Category Archives: Studium Kanada – VIU

Vancouver Tour – Auslandssemester Kanada

Vancouver Tour

Vancouver Tour – eine Stadt, die viel zu bieten hat! Eine der schönsten Aspekte an einem Auslandssemester in Kanada sind die Exkursionen für Gaststudenten, wie z.B. eine Vancouver Tour, welche vom International Office organisiert werden. Da es ein Tagesausflug war, fand dieser immer an einem Freitag oder Samstag statt. Schaut dazu gerne auch mal auf der Vancouver Island Webseite direkt nach.

Am Morgen verließen wir Vancouver Island und nahmen in Vancouver einen Bus in die Innenstadt. Chinatown - Vancouver TourIm Stadtkern Vancouvers trennte sich die Gruppe und jeder konnte die City nach Belieben erkunden. Ich war zu dem Zeitpunkt das erste Mal in Vancouver, da ich auf meiner Hinreise nach Nanaimo geflogen bin. Aufgrund dieser Tatsache wollte ich natürlich so viel wie möglich von dieser Metropole sehen. Glücklicherweise hat uns Heather, die Organisatorin der Vancouver Tour, begleitet. Sie kennt sich hervorragend in der Stadt aus, weil sie hier eine sehr lange Zeit gelebt und gearbeitet hat. Daher hat sie uns angeboten, den Stadtführer für uns zu spielen und uns Vancouvers schöne Seiten zu zeigen. Vier von uns haben die Gelegenheit ergriffen. Wie oft bekommt man schließlich die Möglichkeit, eine solche Metropole von einer Einheimischen gezeigt zu bekommen? Da sollte man sein Auslandssemester in Kanada doch auf jeden Fall nutzen.

Canada Place – Vancouver Tour

Canada Place - Vancouver TourZunächst ging es zum Canada Place, welcher eine wunderschöne Aussicht auf umliegende Gebiete Vancouvers gewährt. Der Weg dorthin war geprägt von unterschiedlichsten Baustilen, welche die widersprüchliche Schönheit Vancouvers zeigen. So gab es eine Vielzahl an modernen Hochhäusern zwischen denen sich ab und zu unter anderem historische Bauten befanden. Danach ging es weiter in Richtung Gastown, einem der älteren Stadtteile. Unsere Vancouver Tour hat uns auch hier einiges geboten: von künstlerischen Ureinwohnern, vielfältigen Geschäften, Restaurants und Cafés zu der dampfbetriebenen Standuhr.

Gastown und Chinatown

Gastown ist eine Verbindung zu weiteren Bezirken Vancouvers, wobei man nicht in Richtung Downtown Eastside gehen sollte. Dieses Viertel ist ziemlich heruntergekommen und geprägt von Armut, Obdachlosigkeit und Drogen. Mir wurde von vielen immer gesagt, man sollte sich als Tourist lieber fernhalten von dieser Gegend. Andererseits führt Gastown auch zu einem von Vancouvers wohl bekanntesten Stadtteilen: Chinatown.

Ich denke, dass man hier auf jeden Fall gewesen sein muss, wenn man die Metropole besichtigt. Schon allein um diesen Kontrast zu sehen, lohnt sich ein Besuch. Außerdem finde ich dieses Viertel auf eine positive Art und Weise kurios. Farmer's Market - Vancouver TourAngefangen von den vielen chinesischen Schriftzeichen, den Lebensmittelständen mit diversen asiatischen Spezialitäten und den vielen Gerüchen, der Unmenge an Menschen und all den anderen sehenswerten Dingen fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt. Man vergisst eigentlich vollkommen, dass man sich gerade in Kanada aufhält. Daher ist die „Rückkehr“ in die kanadische Zivilisation umso merkwürdiger, sobald man Chinatown verlässt.

Farmer’s Market – Vancouver Tour

Zuletzt möchte ich noch einen Besuch des Farmer’s Market empfehlen. Hier findet man Spezialitäten aus allen Ländern vor, sei es kanadischer Ahornsirup als lokales Angebot oder auch italienische Nudeln und deutsches Backwerk. Jedoch kommen nicht nur Freunde der Kulinarik hier auf ihre Kosten.
Wie man sieht, lohnt sich eine Vancouver Tour auf alle Fälle. Auch wenn man nicht unbedingt die Kultur hier erleben oder Sehenswürdigkeiten anschauen möchte. Viele unserer Gruppenmitglieder, die ebenfalls ein Auslandssemester an der VIU absolvieren, sind auch nur einkaufen gegangen und offenbar fündig geworden, wenn man die Anzahl der Einkaufstaschen betrachtet. – Jana W.

