Category Archives: Erfahrungsberichte Sarah G.

If you´re going to San Francisco … Part IV

Der Golden Gate Park

Der Golden Gate Park ist RIESIG. Und wenn ich sage er ist riesig, dann meine ich das auch. Denn er ist 4,1 Quadratkilometer groß. Auf so einer riesigen Fläche, gibt es natürlich auch einiges anzuschauen. Leider hatten Janina und ich so viel vor, dass wir dem Golden Gate Park nur ein paar Stunden widmen konnten. Neben dem de Young Museum, der Academy of Science und dem Japanischen Teegarten gibt es unglaublich viel Natur zu sehen. Da Janina und ich zu geizig waren $30 für das „Naturkunde“ Museum auszugeben beschlossen wir, für weniger Eintritt in den Japanischen Teegarten zu gehen. Der war leider nicht so groß wie erwartet, aber dennoch eine schöne Abwechslung. Der Golden Gate Park, größer als der Central Park in New York, ist und war ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte. So war er während der Hippie Zeit ein bekannter Treffpunkt für Musik, Tanz, Love and Peace!

Haight-Ashbury

San Francisco hat eine unglaublich spannende Geschichte. So finde ich besonders die in den 1960er Jahren stattgefundene Hippi-Bewegung interessant. Da konnte ich mir natürlich das damalige Hauptquartier der Hippies nicht entgehen lassen. So fuhren wir nach Haight-Ashbury. Schon lange ist dieses Viertel nicht mehr in Hippie Hand, aber da ich nicht die einzige Touristin bin, die die Hippie Bewegung lustig findet, wurde aus Haight Ashbury eine Art Hippie Tourismus Center. Kleine Lädchen in denen man sich ziemlich viel Equipment für das Rauchen bestimmter Pflanzen kaufen kann reihen sich aneinander. Die klassische Hippie-Sonnenbrille zu finden ist auch kein Problem. So kriegt man ein wenig das Gefühl man wäre Teil des „Summer of Love“ oder man kann zumindest erahnen wie es damals gewesen sein kann.Die eigentlichen Hippies jedoch, die es jetzt noch vereinzelt gibt, wohnen schon lange nicht mehr in diesem Viertel. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es mehr eine Touristenattraktion als irgendetwas anderes ist.Wir hatten total die Zeit vergessen und eh wir uns versahen wurde es dunkel. Und da standen wir nun, die deutschen Mädels mitten im Hippie-Viertel von San Francisco und warteten auf unseren Stadtrundfahrtsbus. Dass wir nicht dorthin gehörten merkten einige seltsame Gestalten um uns herum auch. So wurde ich mehrmals gefragt ob ich Drogen kaufen will und von einem anderen sehr angenehmen Zeitgenossen wurde uns angeboten mit nach Hause zu gehen. Als wir dies verneinten bekamen wir eine etwas seltsame Antwort die man auch als Morddrohung hätte verstehen können. Ihr könnt euch vorstellen wie froh wir waren, als unser Bus um die Ecke bog und uns einsammelte. Wir erzählten dem Reisebusführer, dass diese Ecke hier ein wenig gefährlich ist sobald es dunkel wird. Der gute Mann gab uns die Antwort, dass er das bereits wüsste und sie dabei sind die Bushaltestelle bzw. den Haltepunkt dieser Station  zu ändern. Das hatte ich auch noch nicht erlebt, dass ein Stadtteil innerhalb von Minuten nach Einbruch der Dunkelheit zu etwas ganz anderem wurde als es tagsüber war. Mein Tipp an dieser Stelle. Ihr solltet euch auf jeden Fall Haight-Ashbury angucken, aber behaltet die Zeit im Auge und verlasst das Viertel BEVOR es dunkel wird 😉

Muir Woods

In Marin County, über die Golden Gate Bridge etwas nördlich von San Francicso liegt das Muir Woods National Monument. Dies ist ein Park mit Küstenmamutbäumen, der höchsten Baumart der Welt. An unserem vorletzten Tag machten Janina und ich eine Tour mit einem Veranstalter der uns vom Hostel empfohlen wurde zu diesen gigantischen Bäumen. Erstaunlich war es wieder einmal, dass das Wetter sich innerhalb von ein paar Kilometern schlagartig änderte. So war die Golden Gate Bridge wieder mal in einem Nebelsumpf versunken, der Muir Woods Park war aber völlig frei von Nebel. Ich fand es außerdem sehr erstaunlich, dass man gerade mal fünfzehn Minuten mit dem Auto aus der Stadt San Francisco herausfährt und in mitten von purer Natur steht. Das hört sich vielleicht nicht so spektakulär an, aber ist man in San Fran City einmal gewesen, ist es das irgendwie doch …Wir liefen durch den Küstenmamutbaum Park und ich muss schon sagen, diese Bäume sind gigantisch. Leider kostet der Park Eintritt und somit würde ich nur naturverbundenen, oder Natur interessierten empfehlen diese Tour zu machen.

Und sonst so ??

San Francisco ist einfach gigantisch. Es würde den Rahmen sprengen jede Einzelheit zu erzählen. Aber an dieser Stelle seien noch ein paar „Attraktionen“ erwähnt die mir in San Fran sehr viel Spaß gemacht haben. Die Fahrt zum Ocean Beach, auch wenn es sehr nebelig war. Meer ist immer klasse. Unser Hostel hatte eine große Stadtkarte am Eingang hängen mit kleinen Wegbeschreibungen zu den jeweiligen Attraktionen. Auf die Idee zum Ocean Beach zu fahren kamen wir z.B. durch eine dieser Wegbeschreibungen.Der Stadtteil Castro. Dies ist „the place to be“ für Homosexuelle in San Fran. Auf jeden Fall eine Fahrt wert, denn überall hängen regenbogenfarbene Flaggen und die Schaufenster der Läden sind auch nicht zu verachten.Am Pier 39 und der Wisehrman’s Wharf ist unfassbar schön am Meer entlang zu laufen.Das Einkaufszentrum oder Mall in der Nähe vom Unions Square kann man sich vor allem bei Regen mal anschauen. Der Unions Square, Macys und „the Cheescake Factory“ (ich hab noch nie so einen genialen Kuchen gegessen) sind ein Muss.Und natürlich nicht zu vergessen: Tanzen gehen.

Wir sind immer mit einer Gruppe aus dem Hostel losgezogen. Dort war meistens ein Ortskundiger dabei und hat uns sicher zu coolen Clubs der Stadt gebracht.

Wenn ich so über all das rede kann ich es kaum erwarten meine Koffer zu packen und in die Welt zu fliegen ….

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If you´re going to San Francisco … Part III

Viel mehr als nur eine Brücke…

Da war sie die Golden Gate Bridge. Nur eine Brücke mögen viele sagen, aber ich finde sie ist viel mehr als das. Nicht nur, dass sie eine der bekanntesten Brücken der Welt ist, sie ist neben Alcatraz und den Cable Cars DAS Wahrzeichen der Stadt. Die Skyline von San Francisco ohne Golden Gate Bridge? Wo kämen wir denn da hin? Und nicht nur, dass sie San Francisco verkörpert, sie ist eines der Symbole für die USA.Und nun stand ich auf dieser Brücke, ich, die Sarah aus Deutschland, aus Wuppertal, an der Golden Gate Bridge. Wie abgefahren ist das denn bitte?Am ersten Tag unserer Stadtrundfahrt hatten Janina und ich die Brücke schon aus dem Bus bewundert. Das Wetter war leider so schlecht gewesen, dass sie vom Nebel verschluckt wurde. Am zweiten Tag unserer Rundfahrt hatten wir jedoch das große Los gezogen, was das Wetter anging. Sonnenschein ließ die Brücke in vollem Glanz erstrahlen und da konnte man es sich nicht nehmen lassen über die Brücke zu laufen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.1937 erbaut verbindet die Golden Gate Bridge San Francisco mit Napa-Valley, Sonoma Valley und Marin County. Die sechsspurige 1280 Meter lange Brücke wird das ganze Jahr über in ihrer typisch roten Farbe gestrichen. Dies hat schlicht und ergreifend den Grund, dass die Brücke so lang ist, dass man wenn man mit Streichen hinten angekommen ist gleich wieder vorne anfangen kann. (Und weil es natürlich eine ziemlich gute Geschichte ist, die man den Touristen erzählen kann.)1280 Meter sehen gar nicht so viel aus, aber als wir in der Mitte der Brücke angelangt waren, von hier aus kann man übrigens Alcatraz und die Skyline von San Fran bewundern, entschlossen wir uns wieder zurück zu laufen. An einem anderen Tag überquerten wir die Brücke mit einem Auto. Leider war das Wetter nicht so knorke, so dass man von einem der schönsten Aussichtspunkte auf der anderen Seite der Brücke nichts als Nebel sehen und die Brücke im Nebelsumpf vermuten konnte.Das Verlassen der Stadt über die Brücke ist kostenlos, eine Einreise nach San Francisco mit einem Auto/Bus kostet $6. Solltet ihr bei schönem Wetter die Chance bekommen über die Brücke zu dem Aussichtspunkt zu fahren, lasst euch das nicht entgehen, denn wie ich hörte soll die Aussicht auf Brücke, San Fran und das Meer einfach atemberaubend sein. (Wenn sie dann mal nicht von Nebel umgeben ist).Die Brücke kann man z.B. auch mit Fahrrädern überqueren, die überall in der Stadt zu mieten sind.

