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Kamo Housing – Erfahrungsbericht von Isabel S. – Auslandssemester USA

Wer als Student in San Diego eine Unterkunft sucht hat einige Optionen: Studentenwohnheime, Gastfamilien, eine eigene Wohnung oder Wohngemeinschaften. Ich habe mich nach langer Suche für die Option Wohngemeinschaft entschieden, da ich gerne mit anderen Studenten zusammen wohnen wollte um mein Englisch zu verbessern und natürlich generell Kontakte zu knüpfen.
Nachdem ich das Internetportal Craigslist.com, in dem hauptsächlich Privatpersonen Zimmer vermieten oder WG-Ausschreibungen einstellen, ausgiebig durchstöbert hatte und leider nichts Passendes gefunden hatte, wurde ich durch eine Komilitonin auf den Anbieter Kamo Housing aufmerksam. Kamo Parkplätze
Der Internet Auftritt war sehr ansprechend und somit entschied ich mich dafür mir dort ein Zimmer zu reservieren. Andrey, der Gründer und Besitzer des Portals, antwortete mir auch sehr schnell, was super war, da man natürlich nicht immer tagelang auf eine Antwort warten will. Vorteilhaft ist hierbei auch, dass die Anmelde-/ und Reservierungs-Prozedur für ausländische Studenten sehr einfach ist. Alles ist per Email arrangierbar und man muss nicht extra teure Telefonate in die USA führen, was bei vielen Privatanbietern der Fall ist. Praktisch ist auch, dass die Internetseite einen guten ersten Eindruck der Anlage verschafft. Hier in Amerika gibt es viele solche Wohnkomplexe, in denen sich Privatpersonen Wohnungen mieten können. Andrey hat sozusagen mit seiner Firma Wohnungen dauerhaft gemietet, möbiliert und vermietet sie dann für kürzere Zeiträume an internationale und nationale Studenten. Das Tolle ist, dass es einen großen Pool, zwei Jacuzzis, Tennisplätze, einen Computerraum, eine Lobby und viele schöne Sitzmöglichkeiten unter freiem Himmel im Areal gibt. Diese sind auch alle im Preis mitinbegriffen. Der ist zwar für deutsche Verhältnisse relativ hoch (700$ im Monat) aber für die USA und vorallem San Diego muss man mit Mietpreisen um den Dreh immer rechnen.
Der Pool in BayPointeHierfür bekommt man dann ein Bett in einem Zweibett-Schlafzimmer und ein Wohnzimmer Apartment. Das Problem für manche könnte sein, dass immer zwei Studenten in einem Schlafzimmer schlafen, was also die Privatsphäre relativ stark einschränkt. Man muss jedoch sagen, dass das hier in den USA eigentlich normal und Standard ist, dass sich Studenten Zimmer teilen und es auch mal eine wertvolle Erfahrung ist. Das Gute ist auch, dass Andrey versucht die zwei Roommates in einem Zimmer immer der Nationalität anzupassen was wirklich sinnvoll ist, da man somit bei engem Raum wenigstens die Sprachbarriere überwindet. Die anderen Mitbewohner sind dann meist anderer Nationalität (ich kenne kein Apartment in dem vier gleiche Nationen untergebracht sind) und das verschafft einem dann die Übung mit der englischen Sprache.
Außerdem könnt ihr wenn ihr euch anmeldet und schon jemanden kennt mit dem ihr studieren werdet angeben, dass diese Person euer Zimmergenosse werden soll. Andrey gibt sich alle Mühe die Wünsche der Studenten zu erfüllen. Solltet ihr vor Ort mal nicht mit euren Roommates zurechtkommen könnt ihr auch jederzeit das Apartment wechseln. Zimmer KA
Einziehen und Ausziehen kann man immer nur Samstags und einmal in der Woche kommt ein Roomservice und putzt das Wohnzimmer und die Küche durch. Couch, Fernseher, WLAN, Küchengeräte und Schreibtische sind auch in jedem Apartment vorhanden und ein kleines Fitness Studio und eine kleine Sauna gibt es auch. Wenn ihr also eine Wohnung im schönen Pacific Beach oder in Downtown sucht dann bewerbt euch einfach auf der Internetseite. Wartet aber nicht zu lange, denn hier ist meist alles ziemlich ausgebucht und ich musste zum Beispiel noch zwei Wochen im Hostel unterkommen bevor ich dann am 1. Februar einziehen konnte. Viel Glück bei der Wohnungssuche!