Schaut euch noch weitere Erfahrungsberichte der Vancouver Island University an:

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Uni-Erfahrungen VIU – Erfahrungsbericht von Anja H. – Auslandssemester VIU Kanada

Solltet ihr euch für die VIU entschieden haben, habe ich hier ein paar Tipps für euch. Die Uni wird euch vorschlagen ein sogenanntes „Line Package“ zu kaufen, welches ihr dann an eurem Ankunftstag abholen könnt. Darin sind so Sachen wie Handtücher, Laken, Decken etc. drin. Der ganze Spaß kostet mehr als 200 Euro. Das braucht ihr wirklich nicht! Es ist total unnötig – ich habe es zum Glück nicht gemacht. Viele meiner Freunde hatten sich dieses Packet gekauft und sagen im Nachhinein, dass es die totale Geldverschwendung war. Es gibt deshalb zwei Möglichkeiten, wie ihr euch den ganzen Kram zulegen könnt, ohne dabei 200 Euro blechen zu müssen. SAMSUNG CAMERA PICTURES

Die erste Möglichkeit ist, dass ihr euch alles von zu Hause mitbringt – das habe ich gemacht. Klappt eigentlich super! Nehmt dann aber Sachen mit die ihr dann einfach in Kanada wegschmeißen könnt bevor ihr zurück fliegt – dann ist der Koffer schon wieder leichter. Die zweite Möglichkeit ist einfach, das ganze Zeug bei Walmart für wenig Geld zu kaufen und es dann ebenfalls einfach hier zu lassen vor der Abreise. Solltet ihr bei Walmart sein, kauft auch gleich Geschirr! Das ist nämlich auch noch nicht vorhanden. Denkt daran: Wenn ihr hier ankommt habt ihr, Line package hin oder her, keine richtigen Decken (nur eine „Kuscheldecke“ falls ihr das Packet bucht) – also müsst ihr so oder so einkaufen.
Wenn es darum geht, Kurse zu wählen, geschieht dies meistens schon, wenn ihr noch in Deutschland seid und ihr könnt dies online machen. Achtet darauf, dass ihr immer nur die Kurse wählt, die auch auf dem Hauptcampus in Nanaimo sind. Die VIU hat auch einen Campus in Cowichan, Parksville, Qualicum und Powell River. Diese sind ohne Auto eigentlich so gut wie gar nicht zu erreichen.
SAMSUNG CAMERA PICTURESBei der Wahl der Unterbringung gibt es verschiedene Arten. Zum einen gibt es die Apartments. Hier wohnt ihr mit drei weiteren Studenten zusammen in einer Wg. Ihr habt ein eigenes Zimmer und teilt euch mit jeweils einer Person ein Bad. Es gibt zwei Häuser, die mit Apartments besetzt sind. Haus 11 ist sozusagen das „Party-Haus“ und Haus 10 eher das ruhiger. Was aber nicht heißen soll, dass in Haus 10 weniger Partys gefeiert werden. Sie werden meist nur eher von der Security beendet, weil die Nachtruhe früher als in Haus 11 ist. Wenn ihr ein Studio nehmt, habt ihr im Grunde genommen dasselbe nur für euch ganz alleine. Also eigenes Bad, eigene Küche, Schlafzimmer.
In den „ 20 Bedrooms Appartements“ habt ihr ein eigenes kleines Zimmer in dem ihr auch ein Waschbecken habt und teilt euch das Bad mit einer anderen Person. Das Bad hat einen Eingang von beiden Zimmern aus. Es gibt eine große Gemeinschaftsküche in der ihr euer Zeug unterbringen könnt. SAMSUNG CAMERA PICTURES
Die letzte Möglichkeit ist „Morden Hall.“ Dies sind die kleinesten Zimmer. Sie sind wirklich sehr klein und solltet ihr Platzangst haben, wäre dies keine gute Wahl. Im Endeffekt ist alles wie bei den 20 Bedrooms nur, dass die Zimmer nochmal um die Hälfte kleiner sind.
Was ihr euch auf jeden Fall kaufen könnt und was auch total super ist, ist die „Good Foodbox.“ Diese könnt ihr am Cedar Center Office buchen. Für einen Monat zahlt ihr jeweils um die 12 Dollar. Jeden zweiten Mittwoch im Monat bekommt ihr dann frisches Obst und Gemüse geliefert. Das ist wirklich eine super Sache!

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Alaska – Erfahrungsbericht von Viktoria d.K. – Auslandssemester VIU Kanada