Von China Town nach Little Italy …

Was mit in San Francisco besonders fasziniert hat war die Tatsache, dass dort jede Gruppe von Menschen einen eigenen Stadtteil hat. So gibt es Stadtteile wie China-Town, Little Italy, Castro und noch viele mehr. China Town in San Fran gehört zu den größten China Towns der Welt und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es wie ein kleiner Ausflug nach China ist, wenn man durch das Zentrum dieses Stadtteils läuft. Ein Lädchen reiht sich ans andere und faszinierender Weise kann man dort alles kaufen was keucht und fleucht und auch noch lebendig ist. Ob man das nun als angenehm oder tierfreundlich empfindet bleibt jedem selbst überlassen, aber für mich war es ein wenig abschreckend.Meinem etwas ängstlichen Blick als ich sah wie gerade einem Fisch der Kopf abgeschlagen wurde, hätte ich mir vielleicht sparen sollen, denn ich erntete böse Blicke des Ladeninhabers. (Im Nachhinein verständlicherweise. Da komm ich als Tourist und guck auch noch blöd. Aber im Affekt konnte ich einfach nicht anders). Direkt an China-Town grenzt Little Italy. Der durch italienische Einwanderer geprägte Bezirk beherbergt wunderschöne italienische Restaurants. Durch ganz little Italy sind alle Straßenlaternen mit der italienischen Flagge bemalt.

Coit Tower und die Lombard Street…

Der Coit Tower liegt auf einem kleinen Berg in Little Italy und ist einer der beliebtesten Aussichtspunke in ganz San Fran. Von hier aus hat man einen einmaligen Blick auf das Meer, Alcatraz und die Golden Gate Bridge. Neben den „ich versuche von weitem die Brücke in meinen Händen zu halten“-Fotos wurden wir lustigerweise Zeuge eines Filmdrehs. Der Coit Tower war an diesem Tag nämlich Set einer Filmszene. San Francisco ist eine der Städte in denen die meisten Filme gedreht werden. Wenn man diese wunderschöne Stadt einmal gesehen hat, kann man das auch definitiv nachvollziehen.
Kurz vor Wisherman’s Wharf liegt die Lombardstreet, als die kurvenreichste Straße der Welt bekannt, ist sie ein weiteres Symbol von San Francisco. Die Straße ist so steil, so dass es ohne Kurven schwer wäre diese überhaupt herunterzufahren. Aber nicht nur das Fahren auf dieser Straße ist ein Erlebnis, auch das hoch und runter „klettern“ ist durchaus nicht zu verachten.Im Sommer bis hin zum Indian Summer ist die Straße mit Blumen bepflanzt und bietet damit einen perfekten Hintergrund für ein paar Erinnerungsfotos.Janina und ich liefen die Straße hoch und runter und machten die klassischen, „ich steh schief neben der Laterne, aber eigentlich gerade, weil die Straße so steil ist“- Fotos. Die Straße ist mittlerweile fast nur von Touristen befahren. Die Leute, die in dieser Straße wohnen müssen starke Nerven haben. Wenn man die Lombardstreet bis nach oben hochgeht, kann man von dort aus eine Cable Car Linie zur Wisherman’s Wharf nehmen. Für die Gehfaulen unter uns: wenn ihr die Lombardstreet nicht hochlaufen wollt, könnt ihr auch direkt mit den Cable Cars dorthin fahren 😉

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If you´re going to San Francisco … Part II

Endlich angekommen

Nachdem Janina und ich unser Zimmer bezogen und das Hostel abgecheckt hatten, wurde erst mal die Umgebung des Hostels unsicher gemacht. Das USA Hostel San Francisco liegt sehr zentral. Es ist nur ca. fünf Minuten vom Unions Square entfernt und damit besonders für junge Leute sehr attraktiv. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Hostels liegt ein kleiner Supermarkt. Ein Stückchen weiter auf der rechten Seite ist Pearl’s. Pearl’s ist ein Schnellrestaurant für Burger und Milkshakes und hat seinen ganz besonderen Charme. Nicht nur, dass die Burger, die man dort kaufen kann, super frisch sind, sie schmecken auch noch besonders gut. Außerdem hat Pearl’s nicht nur eine riesige Auswahl an Geschmacksrichtungen für Milkshakes. Die Milkshakes sind tatsächlich ein Tröpfchen Himmel. Also meine lieben Leser, falls ihr in San Fran an Pearl’s Burgerbude vorbeikommen solltet: Nix wie rein da!

Like a rollercoaster

Weiter ging es zum Unions Square. Und da liefen wir das erste Mal den weltweit bekannten Cable Cars über den Weg. An einem anderen Tag in der Woche kauften wir uns für $12 eine Tageskarte und sind den ganzen Tag mit den Cable Cars durch San Francisco gefahren. Es macht einfach unglaublich viel Spaß mit diesen Flitzern San Fran zu durchqueren. In San Fran geht es (wie die meisten wahrscheinlich wissen) in den Straßen ständig rauf und runter. Und das nicht nur ein bisschen, sondern ziemlich steil. So ähnelt die Fahrt mit einem Cable Car einer Achterbahnfahrt, zumindest wenn es bergab geht. Aber nicht nur der Achterbahn Thrill ist es eine Fahrt wert. Es gibt drei Cable Car Linien: Die Powell-Hyde-Line, die Powell-Mason-Line und die California-Line. Wenn man also mit dieser Art Straßenbahn die verschiedenen Linien einmal ausprobiert, kommt man innerhalb der „Innenstadt“ in San Fransisco ganz schön rum.Meine Lieblingsroute ist die Powell-Hyde-Line. Nicht nur, dass auf dieser Route der steilste Hügel befahren wird, man kommt außerdem an der Lombard Street vorbei und hat einen wunderbaren Ausblick auf Alcatraz und die Golden Gate Bridge.

Organisatorisches

Wir hatten unseren San Francisco Trip für eine Woche geplant. Damit wir möglichst viel von der Stadt sehen konnten hatte ich im Vorfeld eine zweitägige Hop on Hop off Bustour von Super Sight Seeing gebucht. Es gibt in San Fran unglaublich viele Anbieter von Besichtigungstouren. Wenn man also als Studierender etwas sparen will, ist es ratsam die Preise im Vorfeld zu vergleichen. Es war mir außerdem wichtig, dass wir uns Alcatraz anschauen konnten. So fand ich ein Kombipacket in dem zwei Tage Stadtrundfahrt und eine Alcatraz Besichtigung enthalten waren. Ich meine wir hätten dafür nur ca. 50€ bezahlt. Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass Alcatraz allein schon ca. $22 kostet relativ günstig. Von einer Freundin hatte ich außerdem den Tipp bekommen die Alcatraz Tickets möglichst früh zu buchen, da diese Attraktion in San Fran ständig ausgebucht ist. Und das war auch so. Man kann mal Glück haben, dass man noch Restplätze übrig sind, aber mit einer Buchung im Vorhinein ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite.