Auto kaufen oder mieten? – Erfahrungsbericht von Isabel S. – Auslandssemester USA

Die Entscheidung ob man sich im Auslandssemester in San Diego ein Auto kauft oder mietet ist meiner Meinung nach unumgänglich. Denn anders als in Deutschland ist es hier fast unmöglich den Alltag, und auch Freizeitaktivitäten allgemein, ohne ein Auto zu meistern.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in San Diego sind zwar vorhanden aber nicht wirklich effektiv und vorallem sehr zeitraubend. Was die Entscheidung gegen öffentliche Verkehrsmittel weiter erleichtert ist das Kosten- Nutzen Verhältnis. Denn ein Trolley One-Way Ticket kostet zum Beispiel schon 2,50$. Für eine Strecke, die man mit dem Auto in knapp 20 Minuten zurück legt kann man hier mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schon mal locker eine Stunde und länger brauchen! Kreuzung
Wir (mein Freund und ich) entschieden uns für den Autokauf, da wir nicht örtlich gebunden sein wollten, wie es bei den meisten Autovermietungen der Fall ist. Sollte man mit seinem Mietauto über San Diego hinaus wollen, muss man meist einen ordentlichen Zuschlag zahlen. Außerdem werden die meisten Mietautos nach Meilen abgerechnet und hat man die maximale Meilenzahl erreicht wird es pro jede weitere Meile auch relativ teuer.
Außerdem besteht bei einem Autokauf noch die Chance, dieses am Ende des Semesters wieder zu verkaufen und somit kann man sogar günstiger als beim Mietauto aus der Sache herausgehen.
Auf Craigslist und anderen Webseiten verkaufen viele Privatleute ihre Autos, doch davon würde ich eher abraten. Das Problem ist, dass es in den USA keine vergleichbare TÜV Prüfung wie in Deutschland gibt und man sich somit nie sicher sein kann, ob das gekaufte Auto am nächsten Tag einfach liegen bleibt.
AutoreifenAuf www.cars.com und ähnlichen Seiten gibt es ganz gute Angebote, wobei man die Sucheinstellungen individuell anpassen kann. Wir entschieden uns für einen Ford Mustang, den wir von einem Händler in El Cajon kauften. Bei Händlern zu kaufen ist meist sehr sicher, da diese keine geklauten Autos verkaufen und auch strengeren Kontrollen unterliegen als Privatpersonen.
Ihr sollet nur darauf achten, genügend Geld in Bar oder auf dem amerikanischen Konto zu besitzen. Denn Überweisungen können oft am Überweisungslimit oder an der unterschiedlichen Nationalität der Bankkonten scheitern. Eine Überweisung von einem deutschen Konto auf ein amerikanisches ist sehr zeitaufwendig und auch kostspielig.
Euer Händler wird sich dann auch meist um die Versicherung und die Anmeldung kümmern, was auch sehr angenehm und praktisch ist. Fußgängerüberweg
Man muss aber wissen, dass die Versicherungen in den USA meist nur bis 25.000$ versichern, also ist es eher eine Zweckerfüllung weil die Versicherungspflicht gilt. Wirklich versichert ist man damit im Unfall nicht, da eine Nacht im Krankenhaus schon bis zu 5000$ kostet.
Da liegt meiner Meinung nach der einzige Vorteil bei einer Auto Miete, wenn man einen Schaden am eigenen Auto verursacht wird das von der Versicherung der Vermietung zu 100 Prozent abgedeckt.

Ankunft in San Diego – Erfahrungsbericht von Jürgen H. – Auslandssemester NU, USA

Nach meinem Flug im September war ich froh endlich in San Diego angekommen zu sein, aber auch etwas erschöpft von der langen Tour. Daher machte ich mich direkt auf den Weg  zu meinem Hostel. Ein guter Service meines Hostels (OBI Hostel in Ocean Beach) war, dass die Taxifahrt vom Hostel gezahlt wird, hierzu muss man nur über das Internet das Hostel reservieren, die Fahrtkosten werden dann im Hostel gleich mit den Übernachtungskosten verrechnet. Hostel Jürgen H2

Vielleicht sollte man sich jedoch vorher erkundigen, ob dieser Service immer noch gilt. Die ersten 10 Tage in San Diego verbrachte ich in diesem OBI Hostel, welches sich direkt am Strand befindet. Der Strand ist 4 Minuten Fußweg entfernt und man kann sich auch Surfboards im Hostel ausleihen. Es befindet sich auch ein Steg am Strand und man kann den Sonnenuntergang an den Sunset Cliffs  bestaunen, welche zu Fuß vom Hostel gut zu erreichen sind.

Das Hostel war vor über 100 Jahren ein kalifornisches Hotel (Baujahr 1903), wurde aber gänzlich renoviert und erst kürzlich in bunten Farben angemalt. Zudem leuchtet nachts ein großes Peace-Zeichen auf dem Dach des Hostels.

