht von Isabel S. – Auslandssemester USA

Die Entscheidung ob man sich im Auslandssemester in San Diego ein Auto kauft oder mietet ist meiner Meinung nach unumgänglich. Denn anders als in Deutschland ist es hier fast unmöglich den Alltag, und auch Freizeitaktivitäten allgemein, ohne ein Auto zu meistern.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in San Diego sind zwar vorhanden aber nicht wirklich effektiv und vorallem sehr zeitraubend. Was die Entscheidung gegen öffentliche Verkehrsmittel weiter erleichtert ist das Kosten- Nutzen Verhältnis. Denn ein Trolley One-Way Ticket kostet zum Beispiel schon 2,50$. Für eine Strecke, die man mit dem Auto in knapp 20 Minuten zurück legt kann man hier mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schon mal locker eine Stunde und länger brauchen! Kreuzung
Wir (mein Freund und ich) entschieden uns für den Autokauf, da wir nicht örtlich gebunden sein wollten, wie es bei den meisten Autovermietungen der Fall ist. Sollte man mit seinem Mietauto über San Diego hinaus wollen, muss man meist einen ordentlichen Zuschlag zahlen. Außerdem werden die meisten Mietautos nach Meilen abgerechnet und hat man die maximale Meilenzahl erreicht wird es pro jede weitere Meile auch relativ teuer.
Außerdem besteht bei einem Autokauf noch die Chance, dieses am Ende des Semesters wieder zu verkaufen und somit kann man sogar günstiger als beim Mietauto aus der Sache herausgehen.
Auf Craigslist und anderen Webseiten verkaufen viele Privatleute ihre Autos, doch davon würde ich eher abraten. Das Problem ist, dass es in den USA keine vergleichbare TÜV Prüfung wie in Deutschland gibt und man sich somit nie sicher sein kann, ob das gekaufte Auto am nächsten Tag einfach liegen bleibt.
AutoreifenAuf www.cars.com und ähnlichen Seiten gibt es ganz gute Angebote, wobei man die Sucheinstellungen individuell anpassen kann. Wir entschieden uns für einen Ford Mustang, den wir von einem Händler in El Cajon kauften. Bei Händlern zu kaufen ist meist sehr sicher, da diese keine geklauten Autos verkaufen und auch strengeren Kontrollen unterliegen als Privatpersonen.
Ihr sollet nur darauf achten, genügend Geld in Bar oder auf dem amerikanischen Konto zu besitzen. Denn Überweisungen können oft am Überweisungslimit oder an der unterschiedlichen Nationalität der Bankkonten scheitern. Eine Überweisung von einem deutschen Konto auf ein amerikanisches ist sehr zeitaufwendig und auch kostspielig.
Euer Händler wird sich dann auch meist um die Versicherung und die Anmeldung kümmern, was auch sehr angenehm und praktisch ist. Fußgängerüberweg
Man muss aber wissen, dass die Versicherungen in den USA meist nur bis 25.000$ versichern, also ist es eher eine Zweckerfüllung weil die Versicherungspflicht gilt. Wirklich versichert ist man damit im Unfall nicht, da eine Nacht im Krankenhaus schon bis zu 5000$ kostet.
Da liegt meiner Meinung nach der einzige Vorteil bei einer Auto Miete, wenn man einen Schaden am eigenen Auto verursacht wird das von der Versicherung der Vermietung zu 100 Prozent abgedeckt.

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