I love this city

Am Samstag waren wir angereist und am Sonntag startete unsere Bustour. Für diesen Tag war auch unsere Alcatraz-Besichtigung angesetzt. Damit wir möglichst viel von der Stadt sehen konnten starteten wir schon früh morgens. Der erste Bus war unserer. Durch das Hop on, Hop off System kann man an jeder Station aus dem Bus aussteigen, sich dort alles anschauen und dann einfach den nächsten oder übernächsten Bus nehmen. Die Busse fahren alle 30 Minuten. Man steigt dann einfach an der Haltestelle wieder ein, an der man auch ausgestiegen ist. Sonntagmorgen schien die Sonne und da wir in Kalifornien waren entschloss ich mich Flip Flops anzuziehen. Da hatte ich die Rechnung aber ohne San Fran gemacht. Denn in dieser Stadt ändert sich das Wetter von einer Minute zur anderen und ist auch noch zusätzlich in den verschiedenen Stadtteilen unterschiedlich. Manchmal ist das Wetter sogar hinter dem nächsten Berg anders. Dies hängt an den verschiedenen Mikroklimas innerhalb von San Fran. So ist die Golden Gate Bridge auch zu 80% im Jahr im Nebel verschwunden. Einen Tipp wie man sich in San Fran am besten kleidet kann ich also gar nicht geben. Ich kann nur sagen, dass man mit Allem rechnen muss.Das Wetter verschlechterte sich stetig und als wir mit unserer Alcatraz Tour starteten regnete es in Strömen. Ich fühlte mich wie ein dämlicher Tourist (was ich in dem Fall auch war) in meinen Flip Flops. Wenigstens war ich nicht die Einzige.

Alcatraz

Um auf die Gefängnisinsel zu kommen, fährt man mit einem Boot vom Alcatraz-landing rüber zur Insel. Das Alcatraz-landing befindet sich am Peer in der Nähe vom Peer 39 und der Fisherman’s Wharf.Die Fahrt mit dem Alcatras Flyer dauert ca. zehn Minuten und ist vor allem auf dem Weg zur Insel sehr spannend, da man dem Gefängnis immer näher kommt.Trotz des Regens war es ein Erlebnis auf der Insel und im Gefängnis herumzulaufen. Die Idee alle Schwerverbrecher auf eine Insel zu sperren, von der sie nicht entfliehen können, war für mich ein genialer aber zugleich auch sehr befremdlicher Gedanke. Nach dem Motto „aus den Augen, aus dem Sinn“ wurden ab 1933 Gefangene auf Alcatraz eingesperrt. Im Jahre 1962 wurde das Gefängnis geschlossen und ist seit 1972 für die Öffentlichkeit zugänglich. Umso erstaunlicher, dass nach 39 Jahren die Alcatraz Tour trotzdem täglich und zu jedem Termin ausgebucht ist.Als Besucher kann man die gesamte Insel besichtigen, so wie eine Audioführung durch das Gefängnis machen. Der Audioguide ist in der jeweils gewünschten Sprache erhältlich und mit im Eintrittspreis enthalten. Aufgrund des strömenden Regens schauten wir uns leider nur einen kleinen Teil der Insel, dafür aber umso mehr vom Gefängnis an. Der Audioguide ist wirklich sehr informativ. Wenn jedoch trotzdem noch Fragen übrig bleiben, kann man jederzeit die Mitarbeiter dieses „Museums“ fragen.Nach ca. zwei Stunden waren wir durch das Gefängnis gewandert und hatten viel gesehen. Der gesamte Trip dauert ca. zwei bis drei Stunden und diese vergehen wie im Flug.Nach der Alcatraz Tour waren wir leider bis auf die Knochen durchnässt und mussten und erst mal auf den Weg ins Hostel begeben….

San Francisco hat noch viel mehr zu bieten als Alcatraz, aber wie immer ist das eine andere Geschichte … 😉

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If you´re going to San Francisco…Part I

Von Nanaimo nach San Francisco

Die USA hatten es mir angetan. So war ich mir nach meinem Seattle Besuch sicher, dass ich, wenn ich mich schon einmal auf dem richtigen Kontinent befand, in jedem Fall noch mal in die USA reisen wollte. Eine Freundin (Janina) und ich hatten geplant den Trip in die USA gemeinsam zu unternehmen. Es standen mehrere Reiseziele zur Auswahl. LA, Las Vegas, Hollywood und San Francisco.Da wir uns nicht entscheiden konnten, ließen wir die Flugpreise entscheiden. So machten wir uns auf verschiedenen Seiten für „Billigflüge“ auf die Suche nach dem Schnapp der Schnäppchen. Als gute Adresse für günstige Flüge kann ich Kayak.com empfehlen. Dort haben wir relativ schnell den günstigsten Flug ausfindig gemacht. Flüge nach San Francisco stellten sich zu der Zeit der Suche als die günstigsten heraus, und mal ganz im Ernst wer möchte nicht gerne nach San Fran?

San Francisco it is …

Wir hatten den Tipp bekommen Flüge vom Flughafen Bellingham zu suchen. Das ist ein kleiner Flughafen in den USA kurz hinter der kanadischen Grenze. Von diesem Flughafen fliegt (das glaube ich jedenfalls) nur die Airline Horizon Air, auch Alakska Airlines genannt. Flüge aus Kanada heraus sind relativ teuer, da man international fliegt. Wenn man jedoch innerhalb den USA fliegt sind die Flüge meistens sehr viel günstiger.Nach Bellingham kommt man relativ einfach mit dem Greyhound oder Quickshuttle. Dafür muss man natürlich erst runter von der Insel und rein nach Vancouver.

Über die Grenze….

Da unser Flug sehr früh am Morgen ging, entschieden wir uns dafür einen Tag früher nach Vancouver zu fahren und dort eine Nacht im Hostel zu übernachten. Wie so oft wählten wir das HI-Hostel in Vancouver aus, da es auf der Granville Street super zentral und damit sehr nah an der Bushaltestelle liegt.Um 4 Uhr morgens ging es dann zur Bushaltestelle und mit dem Quickshuttle in Richtung Bellingham. Der Bus hielt natürlich noch an vielen weiteren Haltestellen, so dass die eigentlich sehr kurze Strecke zu einer langen Fahrt wurde. Im Bus mussten wir ein Formular für die Einreise in die USA ausfüllen, so wie wir das schon bei unserem Ausflug nach Seattle gemacht hatten.
Besuchervisum USAEin Besuchervisum ist 90 Tage gültig. Man kann mit dem Visum dann 90 Tage lang in die USA ein und ausreisen so oft man will.

Wichtig ist jedoch, dass man das Besuchervisum vor der endgültigen Ausreise aus den USA entfernen lässt, denn ansonsten könnte man vorgeworfen bekommen man hätte sich nach Ablauf des Besuchervisums illegal in den Staaten aufgehalten. Es ist außerdem wichtig, dass man bei der Einreise in die USA keinerlei verderbliche Lebensmittel einführt. An der Grenze angekommen mussten wir all unser Gepäck aus dem Bus mit zum Grenzübergang (ein kleines Haus in dem wichtige Personen sitzen und deinen Pass kontrollieren und dir seltsame Fragen stellen) nehmen. Der Bus wurde, während unsere Pässe kontrolliert wurden ebenfalls durchsucht. Da das Besuchervisum, welches wir aus Seattle noch hatten während unseres Aufenth

altes in San Fransisco ablief, mussten wir erneut (ich meine es wären $6 (USD) gewesen) für das Besuchervisum bezahlen. Die Fingerabdrücke hatten wir j

a bei unserem ersten Besuch schon abgegeben, so wurde nur noch schnell ein Foto gemacht und ein paar Fragen gestellt wie z.B. wo wir hin wollen und was wir in San Fransisco machen u.s.w. Nachdem auch der Bus wieder startbereit war, konnten wir all unser Gepäck erneut einladen und die Reise ging weiter nach Bellingham Airport. Ca. 15 Minuten nach der Grenze erreichten wir den Flughafen. Wir checkten ein und mussten noch ein bisschen warten bis unser Flieger in Richtung Seattle startete. Wir hatten nämlich auf dem Flugnach San Fransisco einen Zwischenstopp in Seattle. Die Sicherheitskontrollen sind in den USA sehr viel intensiver als in Europa. So wurde ich allein aus dem Grund, weil ich einen Jogginganzug anhatte noch mal speziell abgetastet. Als wir dann endlich an unserem Gate saßen konnte ich meinen Augen kaum glauben. Es landete doch tatsächlich ein winzig kleines Flugzeug mit dem wir dann auch in Richtung Seattle flogen. Ich bin in so einem winzigen Flugzeug noch nie geflogen, aber es war recht entspannt. So konnte man aufgrund des guten Wetters ziemlich viel sehen und der Flug war recht angenehm.