Das Hostel war sicher und sauber, aber nicht wirklich modern eingerichtet – es ist auch eher ein Backpacker Hostel. Für die Ankunft in San Diego war es aber die ideale Unterkunft. Zudem befindet sich in 200 Meter Luftlinie das beste Burger Restaurant San Diego´s: Hodad´s.Beach SD_Jürgen H

Die internationalen Gäste (es sind keine USAler erlaubt) versprechen eine gemütliche Atmosphäre, aber auch täglich Partystimmung. Es gibt jeden Morgen ein Muffin-oder Pancake-Frühstück und den ganzen Tag Kaffee und Tee umsonst. Immer dienstags und freitags lädt das Hostel zu einem Barbecue ein! Als ich dort war, organisierte das Hostel auch ein großes Lagerfeuer am Strand, wo man bei geselliger Runde Reisegeschichten austauschen kann. Auch ein Partybus in die Innenstadt wurde am Wochenende organisiert.Hostel_Jürgen H

Während des Aufenthaltes im Hostel suchte ich mit zwei anderen Studenten ein Appartment in Strandnähe. Die Preise am Strand sind vor allem im Sommer sehr hoch und wir hatten dort zwei Wohnungen besichtigt, welche sehr klein waren und dennoch für jeden von uns 1000$ gekostet hätten. Danach beschlossen wir, unser Suchgebiet auszuweiten und wir sind in den University Heights gelandet. Dort zahlen wir für ein großes Appartement insgesamt nur 1900$. Da es sich in den USA auf jeden Fall lohnt ein Auto zu besorgen, ist der Weg zu den anderen Plätzen in San Diego nicht weit. Generell ist San Diego bestens mit dem Auto zu erreichen. Von unserem Appartement zum National University Spectrum Campus sind es gut 15 Minuten und zum Mission Beach 20 Minuten. Downtown ist auch in 10 Minuten zu erreichen.

Wohnen in San Diego – Erfahrungsbericht von Daniel H. – Auslandssemester USA

Eines der für mich persönlich wichtigsten Themen vor der Anreise nach San Diego war die Frage wo ich wohnen werde. Hier ist natürlich zuerst mal die Frage welcher Typ ihr seid. Die gemütlichen Surfer und Strand Menschen finden sich hauptsächlich in Pacific-, Mission- und Ocean Beach. Gerade in Pacific Beach herrscht ein internationales Flair, da hier viele Nationalitäten vertreten sind. Eine gehobene und elegantere Ecke der Stadt ist Downtown mit dem Ausgehviertel „The Gaslamp Quarter“ und seinen vielen Clubs, Bars und Restaurants.

Dort ist jeden Abend Programm und die Ausgehfreudigen unter euch kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Neben den teuren Gegenden am Strand, sowie in Downtown, entscheiden sich viele internationale Studenten in Mid-City zu wohnen. Aufgrund der Nähe zu einigen Universitäten gibt es auch hier viele Studenten anzutreffen, aber auch genauso klassische Familienviertel. In der Nähe liegt Hillcrest – nach Downtown das Wohl ausgehfreudigste Viertel von San Diego. Der Stadtteil gilt als Zentrum der Schwulen- und Lesbenszene der Stadt, doch auch als Hetero kann man in Hillcrest sehr gut ausgehen.Bay Pointe_Holl

