Category Archives: Studium USA: Erfahrungsberichte National University

Das Studium an der National University San Diego – Erfahrungsbericht von Ruven M. – Auslandssemester USA

Bevor es mit dem Studium an der National University losgeht, müssen ausländische Studenten an einer dreitägigen Orientierung teilnehmen. Dort lernt ihr alles was ihr über das Studieren an der National University wissen müsst und organisatorische Dinge werden geklärt. Dazu zählen bspw. die Bezahlung der Kurse (drei Kurse werden im Voraus bezahlt, danach erfolgt die Bezahlung von Monat zu Monat), der Nachweis der Auslandskrankenversicherung, der Englischnachweis, Pflichten der Studenten, Klausuren, Kurse etc.

Ich habe mich dazu entschieden, drei Accounting Kurse an der National University zu absolvieren. Die National University ist sehr modern ausgestattet und die Kurse sind im Vergleich zu einer Universität in Deutschland mit ca. 30 Studenten relativ klein. Daher können sich die Professoren viel Zeit nehmen, um auf individuelle Fragen einzugehen und betreuen Ihre Studenten meist besser als an einer deutschen Universität. Auch die generelle Betreuung vom Studiendekanat ist gut. Meine Probleme und Fragen wurden stets schnell und zufriedenstellend gelöst.

Da es an der National University keine Semester, sondern jeden Monat vierwöchige Kurse gibt, ist man zeitlich sehr flexibel. Man kann theoretisch jeden Monat anfangen und ebenfalls aufhören zu studieren. Da sich die Semester in jedem Land unterscheiden, ist dieses innovative System eine gute Lösung um ein Auslandssemester zu absolvieren ohne Zeit zu verlieren. Meine Vorlesungen fanden im Allgemeinen jeden Dienstag und Donnerstag von 17:30 bis 22:00 statt.

Zusätzlich gibt es jeden Monat eine Zwischen- und eine Abschlussprüfung, die samstags geschrieben werden. Das Studieren in den USA ist sehr verschult und unterscheidet sich daher stark vom Studieren an einer gewöhnlichen deutschen Universität. Es gibt neben den beiden Prüfungen, viele Hausaufgaben und verschiedene Tests oder case studies. Nichtsdestotrotz bleibt neben dem Studieren viel Zeit um das Leben in San Diego kennenzulernen und zu genießen.

Die Professoren der National University stellen eher selten Vorlesungsskripte zur Verfügung. Vielmehr wird Fachliteratur als Unterrichtsmaterial verwendet. Welche Literatur ihr benötigt, wird im Voraus per E-Mail bekanntgegeben. Ihr kommt, anders als in Deutschland, nicht um den Kauf bzw. das Ausleihen von Büchern drum herum. Bedingt durch die lange Versanddauer von Büchern ist es empfehlenswert, sich die Bücher so früh wie möglich online zu bestellen bzw. auszuleihen. Da die Bücher meist teuer sind (150-200$), ist www.chegg.com eine gute Adresse, um Bücher für mehrere Monate günstig auszuleihen. Der Versand dauert allerdings zwischen 5 und 10 Tagen.

Aktivitäten für internationale Studenten an der National University

Die National University bietet mehrmals im Monat vielseitige Ausflüge für internationale Studenten zu besonders günstigen Preisen an. An Tagestickets für das San Diego Sea World kommt man bspw. für $8 anstelle von $60. Sea World solltet ihr nicht verpassen, die Shows sind wahnsinnig gut.

Weitere Beispiele für Aktivitäten sind Tagesausflüge zu den Universal Studios in Hollywood und nach Los Angeles, zu Baseballspielen im Petco Park, zum weltbekannten San Diego Zoo oder Shoppingtouren zu den besten Outlets in Kalifornien. Alles Weitere über Ausflüge der National University erfahrt ihr während der Orientierungstage an der National University.

 

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Wohnungssuche in San Diego – Erfahrungsbericht von Ruven M. – Auslandssemester USA

Eine Wohnung im Voraus aus Deutschland zu buchen macht wenig Sinn. Vermieter und potentielle Mitbewohner lassen für gewöhnlich niemanden einziehen ohne ihn vorher persönlich kennengelernt zu haben. Daher bietet es sich entweder an, in einem Hotel zu übernachten bis ihr eine Wohnung gefunden habt, oder die ersten Wochen bei einer Gastfamilie zu wohnen. Die beste Möglichkeit eine Wohnung zu finden ist das Onlineforum Craigslist (www.craiglist.com). Dort wird alles Mögliche verkauft und angeboten – von Jobs über Autos bis hin zu Wohnungen.