… auf eine laaaaaaaaaaaaaaaange Reise

In Seattle angekommen hieß es warten auf den Anschlussflug. Zu diesem Zeitpunkt waren Janina und ich schon ziemlich müde, weil wir ja seit 3 Uhr nachts auf den Beinen waren. Und ganz ehrlich, geschlafen hatte ich in dieser Nacht auch nicht viel.Der Flieger in Richtung San Francisco war wesentlich größer als der nach Seattle und auf dem ca. zweistündigen Flug konnte man auch ruhig mal die Augen schließen.In San Fran angekommen ging das Abenteuer weiter. Der Flughafen von San Fransisco ist riesig. So fuhren wir mit einer Bahn in Richtung U-Bahn oder wie sie

in San Francisco heißt BART Station. Wir mussten uns ein Ticket zur Powell Street kaufen, denn von dort aus konnte man innerhalb von ca. zehn Minuten zu unserem Hostel laufen. Ein Ticket zu kaufen war leider nicht so einfach, denn die Automaten an der BART Station waren einfach total konfus. Nachdem ich mich fünf Minuten mit dem Automaten gestritten hatte fanden Janina und ich heraus, dass man um ein Ticket zu ziehen auch noch ein wenig rechnen musste. So schmiss man entweder passendes Kleingeld ein oder man schob die entsprechende Dollarnote in den Automat und musste dann von dem Betrag durch subtrahieren so viel abziehen, dass der richtige Betrag zur Haltestelle angezeigt wurde. Dafür musste man aber wissen wie viel das Ticket zu der Haltestelle kostet zu der man möchte. Super touristenfreundlich würde ich da mal behaupten.Gott sei Dank wusste ich durch Recherchen im Internet, dass unser Ticket zur Powell Street $8.10 kosten sollte. Nachdem wir es also geschafft hatten ein Ticket zu kaufen, setzten wir uns in die BART und fuhren erst einmal 30 Minuten oder sogar noch länger nach San Francisco City. Der Flughafen und die Umgebung vom Flughafen in San Francisco sind nicht besonders schön. Eher ein wenig trist und traurig. San Francisco City ist dafür umso schöner.An der Powell Street angekommen mussten wir den Weg zum Hostel finden. Da die Wegbeschreibung des Hostels leider nicht so der Knaller und ich total übermüdet war, verliefen wir uns natürlich prompt. Als ich das bemerkte waren wir 9 Blocks von unserem Hostel entfernt. Also hieß es mit all unserem Gepäck latschen und zwar Bergauf, denn wir waren ja in San Francisco.

Finally – we made it

Nach diesem Mittagssport waren wir Gott sei Dank an unserem Hostel angekommen.Wir hatten das Hostel mit dem Namen USA Hostels San Fransisco gebucht und ich muss sagen, dass dieses Hostel eines der Besten ist in dem ich jemals war. Sauber, viel Platz, Ordentlich und vor allem super nette Leute. Die Mitarbeiter in dem Hostel waren einfach so unfassbar nett und hilfsbereit. Das war ich aus anderen Hostels gar nicht gewohnt. Im „Keller“ des Hostels gab es einen Aufenthaltsbereich in dem immer was los war und man auch immer Leute traf und kennen lernte. Die Küche des Hostels war riesig und super sauber, so dass das Kochen sogar ein wenig Spaß machte. Janina und ich hatten ein Doppelzimmer gebucht und hatten sogar eine Ipod Dockingstation und einen Flachbildfernseher auf dem Zimmer. Das Badezimmer befand sich direkt gegenüber von unserem Raum. Ein kleiner Tipp: Wir haben „economy“ gebucht, dass bedeutet, dass man in Zimmern wohnt die angeblich etwas lauter sind (es aber in echt gar nicht sind) und dafür aber um einiges weniger bezahlen muss. Ein Privates Zimmer hat auch ziemlich viele Vorteile. So kann man seinen Kram immer überall herumliegen lassen und muss nicht ständig alles einschließen. Alles in allem kann ich also sagen, das Hostel war super und ich würde jedem empfehlen, wenn er nach einem Hostel sucht dorthin zu gehen.
Was wir in und um San Fran erlebt haben folgt in einem anderen Bericht ….

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VIU on Tour Part II – Tofino Surfers Paradise

Nach unserem Aquariumsbesuch ging es auf ins Surfers Paradise nach Tofino. Sobald wir unser Hostel gefunden und unseren Kram abgeladen hatten (soweit ich mich erinnern kann, hieß das Hostel Turtle Guesthouse), schnappten wir uns unseren Badekram und fuhren straight zum Surfbretter- und Wetsuitverleih und ließen uns mit dem passenden Equipment ausstatten. Nachdem, was wir alles über das surfen gehört hatten, waren wir heiß darauf, es selber einmal zu probieren. Es regnete zwar immer noch sehr stark, aber wir dachten uns: „Im Wasser wird’s eh nass“.

Nachdem endlich alle den passenden Wetsuit hatten und bei Gott, es ist unfassbar anstrengend sich einen solchen anzuziehen, ging es ab an den Strand. Ich erinnere mich leider nicht mehr, wie der Strand hieß, an dem wir unsere Anfängerkünste zum Besten gaben. In Tofino gibt es viele verschiedene Strände. Je nach Wind und Wetter sind diese verschieden gut geeignet, um dort zu surfen. Wir fuhren zu dem Strand, den uns der Surfbrettverleih empfohlen hatte.

VIU on Tour  – ICH KANN NICHT SURFEN
Ich hatte noch nie auf einem Surfbrett gestanden und hatte auch KEINE Ahnung wie dies funktionierte. Lara konnte schon ein wenig surfen und gab den Anfängern unter uns einen kleinen Crash Kurs. Ich sag mal so: Ohne Crash Kurs wäre ich wahrscheinlich genauso erfolgreich gewesen. 😀

Nun, ich schlug mich also todesmutig in die Wellen mit meinem gigantischen Surfboard und ich gebe unbeschämt zu, ich hatte unglaubliche Angst und einen riesen Respekt vor dem Wasser. Aufgrund des etwas stürmischen Wetters waren die Wellen ziemlich hoch und für mich als blutigen Anfänger wirkte das schon sehr bedrohlich. Nach ca. 15 Minuten in den Wellen war es dann soweit. Ich verlor die Kontrolle über mein Board und das schlug mir mit voller Wucht gegen meinen Oberschenkel. Für eine Sekunde dachte ich, ich hätte mir diesen gebrochen. Ich versuchte irgendwie an den Strand zu gelangen um mich dort ein wenig auszuruhen. Die gute Nachricht, ich konnte noch laufen, die schlechte, es tat sau weh. Nach ein paar Minuten dachte ich mir: Ein Indianer kennt keinen Schmerz und schlug mich ein erneutes Mal in die Wellen. Leider gelang es mir mit meinem kaputten Bein keine Welle zu stehen. Leider nur sie zu knien. Meine Freunde hingegen schafften es, eine Welle nach der anderen zu reiten und sahen dabei gar nicht mal so schlecht aus.
Die Zeit verging beim Surfen wie im Flug.
Mein Brett und meinen Anzug musste ich leider an diesem Abend schon wieder zurück geben, denn mit meinem verletzten Bein sah ich schwarz, auch noch einen weiteren Tag zu surfen. Meine Freunde hingegen behielten Bretter und Anzüge und konnten am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein ihre Surfkünste verbessern.