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten eine Unterkunft zu finden. Zuerst versuchte ich mich über die Studentenwohnheime zu informieren. Im Gegensatz zu deutschen Studentenwerken werden Wohnheimplätze meist direkt über die Universität vergeben. „Living on Campus“ nennt sich dieser Service, bei dem die Studenten einer Universität in Wohnungen in unmittelbarer Nähe zu ihrem Campus untergebracht werden. Leider bietet dies die National University nicht an. Aufgrund der unterschiedlichen Standorte der National University in San Diego ist es jedoch sowieso unwahrscheinlich über mehrere Monate am gleichen Campus zu studieren.
Als weitere Möglichkeit gibt es mal wieder Craigslist www.craigslist.com. Auf der Website wird so ziemlich alles angeboten was verkauft oder vermietet werden kann, so also auch Wohnungen. Ich habe auch mit einigen Leuten über Craigslist Kontakt aufgenommen, jedoch wollte niemand ein Zimmer an jemanden vermieten, den er nicht vorher persönlich treffen konnte. Viele Studenten gehen daher nach Ankunft in San Diego die ersten Tage in Hostels und suchen dann vor Ort über Craigslist Wohngemeinschaften oder Apartments. Die meisten der International Students haben auch innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Unterkunft über Craigslist gefunden. Ihr braucht also keine Angst haben, keine Heimat in San Diego zu finden.
Kamo Housing_HollFür den Anfang könnt ihr euch auch bei einer Studentenunterkunft bewerben, die nicht an eine Universität gebunden ist. Diese sind aus meiner Erfahrung heraus meist sehr flexibel und reservieren euch ein Zimmer sodass ihr nach Ankunft in San Diego quasi direkt dort einziehen könnt. Neben Kamo Housing http://www.kamohousing.com/ in Pacific Beach gibt es noch San Diego Student Housing http://sandiego-studenthousing.com/ welche auch Wohnungen in Downtown und Midcity anbieten. Die Preise für ein Einzelzimmer liegen zwischen 800 und 1000 Dollar, für ein Zimmer mit Mitbewohner bei 500-700 Dollar.
Falls ihr noch keine genauen Vorstellungen von eurer zukünftigen Unterkunft und eventuellen Mitbewohnern in San Diego habt, würde ich euch Empfehlen für die erste Zeit in ein Studenten Appartement zu ziehen. Hier lernt man schnell andere Studenten und Freunde kennen und kann dann mit diesen zusammen – beispielsweise auf Craigslist – nach einer gemeinsamen Unterkunft suchen.

Visa Prozess und Vorbereitung – Erfahrungsbericht von Saphir C. – Auslandssemester USA

Bevor ihr das Auslandssemester in vollen Zügen genießen könnt, gibt es einen wesentlichen Punkt zu erledigen: Das Visum. 8. Erfahrunsbericht Frankfurt

Da ihr als Student in die USA einreisen möchtet, benötigt ihr ein F1-Visum, denn so könnt ihr länger als drei Monate in den USA bleiben. Hierbei gibt es einiges zu beachten. Zu aller erst müsst ihr auf das I-20 warten, welches die Universität in den USA ausstellt und euch innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme zukommen lässt.

Wenn ihr das I-20 habt, müsst ihr die SEVIS fee bezahlen (ca. 180 Euro)  und die Quittung aufbewahren. Dann geht ihr zum Fotografen und lasst ein schönes Bild mit digitaler Version, unter besonderen Vorgaben für die USA von euch schießen: http://german.germany.usembassy.gov/visa/fotos/.

8. Erfahrungsbericht Muster I 20Nach diesem Schritt, füllt ihr auf der Webseite der Embassy der USA, http://german.germany.usembassy.gov/ die benötigten Anträge aus. Das solltet ihr gewissenhaft erledigen. Außerdem solltet ihr beachten, dass die Formulare online ausgefüllt werden müssen und nicht abgespeichert werden können, deshalb müsst ihr sie sofort nach dem Ausfüllen ausdrucken. Dann heißt es einen Termin vereinbaren, entweder in Frankfurt oder Berlin. Ich habe mich für Frankfurt entschieden, weil es nicht weit weg von meiner Arbeitsstelle war. Ihr könnt den Termin online oder telefonisch buchen, was euch ca. zehn Euro kostet.

Wie ihr sieht, ist leider alles mit Kosten verbunden. Nachdem ihr den Termin vereinbart habt müsst ihr noch eine Antragsgebühr bezahlen – die Anleitung wird euch per E-Mail zugeschickt. Auch diese Quittung müsst ihr ausdrucken und aufbewahren. Zum Schluss müsst ihr noch zur Post und euch ein Express-Envelope für ca. zehn Euro kaufen. Diesen nehmt ihr dann am vereinbarten Termin mit den Zahlungsbelegen für die SEVIS Antragsgebühr und eurem I-20 zur Embassy mit. Vergesst euren Reisepass nicht! 8. Erfahrungsbericht Reisepass

Manchmal ist es sinnvoll, zusätzliche Dokumente mitzubringen, die eure Aussagen bezüglich Arbeitsverhältnis, Studium, Wohnsitz, finanzieller Situation, Reiseplanung, Zweck der Reise usw. belegen. Das wars dann auch schon mit der Vorbereitung. An eurem Termin solltet ihr kein Handy oder andere elektronische Geräte wie USB-Sticks etc. dabei haben. Nach ein paar Fragen und ca. zwei Stunden herumsitzen sagen sie euch dann, dass sie euch euer Visum innerhalb von zwei Wochen per Post zuschicken.