Alaska ist ein riesiges Land, das auch so aussieht, als ob es noch nicht wirklich erkundet wurde. Bei den großen Bergen ist das auch kein Wunder, denn diese stehen so nah aneinander, dass es fast unmöglich ist, dorthin zu finden.
HuskiesAlaska war meine letzte Tour, die ich in Nordamerika gemacht habe. Ich bin mit 3 gleichgesinnten meiner Uni dorthin geflogen, nachdem wir ein recht günstiges 4- Tages Urlaubpaket gefunden hatten inklusive Mietwagen, Flug und Hotel. Da die Prüfungszeit schon Anfang Dezember in Kanada vorbei ist, wir aber alle erst kurz vor Weihnachten oder sogar erst Ende Januar wieder nach Hause geflogen sind, haben wir uns dafür entschlossen unseren „Winterurlaub“ in Alaska zu verbringen, wo denn sonst?! Sonne, Strand und Hawaii kann ja jeder- aber nur wir sind nach Alaska :) Und das war die beste Entscheidung überhaupt!
Alaska war schon vom Flugzeug aus einfach nur riesig und weiß. Nichts als Schnee und noch mehr Schnee. Wie kalt es eigentlich ist, haben wir beim verlassen des Flughafengebäudes in Fairbanks gemerkt: -30°C.
Perfektes Wetter, um mit Huskys durch die weißen Wüsten Fairbanks gezogen zu werden. 1,5 Stunden haben wir auf dem Hundeschlitten verbracht. Um genau 12 Uhr ging’s los, denn wir wollten natürlich noch was sehen. Um diese Jahreszeit gibt es nämlich nur noch 4 Stunden Tageslicht (Von 11:00 Uhr bis 14:00) und die Dunkelheit kommt so hoch im Norden richtig fix… Bei -33°C auch eigentlich recht moderat :)
Kuriositäten gibt es in Alaska auch. Es ist definitiv kein langweiliges Land! Das dubioseste während unseres Aufenthaltes im Hotel war das „Boobs Bingo“. Ein ganz normales Bingo mit sehr viel Haut und grazilen Elfen, die sich auch schon mal ausgezogen haben. Natürlich zu Jingle Bells und Co.
Den letzten Tag haben wir genutzt, um zum Mount McKinley zu fahren, vorbei am Denali National Park. Wir fuhren ca. 4 Stunden in die eine Richtung, bis wir ihn endlich entdecken konnten, nur um dann wieder umzudrehen, weil wir doch mitten im Nirgendwo waren, ohne Möglichkeit unseren Tank wieder zu befüllen- und mitten in Alaska zu stranden, wollten wir auch nicht.
Auf unserem Rückweg zurück nach Fairbanks hatten wir einen Bärenhunger und sind dann gleich ins erstbeste „Restaurant“, das uns über den Weg gelaufen ist, eingekehrt. Eigentlich war es mehr eine Männerkneipe, in der man ein wenig essen, viel Alkohol trinken und Billard spielen konnte. Was wir dann natürlich auch 3 Stunden lang ausnutzen mussten.  In der ganzen Zeit sind auch immer nüchterne Männer in die Kneipe gekommen und betrunken wieder in ihre noch immer gezündeten Autos gestiegen und weg gefahren. Sunset
Auf unserem Heimweg haben wir dann noch zu guter Letzt nach Nordlichtern gesucht. Durch die wunderbare Wolkenpracht am Himmel stellte sich das jedoch als relativ schwierig heraus. Bis auf einen kleinen hellgrünen Fleck, den man nur mit Langzeitbelichtung der Kamera sehen konnte, haben wir leider nichts entdecken können. Macht aber nichts, dann muss man einfach nochmal im Winter nach Alaska und einfach nochmal Urlaub machen. Ich für meinen Teil finde das super, denn Alaska ist ein Land, in das ich auf jeden Fall nochmal reisen will. Denn auch wenn jeder denkt, dass man dort nicht viel machen kann, stimmt das absolut nicht. Ein wundertolles Land, das man auf jeden Fall mal gesehen haben muss.
Am besten ist das, wenn man von den USA fliegt, denn dann gilt das als Inlandsflug und es ist recht günstig :) Man sollte sich auch nicht von den verständnislosen Gesichter des amerikanischen Zolls abhalten lassen- die sind nur neidisch  :)

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Pub Crawl Nanaimo – Erfahrungsbericht von Anja H. – Auslandssemester VIU Kanada

In Nanaimo gibt es relativ viele Pubs in Relation zur Größe der Stadt gesehen. Natürlich sollte man dem einen oder anderen Pub dann auch mal einen Besuch abstatten. Sollte dies jedoch nicht so klappen, könnt ihr den Pub Crawl nutzen. Meistens wird er von einer kleinen Gruppe von einheimischen Studenten für die Auslandsstudenten organisiert. Bei einem Pub Crawl besucht ihr mehrere Pubs hintereinander und trinkt jedes Mal einen zusammen – dieses Spielchen kennt man ja auch in Deutschland.SAMSUNG CAMERA PICTURES
Das Gute ist, dass die Universität einen sogenannten „free shuttle“ stellt und ihr damit kostenlos nach Downtown zu eurem ersten Pub gebracht werdet – das heißt die lästigen Gespräche beim Bezahlen des Taxis („Wer hat Kleingeld?!“) fallen erst einmal weg. Den Rückweg müsst ihr dann zwar wieder mit dem Taxi antreten, aber eine Fahrt habt ihr wenigstens gespart – besser als nichts!
Unser Pub Crawl begann im „Queens Pub.“ Hier treten sehr oft Bands live auf – solltet ihr also auf gute Livemusik stehen könnt ihr es ab und zu mal dort vorbei schauen.  Was man dabei nicht vergessen darf ist ein weißes T-Shirt zu tragen, denn jeder darf an diesem Abend seine Unterschrift auf den Shirts hinterlassen. Bei dem Spiel „Human Bingo“ lernt man dann auch ganz schnell die anderen internationalen Studenten kennen. Im Endeffekt habt ihr ein paar Fragen („Wer spielt ein Instrument?“) und müsst dazu eine passende Person finden – hier sind natürlich eure Englischkenntnisse gefragt und Schnelligkeit. Wer als erstes alle Fragen beantwortet hat, hat gewonnen. Bingo!
Bier war das Hauptgetränk des AbedsDanach geht es dann gleich in den nächsten Pub – davon gibt es in Nanaimo ja wie gesagt genug. Nächste Station bei uns war dann der Pub „ACME“ – hier gab es dann auch gleich den passenden Beat und man konnte sich schon warm tanzen. Natürlich kann es sein, dass bei eurem Pub Crawl die Locations variieren – das hängt von den Organisatoren ab.
Manche Pub-Owner sind leider nicht so begeistert, wenn eine Meute „gut gelaunter“ Studenten in ihren Pub möchte. Wir hatten das Pech, dass wir bei einer Kneipe Eintritt hätten zahlen müssen – da waren wir aber dann ganz schnell wieder weg. Pech für den Besitzer – hätte das Geschäft seines Lebens werden können.
Unsere nächste Station war das „Palace“ – solltet ihr jemals mit einem Taxi dorthin fahren lasst euch von den Taxifahrern nur nicht entmutigen, weil sie euch erzählen, dass im „Palace“ nur alte Menschen sitzen. Mit den richtigen Leuten kann es dort toll werden, denn ihr könnt Sport schauen und Billard spielen und wenn die Bedienungen sehr gut drauf sind, dürft ihr eure eigene Playlist zusammenstellen. Die Getränkepreise sind für Kanada dort spottbillig! In Kanada ist der Alkohol ziemlich teuer.
Zu guter Letzt könnt ihr dann je nach Lust und Laune noch in dem Nachbarclub des Palace „241“ oder 100 Meter weiter im „Level Two“ in die Nacht feiern. Jedoch aufgepasst: In Kanada machen die Clubs leider schon gegen zwei Uhr nachts dicht, bis sechs Uhr morgens feiern ist da also leider nicht drin. Also nutzt die Zeit!