VIU on Tour – Whale watching oder auch „Mir ist schlecht“
Auch wenn Tofino eine Hochburg für Surfer ist, so gibt es dort auch die Möglichkeit, einen „Whale Watching“ Trip zu unternehmen.
Wenn man schon einmal die Möglichkeit hat einen Wal zu sehen, sollte man sich dies auch nicht entgehen lassen. Also buchten wir für den Nachmittag des nächsten Tags einen Whale Watching Ausflug und konnten es kaum erwarten die Riesen des Ozeans zu sichten.

Erst einmal bekam jeder von uns einen orangenen Windanzug, der uns vor dem kalten Fahrtwind schützen sollte. Nachdem wir uns unsere Amagedon Anzüge angezogen hatten, waren wir als Crew READY TO START.

Das Motorboot, mit dem wir dann auf dem Meer die Wale suchten, war krass. Nicht nur, dass es relativ klein war, es sprang auch noch über jede Welle, was diesen Bootsausflug zu einer Achterbahnfahrt machte. Ich hatte einen unglaublichen Spaß, allein das war schon das Geld wert.
Als wir dann an der Bucht angekommen waren, in dem Wale an diesem Tag vermutet wurden, ging der Spaß erst richtig los. Das kleine Boot wurde in den hohen Wellen der Bucht wie eine Nussschale hin und her gewiegt. Bis jetzt dachte ich, ich wäre nicht seekrank aber nachdem wir einige Zeit im Wasser getrieben waren, änderte sich meine Gesichtsfarbe in weiß und ich war kurz davor mich zu übergeben.
Nicht nur ich war der Verzweiflung nahe auch zwei weiteren Freunden ging es ähnlich. Als wir dann endlich einen Wal zur Sicht bekamen, es war by the way ein Grauwal, unglaublich riesig und faszinierend schön, konnte ich den Anblick leider gar nicht richtig genießen, weil ich damit beschäftigt war meinen Magen unter Kontrolle zu halten.

Nachdem wir ein paar Grauwale beobachtet hatten, machten wir uns auf den Weg in eine Seehundbucht und konnten uns da die kleinen neugierigen aber auch ängstlichen Racker aus der Nähe anschauen.

Der Whale Watching Ausflug war abgesehen von der Seekrankheit einfach abgefahren. Nicht nur, dass wir die Möglichkeit bekamen wilde Tiere hautnah zu sehen, die Natur in Tofino ist einfach faszinierend schön. Ich kann gar nicht beschreiben wie schön dieses Fleckchen Erde ist. Es ist atemberaubend, unbeschreiblich, wundervoll.

VIU on Tour – Das Leben ist schön
Mit festem Boden unter den Füßen ging es mir auch ziemlich flott wieder ziemlich gut, so dass wir unseren nächsten Ausflug planen konnten.

Wir entschieden uns den Sonnenuntergang am Strand zu bewundern.
Den Sonnenuntergang, den ich an diesem Abend sah, war mit Abstand der schönste, den ich JEMALS irgendwo sehen konnte. Der Strand, das Meer, die Sonne, das Wetter, es war einfach alles traumhaft schön. In Gedanken versunken, saß ich am Strand in Kanada und konnte es kaum fassen, ich war einfach wunschlos glücklich…

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VIU on Tour – Ucluelet here I come

Nanaimo. Oktober 2010. Auf gings ab gings drei Tage Spaß. Mit sechs Freunden hatte ich einen Dreitages-Trip geplant. Dieser Trip umfasste einen Tag in Ucluelet und zwei Tage in Tofino. Ucluelet und Tofino liegen an der Westküste von Vancouver Island und sind unter Surfern weltweit bekannt. Beide Städtchen sind wunderschöne kleine Örtchen, die durch ihr Freizeitangebot sowie durch die wunderschönen Strände zu den schönsten Orten auf Vancouver Island gehören.

VIU on Tour – Ucluelet

Freitag ging es los in Richtung Ucluelet; dort hatten wir eine Übernachtung geplant. Wir fuhren mit dem Van meiner Freundin Lara und konnten uns dadurch die Kosten eines Mietwagens sparen. Der Weg nach Ucluelet war schon ein Erlebnis. Wir stoppten an einem Haus auf dem Ziegen lebten (ja ihr habt richtig gelesen, auf dem Dach des Hauses liefen Ziegen herum) und an „Gathedral Grove“, wo man die höchsten und ältesten Bäume Kanadas bewundern kann. Ein weiteres Mal wurde mir bewusst wie wunderschön und friedlich Vancouver Island ist. In Ucluelet angekommen hatten wir leider etwas Pech mit dem Wetter. Es regnete in Strömen und ein Spaziergang am Abend fiel deshalb leider flach. Zunächst quartierten wir uns in unser Hostel mit dem Namen „Surfs Inn“ ein, das unglaublich niedlich und liebevoll eingerichtet war. Das „Surfs Inn“ ist ein winziges Hostel mit vielleicht fünf Zimmern, jedenfalls so weit ich das beurteilen kann. Dies fördert eine sehr familiäre Atmosphäre, was für ein Hostel ja nicht unbedingt von Nachteil ist.An besagtem Freitagabend, der Regen hatte sich mittlerweile zu einer Sinnflut entwickelt, fuhren wir zu einem Pub und verbrachten dort ein paar Stunden. (Nur um das Ausmaß des Regens klarzustellen. Der Surf-Contest der für diesen Tag angesagt war, musste leider ausfallen). Im Hostel angekommen starteten wir einen Spieleabend. Und man mag es nicht glauben, das hat richtig viel Spaß gemacht.

VIU on Tour – Das Aquarium

Samstag Morgen hatte sich die Sinnflut in strömenden Regen zurückentwickelt und wir entschlossen uns zum Ucluelet Aquarium zu gehen. Das Aquarium war bei weitem das BESTE, in dem ich jemals war. Man konnte dort so gut wie ALLES anfassen. Von Seesternen über Seegurken bis hin zum Seeigel. Ich hatte alles in der Hand. Die Mitarbeiter des Aquariums waren sehr nett und hilfsbereit und beantworteten uns jede Frage. Man muss dazu sagen, dass dieses Aquarium sehr klein ist, aber dies ändert nichts an der Attraktivität eines Besuches. Nach unserem Aquariumsbesuch machten wir uns auf den Weg nach Tofino. Dieses Abenteuer könnt ihr in meinem nächsten Bericht erfahren.

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VIU Mariners – What it means to be on the team

Fortsetzung des Erfahrungsberichts Vancouver Island University Mariners.

Nach unserem eher mäßigen Erfolg beim letzten Turnier in Vancouver wurde erst mal eine Teambesprechung einberufen. In dieser Teambesprechung wurde jedes einzelne Teammitglied danach gefragt, wie er oder sie das Turnier empfunden habe, was die besten und schlechtesten Momente waren. Aber damit nicht genug, denn unser zweites Turnier der Saison stand schon vor der Tür und dieses sollte nicht in die Hose gehen.
Um uns nicht nur im Training in unseren physischen Qualitäten zu verbessern, bekamen wir zusätzlich noch einen Mental Coach an unsere Seite gestellt. Er war dafür zuständig uns auf der einen Seite die Angst vor dem Turnier zu nehmen und uns auf der anderen Seite zu unseren Bestleistungen zu puschen.
Mir selber wurde während dieses mentalen Coachings sehr schnell bewusst, dass ein Mariner sein nicht nur Spaß bedeutete. Hochschulsport wird in Kanada sehr ernst genommen. Ein Team repräsentiert die Uni und damit repräsentierte ich als Mariner Teammitglied die  Vancouver Island University und trug damit schon Verantwortung mein Bestes zu geben. Ich wollte mein Team nicht enttäuschen. Diese neue Erfahrung, die ich von Deutschland gar nicht kannte, machte mich sehr stolz zu den VIU Mariners zu gehören.