Ich habe mich der Einfachheit halber dazu entschieden die ersten Wochen bei einer Gastfamilie zu wohnen und wurde durch die Homestay Agentur der National University an eine amerikanische Familie in Uninähe vermittelt. Ich wurde vom Flughafen abgeholt und war zunächst sehr zufrieden. Für 850$ im Monat (was für die Verhältnisse in San Diego relativ günstig ist) plus eine einmalige Vermittlungsgebühr in Höhe von $ 250 hatte ich mein eigenes Zimmer in einem schönen und gepflegten Einfamilienhaus mit Bett, Schreibtisch, Fernseher und großem Kleiderschrank. Im Preis inbegriffen war das Frühstück und Abendessen. Es wurde abwechslungsreich und ernährungsbewusst gekocht. Die Gastfamilie hat für mich gewaschen und mir das Leben relativ bequem gemacht.

Nichtsdestotrotz wurde mir sehr schnell klar, dass es nur eine Übergangslösung ist. Das Stadtviertel Tierrasanta, in dem die Gastfamilie wohnte, hatte abgesehen von der Nähe zur Uni (5-10min mit dem Auto) nicht viel zu bieten. Keine Ausgehmöglichkeiten, kein Strand in der Nähe und Downtown war mit dem Auto über eine halbe Stunde entfernt. Aus diesem Grund entschied ich mich nach einem Monat umzuziehen. Ich habe ca. eine Woche auf Craigslist gesucht, bis ich ein schönes Zimmer gefunden habe. Ich wohnte bis zum Ende meines Auslandssemesters mit zwei Amerikanern in einem Haus in Bay Park. Wohnungen bzw. Zimmer sind in diesem Viertel für kalifornische Verhältnisse günstig und es ist gut gelegen: Zum Strand sind es von hier rund 10 Minuten, zur Uni und nach Downtown ca. 15 Minuten mit dem Auto. In San Diego gibt es viele schöne Viertel, die alle ihr eigenes Flair haben und einem die Entscheidung, wo man wohnen möchte, nicht leicht machen. Pacific Beach gilt beispielsweise als Studentenviertel. Demnach gibt es dort viele Bars, Clubs und Discos, die allerdings aufgrund der kalifornischen Gesetze spätestens um 1:30 schließen müssen. Weggehen und Wohnen ist dort viel günstiger als bspw. in Downtown.

Ocean Beach ist das Hippie Viertel in San Diego. Dort gibt es viele Restaurants & Kneipen, einen tollen Strand und den längsten Pier Kaliforniens. Die anderen beiden Strandviertel, Mission Beach und La Jolla gelten als etwas nobler und die Mieten sind dementsprechend höher. Wenn man das erste Mal an der Strandpromenade entlang läuft, wird man schnell an das kalifornische Leben, wie es einem in vielen Filmen vermittelt wird, erinnert: braungebrannte, muskulöse Jogger, unzählige Surfer, junge Frauen mit Rollerblades und Teenager mit Skateboards. Weitere gut gelegene und günstige Viertel sind Clairemont und Linda Vista.

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Resümee der Vorbereitung meines Auslandssemesters an der National University, San Diego – Erfahrungsbericht von Ruven M.

San Diego ist mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern die achtgrößte Stadt in den USA und wird von seinen Bewohnern wegen des tollen Klimas als “America’s finest city” bezeichnet. Und da ist was dran: Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei ca. 18°C und man hat in den Sommermonaten nahezu jeden Tag strahlenden Sonnenschein. Es regnet nur ein bis zweimal im Monat. Typisch für die Küstenregion um San Diego ist allerdings der Nebel. Im Frühjahr zwischen Februar und Juni ist es häufig bewölkt und es kühlt sich abends – trotz relativ hoher Temperaturen am Tag – stark ab. Vor allem im Juni ist es zwar warm, in der Küstenregion jedoch fast jeden Tag bewölkt. Von den San Diegans wird dieses Phänomen „June Gloom“ genannt.