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Neues Land, neue Leute, neue Freunde…? – Erfahrungsbericht von Viktoria d.K. – Auslandssemester VIU Kanada

Da kommt man in Kanada an, ist endlich in seiner Wohnung eingezogen, aber was dann? Voller Tatendrang möchte man dann natürlich alles erkunden, alle Berge, alle Hügel, Strände und Seen. Aber mit wem? Wenn man alleine von seiner Heimatuni kommt, so wie ich, dann gestaltet sich das Freunde finden natürlich ein bisschen komplizierter, als wenn man mit Studienkollegen anreist.
Also, wie finde ich denn jetzt neue Freunde? Reicht mir ein Semester aus, um wirklich gute Freunde zu finden, oder werden die neuen Freundschaften eher oberflächlich sein? Kann man das überhaupt Freundschaft nennen? Diese Fragen habe ich mir anfänglich sehr häufig gestellt.
Freunde finden_StrandAm einfachsten ist es, sich in eine Wohngemeinschaft einzumieten und dort mit den Mitbewohnern viel zu unternehmen. Mir ist das an sich gut geglückt. Eine meiner Mitbewohner war auch deutsch, weshalb sich dort die Verständigung viel einfacher gestaltet hat und man sofort auf einer Wellenlänge war.  Sie war die beste Mitbewohnerin, die man sich vorstellen konnte und wir waren für die kurze Zeit, die wir zusammen gewohnt haben, sehr gut befreundet und eigentlich schon quasi wie eine kleine Familie. Wir haben zusammen gekocht, oder sie hat die meiste Zeit für mich gekocht, da sie eindeutig die bessere Köchin von uns beiden war, sind weggegangen, haben Filme geschaut und haben Sport gemacht.
Wobei wir schon beim nächsten Punkt wären: Sport. An der VIU werden zig verschiedene Sportkurse angeboten, von Surfen bis Basketball, von Fußball bis hin zu Kickboxen. Je mehr Kurse man macht, desto schneller findet man seine Sportfreunde, mit denen man auch nach den Kursen Kaffee trinken gehen kann oder auch mal shoppen. Ich habe sehr viel Sport mit der Freundin von meinem chinesischen Mitbewohner gemacht, mit der ich mich prompt verstanden habe und wir uns während des Sports eigentlich noch besser kennen lernen konnten. Friends
Sollte man darauf hoffen, dass man in den verschieden Kursen, die man an der VIU belegt, Freunde finden sollte, dann hat man sich eher geirrt. Vor allem in den Erstsemester Kursen, wird kaum bis überhaupt nicht miteinander geredet. Ich habe noch nie erlebt, dass man in einem Kurs eine Stecknadel fallen hören könnte, aber ich wurde eines besseren gelehrt. In diesem Kurs wurde einfach überhaupt nicht miteinander geredet. In den höheren Semestern sieht das zwar ein bisschen anders aus, aber Freunde habe ich dort auch keine gefunden. Viel eher wurde sich ab und zu zufällig in der Stadt oder in einem Pub getroffen und miteinander geredet, aber absichtlich verabreden war nicht die Devise. Ich habe viele Deutsche durch andere Deutsche kennen gelernt und halte auch jetzt immer ständigen Kontakt zu ihnen, auch wenn sie in ganz Deutschland verteilt wohnen.
Aber was das Finden von Freunden angeht wurde ich eines besseren belehrt. Man kann auch in kurzer Zeit, wie etwa 4 Wochen, sehr gute Freunde finden, mit denen man alles durchmacht und durch das gemeinsame „Schicksal“ wirklich dick zusammenwächst.