VIU Mariners – Kamloops is calling

Ca. 400 km von Vancouver liegt Kamloops. In dieser Turnierstadt in British Columbia wurde unser zweites Turnier der Saison ausgetragen. Also hieß es für mich und mein Team, ab in den Teambus und hop auf die Fähre. Nach 2 Stunden Ferry Ride kamen wir in Vancouver an, wo wir von einem Reisebus abgeholt wurden. Mit dem Reisebus ging es erst mal nach Vancouver City um dort unsere „Erzfeinde“ vom Douglas College abzuholen. Mit denen teilten wir uns nämlich einen Reisebus.
Von Vancouver City ging es dann in ca. 6 Stunden nach Kamloops und auch wenn es eine sehr lange Reise war, so hatte ich dennoch meinen Spaß. Es ging durch Täler und Berge und ich bekam ein Kanada zu sehen, dass ich mir auf einer Postkarte nicht schöner hätte vorstellen können. Sogar den ersten Schnee des Winters konnte ich bewundern, als wir durch die Berge fuhren.
Nach einem langen Trip kamen wir dann endlich am Freitagabend in Kamloops, dem „Desert“ an. Unsere Coaches bereiteten uns schon im Vorfeld auf das etwas andere Klima vor. Kamloops hat ein sehr trockenes Klima und da es sehr weit über dem Nullpunkt liegt fliegen die „Birds“ (Badmintonbälle) komplett anders. Auch wenn sich das jetzt ein wenig seltsam anhört, dies ist tatsächlich so.
Nach unserer Ankunft ging es zu allererst einmal ins Gym der TRU (Thompson Rivers University) um ein erstes Spiel zu spielen und um das Turnier zu beginnen. Nach den ersten paar Spielen unseres Teams war der Abend dann so weit fortgeschritten, dass wir uns auf den Weg in Richtung Hotel machten, natürlich wie sollte es anders sein mit unserem „personal“ Reisebus 😉
Im Hotel angekommen zogen wir uns um, duschten und trafen uns dann alle in dem Hotelzimmer unserer Team-Mates. Da wurde dann eine große Pizzaparty gefeiert und vor allem Unsinn gemacht. Chris fand im Internet so etwas wie: 10 Dinge, die total bescheuert sind, aber die man lustig mit mehreren machen kann. Dabei war das so lange im Kreis drehen bis man umfällt ganz oben mit dabei. Danach war mir schlecht und ich musste schlafen :D.

Vancouver Island University @ TRU

Am Turniersamstag ging es dann in die Sporthalle einer High School. Da Kamloops und damit die TRU eine Turnierstadt ist, war die Sporthalle der TRU an diesem Tag leider besetzt, so dass wir in die Sporthalle einer High School umquartiert wurden. Der Turniersamstag verlief sehr gut. Am Ende des Tages waren alle mit sich und den Leistungen zufrieden, so dass wir uns auf einen entspannten Abend freuen konnten.
Abends ging es nämlich mit der kompletten Mannschaft in ein Restaurant. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, sind wir ganz dekadent mit unserem Reisebus dorthin gefahren. Ich fand diese Tatsache die Beste am ganzen Ausflug. Zwischen den ganzen Autos standen nun wir, die Badminton Mariners mit ihrem eigenen Reisebus. Das Essen mit dem ganzen Team lies uns noch viel näher zusammenrücken, so dass wir uns als Team wohl fühlten und uns am Sonntagmorgen ordentlich anfeuern konnten.
Der letzte Turniertag war gekommen. Diesmal wieder im Gym der TRU. Einige waren an diesem Tag sehr erfolgreich, so wie ich und wiederum andere waren sauer über verpatze Spiele. Aber ich denke so läuft das ja auf jedem Turnier oder wie man so schön sagt: „Mal verliert man und mal gewinnen die Anderen“.

VIU is driving home

Am Abend ging es dann wieder auf eine LANGE Reise in Richtung Vancouver und schließlich Nanaimo. Mit dem Reisebus, der Fähre, dem Teambus und dann waren wir endlich Zuhause. Das war eine verdammt lange und anstrengende Rückreise, schlicht und ergreifend aus dem Grund, dass alle nach einem ganzen Wochenende ziemlich kaputt waren.
Um 2 Uhr nachts erreichten wir die VIU und damit mein Zuhause. Dann hieß es schon gleich schnell ins Bettchen, denn am Montagmorgen läuteten die Schulglocken wieder.

Das Turnier in Kamloops war eine der besten Erfahrungen, die ich an der VIU machen durfte und what can i say: I’m proud to be part of the team!

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Vancouver Island University Mariners

Vancouver Island University – Campus Recreation

Sportteams, wer kennt sie nicht aus allerhand High-School und College Filmen? Und genauso populär wie diese Teams in den Filmen erscheinen, so populär sind sie auch im wirklichen Leben. Grund genug sich einmal im Gym der Vancouver Island University umzuschauen. Das Gym der Vancouver Island University ist die Adresse schlechthin, wenn man an der VIU Sport machen möchte. Nicht nur, dass viele Freizeitangebote vom Surfen übers Wandern bis hin zum Eishockey Canucks Game angeboten werden, im Gym der VIU geht das Sportlerherz auf. Die VIU stellt allen Studierenden der Uni die Möglichkeit zur Verfügung, gebührenfrei das Fitnessstudio und den dort vorhandenen Squash Court zu benutzen. Außerdem gibt es viele Sportangebote, für die man sich einfach am Anfang des Semesters einträgt.

Vancouver Island University – Mariners

Neben diesen zahlreichen Angeboten besteht natürlich auch die Möglichkeit dem Team der VIU, den Mariners, beizutreten. Aber es sei an dieser Stelle gesagt, dass es nicht total „easy“ ist, Teil des Uni-Teams zu werden. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es viele Regeln gibt, unter welchen Bedingungen die verschiedenen Teams an den in Kanada sehr populären regionalen und interregionalen Turnieren teilnehmen dürfen. Zum Beispiel gibt es die Regel, dass nur Studenten, die im Wintersemester bzw. bei Start der Saison gespielt haben, auch im nächsten Semester spielen dürfen. Das hat schlicht und ergreifend den Hintergrund, dass Sport und College Sport in den USA und Kanada ne große Sache sind. Mit solchen Regelungen soll verhindert werden, dass Studenten nur für den Sport eingekauft werden bzw. nur Semesterweise spielen. Sollte man als Student aber minimal für 1 Jahr an der VIU bleiben, steht der Aufnahme ins Team nur noch das eigentliche sportliche Können im Wege. Für die jeweiligen Teams muss man, wie ebenfalls aus Filmen bekannt, bei so genannten Tryouts spielen und das Training mitmachen. Während des Trainings wird in den ersten Wochen entschieden, ob man gut genug ist, um ins Team aufgenommen zu werden und ob auf Turnieren mitgespielt werden darf.

Ich als begeisterter Badmintonspieler in Zwangspause 😉 habe die Chance natürlich direkt genutzt, um ein wenig Workout zu bekommen. Yonas, ein Kommilitone an der VIU erzählte mir, dass das Badminton-Team noch weibliche Unterstützung sucht und nahm mich mit zu einem Training der VIU Badminton Mariners. Für mich funktionierte ab da alles ziemlich gut. Nach den ersten 3 Wochen im Training durfte ich mich schon im ersten internen Turnier der VIU messen. Mich hat der Druck nicht zu wissen, ob man ins Team kommt oder nicht, anfangs ziemlich überfordert, denn eine richtig klare Aussage seitens meiner Coaches, ob ich im Team bin oder nicht, hatte ich leider nicht bekommen. Meine Mitbewohnerin machte mir Mut, dass wenn ich auf dem internen Turnier spiele, auf jeden Fall auch ins Team komme, aber bis zum ersten richtigen Turnier in Vancouver war ich mir damit gar nicht so sicher. Nach ein paar Wochen war dann die Anprobe für unsere Trikots und Jacken. Als ich mir dann ein T-Shirt mit meinem Nachnamen drauf und eine Zipperjacke mit meinen Initialen  aussuchen durfte, war ich mir dann doch sicher, dass ich ins Team gekommen bin.
Witzigerweise musste ich in den ersten Wochen meines neugewonnenen Daseins als Mariner Teammitglied ein Drogenseminar besuchen. Dies ist Pflicht für jeden Mariner. Bei diesem Seminar kriegt man viel über Doping im Sport erzählt und muss dann die erfolgreiche Teilnahme durch einen Test beweisen. Für mich war das, wie so ziemlich alles, sehr neu aber äußerst amüsant…. Oder hättet ihr gewusst, dass man, sobald man Gras raucht, Drogen zu sich nimmt ?? 😉