Das Leben in San Diego fühlt nicht wie ein typisches “Großstadt-Leben” an. Meinen Eindruck von der Stadt würde ich eher als eine Fülle von Vororten beschreiben, die alle Ihr eigenes Flair haben, und die sauber und gepflegt sind. Erwähnenswert ist ebenfalls – bedingt durch die Nähe zu Mexico – das hispanische Flair in San Diego. Hier begegnet man vielen Mexikanern und bekommt Tacos, Burritos, Enchiladas und vieles mehr. Außerdem ist San Diego eine sehr internationale Stadt und vor allem Studenten aus aller Welt fühlen sich von den zahlreichen Universitäten an der Pazifikküste angezogen.

Kein Wunder also, dass San Diego mein Interesse für ein Auslandssemester geweckt hat. Letztendlich habe ich mich für San Diego und speziell für die National University entschieden, da diese Universität ein innovatives Studienkonzept hat: Die Kurse gehen jeweils über 4 Wochen, sodass man jeden Monat die Möglichkeit hat, sein Auslandssemester zu beginnen und zu beenden. Da sich die Semester an den meisten ausländischen Universitäten von denen an meiner deutschen Universität unterschieden und ich keine Zeit verschwenden wollte, bot sich ein Studium an der National University an.

Ihr solltet euch circa 4-6 Monate vor Studienbeginn an der National University bewerben. Wie der Bewerbungsprozess im Detail abläuft, erfahrt ihr von eurem Ansprechpartner des direkten deutschen Büros der National University (International Student Office Germany) in Mainz. Bei mir hat alles super geklappt und ich war hinsichtlich der Betreuung während der Bewerbungsphase sehr zufrieden. Es vergehen ca. 8 bis 12 Wochen bis man alle erforderlichen Dokumente eingereicht hat und per Post die Zusage von der National University bekommt. Im Anschluss könnt ihr direkt mit den Vorbereitungen eures Auslandssemesters beginnen.

Zuallererst solltet ihr euer Visum beantragen. Dafür benötigt ihr das I-20 Formular von der amerikanischen Universität, welches ihr mit eurer Zusage per Post zugeschickt bekommt. Der Bewerbungsprozess für das Visum ist zeitintensiv und es können Wochen vergehen bis ihr das Visum erhaltet. Aus diesem Grund solltet ihr dieses unbedingt so früh wie möglich beantragen. Erst wenn ihr das Visum in der Hand haltet, könnt ihr sicher sein, dass auch alles mit eurem Auslandssemester klappt. Das Visum wird für die Zeit eures Studiums in den USA ausgestellt. Ihr dürft bereits 30 Tage vor Visumsbeginn in die USA einreisen und 60 Tage nachdem es ausgelaufen ist in den USA bleiben.

Gleichzeitig solltet ihr euch um die Anrechnung von ausländischen Prüfungsleistungen an eurer Heimatuniversität kümmern. Die Kursliste für die nächsten sechs Monate erhaltet ihr zusammen mit der Zusage von der National University, sodass ihr schon frühzeitig ein „Learning Agreement“ mit eurer Heimatuniversität abschließen könnt. Des Weiteren setzt die National University eine Auslandskrankenversicherung voraus. Falls ihr bis zum Studienbeginn noch keine Versicherung abgeschlossen habt, könnt ihr euch vor Ort über ein Partnerunternehmen der National University versichern. Kostengünstiger ist es allerdings schon im Voraus eine Auslandskrankenversicherung beispielsweise über die Hanse Merkur (31€ / Monat, Online buchbar) abzuschließen.

Flüge von Deutschland nach Kalifornien

Flüge (Round Trip) sind in der Hauptsaison zwischen Juli und August mit 850-1200€ meist etwas teuer, dafür in der Nebensaison zwischen September und Juni mit 580-750€ günstiger. Unbedingt Hin- und Rückflug gleichzeitig buchen, sonst zahlt man zum Teil mehr als das doppelte. Außerdem solltet ihr auch einen Flug von Deutschland nach Los Angeles in Betracht ziehen. Die Verbindungen sind meist besser und günstiger. Von Los Angeles bis nach San Diego braucht die Amtrac Bahn zweieinhalb Stunden und kostet 31$ pro Strecke. Mit dem Auto sind es rund zwei Stunden. Günstige Flüge findet man unter www.billigflieger.de, www.swoodoo.com, www.ebookers.de oder unter www.kayak.de. Unter www.statravel.de gibt es ab und zu gute Studentenrabatte für Flüge.

 

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