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Victoria! – Erfahrungsbericht von Johannes K.- Auslandssemester VIU, Kanada

Endlich wieder Wochenende! Nach den ersten Hausaufgaben und Vorlesungen wurde es nur so herbei gesehnt!! Ich entschied mich mit ein paar Freunden für einen Trip nach Victoria. Die Frage war nun wie wir nach Victoria kommen sollten. Ihr habt ein paar Möglichkeiten dafür, wie zum Beispiel mit dem Greyhound Bus, Reiseangebote vom Gym und dem Internationalen Büro, sowie die Organisation Discover Canada Tours und zu guter Letzt einfach selbst  ein Auto zu mieten. P1110597

Wir entschieden uns für Letzeres und suchten uns einen Autoverleih in Downtown. Es gibt zwei Anlaufstellen in Nanaimo: zum einen „Budget“ und zum anderen „Rent a Wrack“. Wir entschieden uns für „Rent a Wrack“, da es dort für uns, aufgrund unseres Alters,  günstiger war. In Kanada ist es am besten wenn Ihr über 25 Jahre seid, da die Autoversicherung dann günstiger wird. Im Endeffekt bezahlten wir für das ganze Wochenende mit Versicherung 167 Dollar und konnten den Betrag teilen. Unter der Woche buchten wir schon ein Hostel, womit das zweite Problem behoben war. Im Nachhinein kann ich euch das HI International Hostel nicht empfehlen, da es nur einen riesen Schlafsaal gibt. Der Trip konnte also beginnen!
In Victoria angekommen machten wir eine kleine Sightseeing Tour und schlenderten durch die Gassen. Es lohnt sich wirklich einfach nur herumzulaufen, denn Victoria ist eine schöne, eher britisch wirkende Stadt. Am Nachmittag entschieden wir uns für eine Whale Watching Tour und die empfehle ich euch nicht nur, sondern kann sagen es ist ein MUSS! Ihr könnt verschiedene Touren machen und das bei sehr vielen Anbietern. Es lohnt sich daher wirklich zuvor die Preise zu vergleichen und nicht beim ersten Anbieter sofort zu buchen. Da wir eine größere Gruppe aus Studenten waren, bekamen wir einen Rabatt obendrauf und so kostete uns die Tour 84 Dollar.

DSC00320 (1)Wir entschieden uns für eine Tour mit dem Speedboot „Zodiac“ was ein absoluter Glücksfall war. An unserem Ausflustag war eine raue See und somit schöne Wellen, so dass wir richtig nass wurden und die Tour eher an eine Achterbahnfahrt erinnerte. Am Ziel angekommen, stoppte der Guide und konnte uns genau sagen in welche Richtung wir schauen müssen! Nach langer Wartezeit sahen wir dann endlich ein paar Wale und sogar, zu unserem großen Glück, einen Sprung aus dem Wasser! Schlussendlich war es einfach nur genial und wir entschieden diesen Tag gebührend zu feiern. In Victoria habt ihr einige Clubs und Bars zum Feiern und einer der besten meiner Meinung nach war 9one9! Der Club ist größer als die Clubs in Nanaimo Downtown und so wurde unser eigenes Free Willy Erlebnis begossen.

DSC00237Am nächsten Tag schlenderten wir wieder durch Victoria Downtown um die vielen schönen Bauten wie das Regierungsgebäude genauer zu betrachten. Alles in allem war es einfach nur ein gelungener Ausflug und ein Muss auf eurer To-Do-Liste!
Ach eine kleine Geschichte noch am Rande: Macht euch nicht gleich Sorgen wenn ihr etwas verliert, denn in Kanada kommt anscheinend alles zurück! Eine Freundin von mir verlor leider ihre Kreditkarte doch wie es in Kanada ebenso ist, fand ein Student aus Deutschland diese und rief Ihre Oma in Deutschland an. Also wieder eine kleine Randnotiz über die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kanadier, die anscheinend auch auf uns Deutsche abfärbt!

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Handy- und Bankkontoanbieter – Erfahrungsbericht von Johanna A. – Auslandssemester VIU, Kanada

Wenn ihr euren Studienaufenthalt in Kanada plant, macht ihr euch sicherlich auch früher oder später Gedanken darüber, welchen Handyanbieter ihr wählen könntet. Um vor Ort mit Leuten, die ihr neu kennen lernt, in Kontakt zu kommen und zu bleiben, ist es viel wert, eine kanadische Nummer zu haben. Und für den Fall, dass ihr etwas länger in Kanada bleibt, fragt ihr euch vielleicht auch, wo ihr am besten ein Bankkonto eröffnen könnt. Handy und Bank1

Welchen Handyanbieter soll ich wählen?
Wenn ihr ein Smartphone habt, bieten Fido, Telus, Virgin mobile und Koodo sicherlich eine gute Auswahl. Fido und Telus bieten ziemlich ähnliche Konditionen an. Virgin mobile ist hier auch sehr beliebt und verhältnismäßig günstig. Des Weiteren gibt es noch Koodo, was aber weniger empfehlenswert ist. So scheint der Service eher schlecht zu sein und es gibt auch Probleme das Guthaben mit der internationalen Kreditkarte zu bezahlen.

In den meisten Fällen werden sogenannte „prepaid plans“ angeboten: Ihr zahlt einen monatlichen fixen Betrag (abhängig von dem gewünschten Datenvolumen). Darin können ein bestimmtes Minutenguthaben und unbegrenzte SMS enthalten sein. Allerdings wird – um so einen Vertrag abschließen zu können – entweder ein kanadisches Konto oder aber eine ID von British Columbia verlangt (BC ID können in jeder Stadt für ca. 30$ beantragt werden).