VIU Mariners – Auf geht’s ab geht’s 2 Tage Tournament

Das erste richtig ernste Turnier fand in Vancouver statt und ich war schon ziemlich aufgeregt als es dann an einem Wochenende mit dem Team Bus in Richtung Fähre und dann nach Vancouver ging. Das ganze Team in Teamuniform auf der Fähre, das war ein unglaublich gutes Gefühl. Das Turnier fand an der Capilano University statt und nicht nur, dass ich tierisch aufgeregt war, ich kannte weder Ablauf, noch gegnerische Teams, noch irgendwas. Außerdem hatte ich selber noch nie auf einem Badminton Turnier gespielt und fühlte mich ein wenig verloren. Das Turnier lief leider weder für mich, noch für den Rest des Teams so richtig knorke. Übernacht blieben wir in einem Hotel in der Nähe der Capilano University und konnten uns abends ein bisschen ausruhen. Der nächste Tag begann leider gar nicht gut. Früh morgens ging es für uns los mit dem Teambus in Richtung Universität oder sagen wir eher, das war der Plan. Denn am besagten Morgen sprang unser Bus nicht an und wir waren eh schon knapp mit der Zeit. Wie es in Kanada so üblich ist hieß es hier: Keine Panik. 😀 In aller Gelassenheit wurde dann in der Universität angerufen und verkündet, dass es evtl. sein könnte, dass wir zu spät sind und das Turnier deshalb erst später beginnen kann. Nach Starthilfe eines Gastes des Hotels schafften wir es dann doch pünktlich zum Turnier. Der Turniertag verlief dementsprechend eher mäßig. Dies lag vor allem auch daran, dass ich nicht in der Lage war, auch nur einen einzigen Gegner einzuschätzen und natürlich, dass ich einfach nicht gut gespielt habe. Für mich war es jedes Mal von essentieller Bedeutung zu gewinnen, auch wenn dies praktisch nicht möglich war. Betrübt ging es am Sonntagabend dann wieder in Richtung Heimat.
Wie es dann mit der Turniervorbereitung fürs nächste Turnier weiter ging, das ist eine andere Geschichte ….

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It´s Seattle Baby

So schön Kanada, Vancouver Island und die Vancouver Island University auch sein mögen, ist man einmal hier drüben, möchte man auch ALLES sehen. Gedacht, geplant, getan. Auf ging es nach Seattle! Auch wenn Seattle nicht weit von Vancouver ist, so liegt doch die Frage nahe, wie man so einfach dort hinkommt.

Um von Vancouver nach Seattle zu kommen gibt es 2 relativ einfache Möglichkeiten. Zum einen kann man mit dem „Greyhound“ oder dem „Quickshuttle“ Bus von Vancouver nach Seattle düsen oder man mietet sich ein Auto in Vancouver und der Roadtrip kann beginnen.

Da wir 6 Personen waren hat es sich für uns angeboten mit einem Mietwagen nach Seattle zu fahren. Nicht nur, dass wir dadurch ein wenig Geld gespart haben, denn der Greyhound kostet ca. $50 pro Person (und das hat man mit 6 Leuten locker wieder drin, wenn man sich für ein Wochenende ein Auto mietet), man ist auch noch mobil in Seattle, was eigentlich ein unbezahlbarer Komfort ist.

Von der VIU nach Seattle – der Roadtrip kann beginnen

Wir hatten beschlossen, über ein ganzes Wochenende nach Seattle zu fahren, also Freitags los und Sonntags abends zurück. Nachdem am Freitagnachmittag alle mit ihren Kursen an der VIU fertig waren, ging die Reise los. Zunächst sind wir mit der Fähre von Nanaimo nach Vancouver geschifft. Dann von Horseshoe Bay in Vancouver mit dem Bus nach Downtown und von da aus mit dem Skytrain zum Flughafen, um uns dort ein Auto zu mieten.

Es ist natürlich auch möglich außerhalb des Flughafens ein Auto zu mieten, aber da wir erst so spät in Vancouver angekommen sind (nach 5 Uhr Nachmittags) blieb uns nichts anderes übrig, als zum Flughafen zu dackeln.

Am Flughafen gibt es viele verschiedene Autovermietungen. Es bietet sich also an, zu jeder einzelnen zu laufen und nach den Preisen zu fragen. Es ist vor allem besonders wichtig, dass man immer nach dem Komplettpreis mit ALL INCLUSIVE Versicherung fragt, denn die Kanadier sagen einem auch schon mal gerne den Preis ohne die Versicherung und auf einmal schießt der Gesamtbetrag in die Höhe, wenn man die Versicherung noch dazuhaben will.

Igor hatte zu unserem Glück selber einmal bei einer Autovermietung gearbeitet und wusste also, wie man einen passenden Deal aushandelt. Nach einer halben Stunde hatten wir uns dann für Avis entschieden. Als wir endlich die Schlüssel und das Navi in der Hand hielten, konnte ich es kaum fassen, als ich unser unfassbar tolles Auto gesehen habe. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind an Weihnachten. Herrlich. Ein neuer Doge Van wie er im Buche steht, stand für uns bereit. Also alle Kinderchen ins Auto, der Papa Igor ans Steuer und ab ging die Post.

Gott sei Dank hatten wir ein Navi dazugebucht, denn sonst wären wir wirklich aufgeschmissen gewesen. Denn Vancouver mit dem Auto ohne zu wissen, wo man hin muss, ist ein Abenteuer. Nachdem wir uns bei Wendys noch mit einem „kleinen“ Snack gestärkt- und zu meiner Freude 10 Getränkehalter in unserem Van entdeckt hatten, ging es auch schon auf die Autobahn in Richtung Seattle.

Die ersten 20 Minuten verbrachte Papa Igor damit, das Auto kennen zu lernen und die Größe dieses Gefährts einzuschätzen, während der Rest der Bande sich um den Radiosender stritt. Karo als Beifahrer und somit Herrscher über das Radio schaffte es irgendwann einen Sender zu finden, der alle Beteiligten zufriedenstellte.

Von der VIU nach Seattle – Die Grenze zur USA

Wenn ich mich nicht vollkommen täusche, sind wir nach ca. 1 Stunde, vielleicht auch etwas weniger, an der Grenze zu den USA angekommen. Und ich sag es euch, das war ein Abenteuer, dass ich NIE vergessen werde. Zum Glück fuhren wir bei Nacht, so dass wir nicht lange anstehen mussten. Aber als deutsche Staatsbürger ohne Visum und vor allem war von uns noch nie jemand in den USA gewesen, wurden wir erst einmal zu einem speziellen Parkplatz geleitet. Dort mussten wir aussteigen und alles stehen und liegen lassen bzw. Pass und Geld nicht vergessen. Dann ging es für uns in ein Gebäude wo unsere Pässe gecheckt wurden, Fotos gemacht, Fingerabdrücke genommen und Fragen gestellt wurden. Es war wie in einem Film, alles sehr ernst, steril und irgendwie unheimlich. Man hatte die ganze Zeit Angst, irgendetwas Falsches zu sagen und dann in einem Hinterraum verhört zu werden. Da es aber, wie eben erwähnt ja schon relativ spät war- ca. 11 Uhr Nachts – waren die „Beamten“ hinter dem Schalter relativ nett und haben mit uns Scherze über deutsches Essen gemacht. Von Rouladen waren sie irgendwie ganz hingerissen. Nachdem unsere Pässe gecheckt, die Fingerabdrücke und Fotos gemacht wurden mussten wir $6 bezahlen und bekamen dann ein 90 Tage Visum, um in die USA ein- und auszureisen.

Die Grenze hinter uns gelassen brauchten wir ca. 2-3 Stunden, bis wir in Seattle angekommen waren und das Hostel, das wir gebucht hatten, gefunden haben.

Da auch in den USA die Clubs und Bars um 2 Uhr nachts zu machen, war auf den Straßen die Hölle los, was eigentlich ganz amüsant war.

Da für den nächsten Tag ein großer Shopping Trip geplant war, sind wir dann auch relativ zügig ins Bett gegangen.

Am nächsten Morgen ging es dann ins Outlet Center und ich sag euch, ALTER FALTER, war das ein Spaß. Ein riesiges Outlet Center mit richtig guten Angeboten, wo wir auch alle ordentlich zugeschlagen haben.

Nachdem wir fast den ganzen Tag mit Shoppen verbracht hatten, waren alle schon sehr müde und hungrig. Da es mit einer großen Gruppe relativ schwierig ist, sich darauf zu einigen, was man essen möchte, sind wir einfach zum nahe gelegensten Fast Food Restaurant gefahren. Das war in unserem Fall Taco Bell. Ein kleiner Tipp von mir: Geht nicht zu Taco Bell, ist fies da. :D.

Nach Taco Bell mussten wir natürlich den Liqour Store für den anstehenden Party Abend auschecken und waren positiv überrascht, als wir gesehen haben, dass die Preise um einiges niedriger sind als in Kanada. Diese Chance haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und auch hier noch mal ordentlich zugeschlagen, um ne großartige Party am Abend zu feiern. Zurück ging es ins Hostel und die Party konnte auch schon gleich starten.

Eins vorweg: In Kanada darf man nicht auf der Straße trinken. Da kann man schon ordentlich in trouble geraten, wenn man sich daran nicht hält. In den USA darf man auf der Straße trinken, aber nur dann, wenn eine braune, unauffällig getarnte Tüte um die jeweilige Spirituose gehüllt ist. Gesagt, getan. Auf dem Weg zur Partymeile haben wir die ein oder andere braun getarnte Tüte mit uns herumgetragen. Vorweg haben wir uns mit ein paar Leuten, die ebenfalls von der VIU nach Seattle gefahren waren, in unserem Hostel getroffen und sind dann alle zusammen losgezogen.

Seattle bei Nacht ist einfach faszinierend. Es ist ein ganz anderes Gefühl durch die Straßen von Seattle zu laufen, als durch die Straßen von Vancouver. Es ist als wenn man spüren würde, dass man in den USA ist. Faszinierend.

Was ich ganz besonders toll in Seattle fand war, dass nachdem man um 2 Uhr buchstäblich auf die Straße geschmissen wird, hunderte von Menschen auf den Straßen stehen und reden und lachen. Wie sehr ich es liebe in Deutschland bis in die Morgenstunden zu feiern, es ist doch auch mal nett etwas komplett anderes zu erleben.

Am Sonntagmorgen war die Stimmung nach einer ausgelassenen Nacht entsprechend. Da wir die letzte Fähre in Vancouver um 9 Uhr kriegen mussten und wir, bevor es zurück an die VIU ging, noch Seattle auschecken wollten, sind wir auch relativ früh aufgestanden.

Als erstes ging es zum Wahrzeichen von Seattle, dem Space Needle. Es war ultimativ, diesen Turm bekannt aus Greys Anatomy in live zu sehen. Nach dem Space Needle sind wir noch ein bisschen in Seattle rumgetapert und dann ging es schon wieder auf den Highway in Richtung Vancouver. Über die Grenze, Auto an den Flughafen zur Fähre und dann endlich wieder in Nanaimo angekommen.  Haha, noch ne lustige Geschichte zur Grenze. Man darf natürlich nicht ungegrenzt viel von den USA nach Kanada einführen. Unser Auto war aber voll bis oben hin mit unseren Eroberungen. Wir wurden also an der Grenze gefragt, ob wir geshoppt hätten. Und unsere Antwort: „Ja ein bisschen“ *grins*. Die Dame an der Grenze warf einen skeptischen Blick in unser Auto und lies uns passieren. Das war eine Reise. Unser Trip hat sich aber in jedem Fall gelohnt…

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Westwoodlake – A walk to remember

Nanaimo – die Heimatstadt der Vancouver Island University ist ein schönes Plätzchen auf der Erde. Zwar ist hier nicht jeder Winkel atemberaubend, doch es gibt sehr viele großartige Plätze, zu denen sich ein Ausflug durchaus lohnt.

Auslandssemester Kanada: VIU – Ausflug mit der WG

Nachdem wir die Orientierungswoche gut überstanden hatten und meine WG nun komplett war, konnte der Spaß beginnen. Meine neuen Mitbewohner, die neben Marjana und mir eingezogen waren, heißen Dakota und Arlan und gehörten direkt vom Tag ihres Einzugs an zur Familie.

Im September ist Nanaimo noch verhältnismäßig warm, also beschlossen wir in der zweiten Woche einen Ausflug zum Westwoodlake zu machen.

Der Westwoodlake liegt in der Nähe der Vancouver Island University und da man in den Studentenwohnheimen so gut wie DIREKT auf dem Campus wohnt, ist es bei schönem Wetter gar kein Problem zum Westwoodlake zu laufen. In ca. 20 – 30 Minuten, natürlich je nach Laufgeschwindigkeit, ist man an einem der schönsten Plätze Nanaimos.

Mit Arlan und seinem I-phone, welches als Wegweiser/Karte benutzt wurde, konnte die Reise beginnen.

Auslandssemester Kanada: VIU – Auf dem Weg zum Westwoodlake

Zuerst ging es an den Baseball- und Footballplätzen vorbei, die wirklich direkt hinter den Studentenwohnheimen liegen. Man kann bestimmt einmal pro Tag das Baseballteam trainieren hören und vor allem kann man jederzeit zuschauen.

Keine 10 Minuten Fußweg entfernt liegt das Ice Centre. Auch das kann man von den Studentenwohnheimen aus sehen. Das Ice Centre ist eine Schlittschuhlaufbahn. Es gibt 2 Eisbahnen und sowohl das Schlittschuhlaufen als auch das Ausleihen der Schlittschuhe ist sehr günstig. Das Ice Centre direkt an der Vancouver Island University bietet sich also an, wenn man Spaß am Schlittschuhlaufen oder an gemeinsamen Aktivitäten mit anderen hat.

Wir ließen also das Ice Centre zu unserer Rechten und dann hieß es erst mal ein Stück durch die Pampa laufen. Da dieses Stück des Weges nicht so besonders spannend ist, kann ich auch leider nicht viel zur der von mir sogenannten „Pampa“ erzählen, aber ich kann mich daran erinnern, dass Dakota und Karoline auf diesem Stück Weg verzweifelt versucht haben, Karos Handy aufzuladen. Karo, ebenfalls ein Mitglied der „Familie“ und Apartment Nachbarin, ist beim Netzanbieter Rogers, einem der größten Handyprovider in Kanada. Jedoch ist es eine Kunst, sein Handy mit Prepaid Geld aufzuladen. Das lustige ist nämlich, dass sich die Computerstimme nicht mit Tasten navigieren lässt, sondern nur mit der Stimme. Das bedeutet, dass man ständig „Yes“ oder „No“ sagen muss, je nachdem, welche Option man wählen möchte. Lustigerweise versteht die Spracherkennung des Rogercomputers aber kein Wort, so dass sowohl Karo als auch Dakota bestimmt 20 mal „NO“ in das Handy gebrüllt haben, bis sie dann schließlich aufgaben. Nur um noch mal auf das Thema Handys in Kanada zurückzukommen. Es ist halt alles nicht so einfach 😉

Auslandssemester Kanada: VIU – Ankunft am Westwoodlake

Nun weiter auf unserer Reise ging es durch die Pampa in ein Wohngebiet hinein, einmal über den Highway, wieder in ein nächstes Wohngebiet und irgendwann sind wir links abgebogen. In Kanada sind die Häuser alle nur aus Holz gebaut und die meisten sind einstöckig. Meine Theorie zu dieser Tatsache ist: Die Kanadier sind einfach zu faul Treppen zu laufen und da sie sowieso genug Platz haben, werden alle Häuser nur ebenerdig gebaut. Nun, links abgebogen ging es einen Berg hoch bis wir dann endlich am Westwoodlake angekommen waren.

Diesen wunderschönen Anblick werde ich glaube ich niemals vergessen, denn die Sonne spiegelte sich im See und die Berge waren direkt dahinter zu sehen.

Am Westwoodlake haben wir dann 2 Stunden verbracht, Sonne getankt, im See gebadet und einfach das Leben genossen.

Ich würde jedem VIU Studenten empfehlen, sich dieses wunderschöne Fleckchen Natur anzusehen. Denn es ist so einfach, ohne Geld auszugeben, einen wunderschönen Tag zu verbringen…

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