BankUm das zu umgehen, habe ich mich für Speak Out Loud von 7eleven entschieden. Man geht einfach zum nächsten 7eleven-Shop (die gibt es hier an jeder Ecke) und kauft für 10$ eine Sim-Card. Online kann man dann ganz bequem das Guthaben (Minimum ist 25$) mit der eigenen Kreditkarte aufladen. Da ich kein Datenguthaben brauche (W-Lan gibt es hier in jedem Café und Restaurant und in der Uni sowieso) reichen mir die Konditionen.

Wo soll ich mein Bankkonto eröffnen?
Die meisten Banken haben spezielle Angebote für Studenten. Daher ist es immer ratsam nach zusätzlichen Optionen zu fragen. Die meisten Banken in Nanaimo haben vergleichbare Konditionen. Daher sind die Hauptaspekte für euch vermutlich Komfort (welche Filiale liegt nah an eurer Wohnung) und passen die Öffnungszeiten zu eurem Stundenplan. Des Weiteren haben manche Banken Niederlassungen in Europa – das mag für den einen oder anderen auch relevant sein.

Unter diesem Link findet ihr eine sehr hilfreiche Übersicht der Angebote für Studenten.
http://www.redflagdeals.com/features/tax-season-2012-guides-and-articles/student-banking/Scotiabank
Ich habe mich für ein kostenloses Konto bei der Scotiabank entschieden. Soweit bin ich sehr zufrieden. Ihr solltet nur darauf achten, euch sehr gründlich die Konditionen für Zusatzangebote durchzulesen. Ich habe bisher alle weiteren „Features“ abgelehnt. Falls ihr nur für ein Semester hier seid, reicht meist eine ganz normale Kreditkarte. Ihr zahlt in der Regel 1% Gebühren für jede Transaktion. Geld abheben kann dagegen sehr teuer sein; manche Banken berechnen bis zu 5€.

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Multikulturalität an der VIU – Erfahrungsbericht von Jana W. – Auslandssemester VIU Kanada

Kanada ist bekanntlich ein Land, in dem viele Nationalitäten zu Hause sind. Auch an der VIU trifft man Studenten aus unterschiedlichsten Ländern, aber auch eine Vielzahl an Deutschen. Zurückblickend war gerade diese Vielfalt eine der lehrreichsten und schönsten Aspekte meines Auslandsaufenthaltes. Daher rate ich jedem, sich rege am kulturellen Austausch an der VIU zu beteiligen.
IMG_20131115_123500Positive Ereignisse waren für mich das Multicultural Festival und ein First-Nations-Kurs. Das Multicultural Festival ist wie eine kleine Messe, wo Internationals an ihren Ständen einen kleinen Einblick geben, was typisch in ihren Kulturen ist. Jedoch gibt es während des Festes auch kleinere Events wie zum Beispiel eine Modenschau, wo Trachten aus unterschiedlichen Ländern präsentiert werden oder eine Talentshow. Leider haben außer mir und zwei meiner Kommilitonen keine weiteren Deutschen etwas organisiert, was etwas schade war, da sich im Vorfeld viel mehr Studenten angemeldet hatten, dann aber abgesprungen sind. Vielleicht finden sich ja beim nächsten Mal mehr deutsche Freiwillige, die am Multicultural Festival teilnehmen möchten. Es wäre auf jeden Fall gern gesehen.

Des Weiteren hat mir mein First-Nations-Kurs „FNAT 101 – Exploring Indigenous Identities“ sehr viel Spaß gemacht. Man bekommt hier einen guten Überblick über die Geschichte, soziale Lage und viele weitere Aspekte, die das Verhältnis zwischen den Ureinwohnern und Kanadiern bis heute prägen. Ich selbst wusste kaum etwas über dieses Thema und wollte mehr darüber erfahren, weil Kanada an sich mich schon sehr lange fasziniert. Da Nanaimo aber auch Heimat vieler Ureinwohner ist, kann es definitiv nicht schaden, sich mit dieser Thematik etwas mehr auseinanderzusetzen. Meiner Meinung nach kann jeder diesen Kurs bewältigen, da der Unterricht sowohl aus einer Vorlesung und einem Seminar im Anschluss besteht, indem man sich eingehend mit der Thematik beschäftigen und Fragen stellen kann. IMG_20131013_085913
Eine weniger schöne kulturelle Erfahrung für mich war eine Gruppenarbeit für einen Kurs. Wir hatten zwar zu Beginn dieser Zusammenarbeit Regeln aufgestellt und uns organisiert (regelmäßige Treffen, Arbeitsaufteilung etc.), jedoch ist bei einer interkulturellen Gruppenarbeit meist etwas mehr Geduld gefragt. Ich glaube, die beste Abhilfe schafft in solchen Fällen Kommunikation. Seid bitte möglichst offen für Fragen und fragt möglichst oft nach, ob Deadlines eingehalten werden können oder ein Gruppenmitglied Hilfe benötigt. Das erspart euch schon einigen Ärger und Stress.

IMG_0218Jedoch sollen manche Dinge auch bei größter Bemühung einfach nicht sein. Das Grundproblem unserer Gruppe war, dass zwei Mitglieder die Arbeit für drei gemacht haben. Unser drittes Gruppenmitglied hat oftmals auch nach mehrfachem Erklären nicht verstanden, was für das Assignment zu erledigen war oder die eigenen Mitschriften sehr spät bzw. gar nicht an die anderen Mitglieder weitergegeben, sodass die Arbeit an den übrigen zwei Mitgliedern hängen blieb. Am Ende mussten wir sogar ein Gespräch mit unserem Professor führen, um eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Nichtsdestotrotz denke ich, dass dies wohl eher die Ausnahme ist. Außerdem habe ich trotz größerem Aufwand und Stress sehr gute Noten bekommen und zumindest einiges fürs Leben aus dieser Gruppenarbeit gelernt. Lasst euch daher nicht entmutigen und versucht das Beste aus eurem Aufenthalt zu machen!

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California, here we come – Erfahrungsbericht von Miriam G. – Auslandssemester VIU, Kanada

Schon von Anfang an hatten ich und eine Freundin geplant, nach dem Semester die kalifornische Küste zu erkunden. Nachdem der Rucksack gepackt war, die überschüssigen Klamotten nach Hause geschickt  waren (Post Canada, ca. 100$ für 10kg) und das Zimmer in den Residences ausgeräumt war, ging es also 2 Tage nach Semesterende endlich los!
Morgens um 6.30 ging es dann also zum allerletzten Mal auf die Fähre nach Vancouver. Dort angekommen fuhren wir mit dem Bus nach Seattle (Greyhound ca. 18$) und dort weiter zum Flughafen um ein Auto zu mieten. Die ganzen Autoverleihstationen befinden sich dort alle nebeneinander was es sehr einfach macht, Preise zu vergleichen und dann das günstigste Angebot zu wählen. Unser Auto kostet für 10 Tage um die 900$ mit drop-off in Las Vegas. Jedoch war unser Fahrer bereits über 25 und da wir zu viert unterwegs waren, waren es also ohne Benzin um die 225$ pro Person. Auf dem Big Sur in Richtung Süden
Nachdem wir also das Auto ausgeliehen hatten, fuhren wir weiter in Richtung Süden mit erstem Übernachtungsstop in Portland. Wir übernachteten die meiste Zeit in Motels, die wirklich überall an den Straßen Kaliforniens zu finden sind und was uns im Durchschnitt um die 18$ kostete. Am nächsten Tag dann fuhren wir weiter und erreichten den Staat Kalifornien, dort durchquerten wir den Redwood Nationalpark mit den größten Bäumen der Welt, – wirklich sehr beeindruckend-, übernachteten in einem winzigen Ort namens Orick und erreichten dann  am nächsten Morgen endlich die wunderschöne Küste Kaliforniens. Entlang dem Highway 101 South an der Küste ging es dann nach Sonoma, einem kleinen Ort in Napa Valley – sehr bekannt für seine Weine und die wunderschönen Vineyards. Am nächsten Tag dann erreichten wir dann die Golden Gate Bridge in San Francisco. Ich habe wirklich schon einige Städte gesehen auf den verschiedensten Reisen aber ich muss sagen, San Francisco ist wirklich eine der schönsten und faszinierendsten Städte davon. Die Häuser dort sind wunderschön, man hat einen wunderschönen Blick auf das Meer und das Flair dort ist wirklich toll. Wir verbrachten 2 Tage in San Francisco, erkundeten fast die ganze Stadt zu Fuß und besuchten die Gefängnisinsel Alcatraz, in welcher auch Al Capone ein paar Jahre verbrachte-nur zu empfehlen!

Golden Gate BridgeNachdem wir dann San Francisco schweren Herzens wieder verlassen mussten, ging es auf den Highway 1 South zu der wunderschönen Straße „Big Sur“. Hier offenbarte sich uns die wunderschöne Küste Kaliforniens  für ungefähr 80 Meilen in ihrer ganzen Pracht. Es ist wirklich so, wie man sich Kalifornien vorstellt und wie es in den Filmen immer dargestellt wird- Meer soweit das Auge reicht mit wunderschönen roten Klippen und Felsen und dem Highway 1 wie in die Felsen gemeißelt. Nachdem wir Big Sur also befahren hatten, verbrachten wir die Nacht  in der Universitäts- und Küstenstadt San Luis und nutzten den nächsten Tag als Entspannungstag am Strand und genossen die Sonne, die leider in Nanaimo etwas zu kurz kam die letzten beiden Monate:).

Am Abend dann fuhren wir wieder landeinwärts, in Richtung Death Valley. Wer denkt in der Wüste ist es immer heiß, der irrt sich… wir hatten nachts in Death Valley bis zu -9 Grad und auf unserer Reise nie so sehr gefroren wie dort! So richtig erkunden konnten wir Death Valley dann aber erst am nächsten Tag. Es ist wirklich wunderschön, mit seinen roten Felsen, dem rauen Klima den vielen Kakteen und  den Salzinseln.

On the road in Death ValleyAm Abend dann erreichten wir endlich den letzten Punkt unserer Reise: Las Vegas! Wir hatten unser Hotel in Las Vegas (Hotel Orleans) schon eine Nacht davor gebucht und man bekommt wirklich ein super Zimmer dort für nur ca. 25$! Las Vegas ist wirklich eine Reise wert-  einerseits sieht man die vielen Casinos, Riesenhotels, viel Glitzer und Limousinen doch andererseits auch ein ziemlich armes Downtown, viele Obdachlose und sehr viele alte Menschen die wohl seit längerem kein Tageslicht mehr gesehen hatten, da Sie die ganze Zeit nur in Casinos verbringen und einen Dollar nach dem anderen verspielen. Man kann in Las Vegas wirklich seinen Spaß haben; Rauchen und Trinken ist in den Casinos überall erlaubt und auch sonst hatten wir das Gefühl, das es mit den Gesetzen in Nevada nicht ganz so streng gehalten wird wie anderswo in den USA. Jedoch obwohl wir nur 2 Nächte in Las Vegas waren, waren wir danach auch wirklich froh, die Stadt mit seinem Trubel und den vielen Gegensätzlichkeiten wieder verlassen zu dürfen.  Mit Las Vegas endete unsere Reise und alles in Allem kann ich diesen Trip jedem Studenten an der VIU wirklich nur empfehlen! Die USA sind wirklich noch etwas anderes als Kanada und die kalifornische Küste wunderschön!

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Günstig Schulbücher kaufen – Erfahrungsbericht von Johanna A. – Auslandssemester VIU Kanada

Für eure Studienzeit an der VIU werdet ihr viele Bücher benötigen. Das ist hier in Kanada eine kostspielige Angelegenheit… Doch keine Panik: Mit ein paar Tipps und Tricks könnt ihr die Kosten niedrig halten. Zunächst müsst ihr aber erst einmal wissen, mit welchen Büchern in euren Kursen gearbeitet wird. Dies könnt ihr online einsehen, unter: www.viu.ca –> Bookstore –> Buy Textbooks –> in dem drop-down Feld gibst du deinen Term ein, z. B. Nanaimo – Fall 2013 –> im nächsten Feld wählst du dein Programm, z. B. MBA –> anschließend kannst du dann deine Kurse wählen.

School Books_AllnochDiese Kursnummern stehen in der Regel in deinem Stundenplan, z. B. 504 –> als letztes wird dann die Section (ebenfalls dem Stundenplan zu entnehmen) gewählt und alle Bücher – die für diesen Kurs entweder verbindlich oder optional sind – werden aufgelistet. Der erste Blick auf die Preise kann einen schon ganz schön erschrecken. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber in meiner gesamten Bachelor-Studienzeit in Deutschland habe ich maximal 100 € für Bücher ausgegeben. Die meisten Bücher stehen in den Bibliotheken der Universitäten und Hochschulen zur Verfügung; man kauft gebrauchte Bücher von Kommilitonen oder die Skripte der Professoren sind bereits so detailliert aufbereitet, dass ein Buch sowieso überflüssig ist. Ich bin damit jedenfalls sehr gut gefahren. Das werdet ihr hier in der Regel nicht erleben. Die VIU empfiehlt ca. 300 Dollar für Bücher einzuplanen – theoretisch.

Denn es gibt den einen oder anderen Tipp/Trick:Bookstore_VIU_Allnoch
1) Erste Anlaufstelle ist der VIU Bookstore. Hier findet ihr – geordnet nach den Programmen und Kursen – alle Bücher. Das sind dann allerdings neue Bücher zu den Originalpreisen, die wie gesagt extrem teuer sind. Ein Buch kann da schon mal 200 $ kosten… Man kann dort aber auch gebrauchte reduzierte Bücher finden, wenn man schnell ist. Am besten gleich zu Beginn so früh wie möglich in der Orientierungszeit vorbei schauen.

Es kann vorkommen, dass manche Professoren ihre Bücher noch ändern, wenn ihr schon eins gekauft habt. Solange ihr es in der Folie lasst, könnt ihr es innerhalb von zwei Wochen zurückgeben.

2) Eine weitere Adresse ist die Student Union. Dort findet ihr eine große Menge an gebrauchten Büchern und könnt viel Geld sparen. Auch wenn ihr theoretisch eine neuere Version des Buches benötigt, lohnt es sich dennoch, eine ältere Version zu kaufen. Sie sind um einiges günstiger und die Änderungen sind in der Regel auch unwesentlich. Doch auch hier gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. In der Orientierungswoche stehen die Leute bis nach draußen an. Wenn es euch also irgendwie möglich ist, versucht noch vor der offiziellen Orientierungswoche vorbeizuschauen. Sehr schön ist auch, dass ihr am Ende eure Bücher dort auch wieder verkaufen könnt für die nächsten Studenten – unabhängig davon, ob ihr sie neu oder gebraucht gekauft habt.

School Books_VIU_Allnoch3) Alternativ  gibt es noch die Möglichkeit E-Textbooks zu „leihen“. Das bedeutet, dass ihr zum Beispiel über die Seite http://www.coursesmart.com/search eine bestimmte Summe bezahlt. Das ist deutlich günstiger, als das Buch neu zu kaufen (zum Beispiel 83 $ statt 230 $ neu). Ihr habt das Buch dann natürlich nicht in Papierform, sondern als PDF. und ihr könnt es nicht „behalten“, denn ihr leiht es nur. Je nach Dauer variiert auch der Preis, d. h. je länger die Leihfrist, umso teurer.
4) Auch die Seite http://www.alibris.com/ bietet dieses Verfahren an. Zusätzlich kann man dort auch günstige ältere Versionen als Hardcover finden. Die Lieferzeit kann sich allerdings auch schon mal bis zu vier Wochen hinziehen.
5) Dann gibt es natürlich noch einschlägige Seiten wie Amazon, eBay und Co. (http://www.half.ebay.com/)

Ich hoffe, dieser Beitrag hilft euch ein wenig beim Geld sparen. Es gibt schließlich noch viel schönere Möglichkeiten in Canada Geld auszugeben. :)

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