Einkaufstipps für Lebensmittel – Erfahrungsbericht von Florian H. – Auslandssemester USA

Wir Europäer schwören bekanntlich auf unseren kulinarischen Geschmack und blicken oft mit Skepsis auf die Teller im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Folglich stehen einige von euch dem was sie in dieser Hinsicht erwarten wird bestimmt schon gespannt gegenüber. Grundsätzlich ist es, entgegen allgemeiner Befürchtungen, aber nicht notwendig Bilder von euch vor Abreise mit „FatBooth“ zu bearbeiten, damit sich euer heimisches Umfeld bis zu eurer Rückkehr an euer neues Ich gewöhnen kann.:)

Erfahrungsbericht_Einkaufen1Denn wie ihr euch während eures Auslandssemesters ernährt,  bleibt ganz euch überlassen. Alles kann, nichts muss. Die Liste der Restaurants endlos. Ihr werdet selbst eure Favoriten finden. Aber irgendwann wird der Tag kommen an dem euch euer Gaumen oder euer Geldbeutel darauf hinweisen, dass gelegentlich auch andere Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme in Betracht gezogen werden können. Generell ist das Preisniveau in kalifornischen Lebensmittelgeschäften (Englisch: Grocery Stores), etwas höher als im preisverwöhnten Deutschland. Die Qualität der Produkte und die Berücksichtigung der Nachhaltigkeit bei ihrer Erzeugung korrelieren jedoch nicht zwangsläufig.
Wal-Mart, Food4less, Ralphs, VONS und Trader Joes sind hier Namen an denen ihr in San Diego nicht vorbei kommen werdet. Wal-Mart und Food4less bieten ein überwältigendes Angebot an Lebensmitteln zu günstigsten Preisen. Wo ersterer auch noch diverse andere nützliche Gegenstände des täglichen Bedarfs verkauft, konzentriert sich, die in Europa weniger berühmte Kette Food4less, ganz auf Lebensmittel. Ihr Portfolio ist folglich durchaus mit denen Deutscher Supermarktketten vergleichbar. Mein subjektiver Eindruck ist jedoch, dass die Qualität der Produkte, gerade in Sachen Fleisch, Fisch und Gemüse, nicht mit den Standards Deutscher Discounter wie beispielsweise Aldi vergleichbar ist. Erfahrungsbericht_Einkaufen3

Immerhin müssen die Lebensmittelgiganten einen Großteil der 300 Millionen Amerikaner zu Dumpingpreisen ernähren. Wer zum Beispiel während eines Ausflugs gen Norden, kilometerlang den Gestank gigantischer Rinderfarmen erträgt, oder einmal in einen Blick in einen der Fußballfeldgroßen Hühnerställe wirft, geht das Risiko ein den Appetit auf die schmackhaft verpackten Schnäppchen zu verlieren. Wer im Budget bleiben möchte, geht diesen Kompromiss ein, verschiebt Prioritäten oder passt seine Ernährung etwas an. Wer sich an dieser Stelle idealistisch mit der U.S. Nahrungsmittelindustrie auseinandersetzen möchte, der kann sich vorab mit dem Dokumentarfilm „Food Inc.“ beschäftigen.

Erfahrungsbericht_Einkaufen2VONS und Ralphs bieten eine etwas höhere Qualität zu höheren Preisen. Trader Joes profitiert vom derzeitigen Hype an „Organic Food“ und auch internationale Produkte stehen im Regal. Das Trader Joes zu einer Deutschen Stiftung gehört, ist beim Einkaufserlebnis durchaus zu spüren. Im Großraum San Diego finden zudem fast täglich sogenannte „Farmer Markets“ statt, auf denen ihr unter freiem Himmel biologisch wertvoller angepriesene Produkte erwerben könnt. Jeden Samstagvormittag verirrt sich ein solcher auch nach Pacific Beach. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Großeinkäufe in Food4less oder Wal-Mart finanziell durchaus rentieren. Bei Produkten bei denen ihr gesteigerten Wert auf Qualität legt, solltet ihr jedoch auf einen der anderen genannten Märkte ausweichen.

Wohnen in San Diego – Erfahrungsbericht von Florian H. – Auslandssemesters NU, USA

Die letzten Wochen vor der Reise nach Kalifornien spuken wohl den meisten internationalen Studenten die gleichen Fragen im Kopf. Stellt Charly Sheen morgen vielleicht doch ein Zimmer zur Untermiete auf craigslist, oder muss ich ein halbes Jahr am Strand nächtigen. Informationen und Geschichten über immense Wohnungspreise und schlichten Raummangel, deuten bei der Internetrecherche vorab, auf einen extrem angespannten Wohnungsmarkt hin. Dennoch sollte man keinen zu hohen Blutdruck riskieren, denn Fakt ist: Noch kein Student der National University musste bisweilen auf ein Dach über dem Kopf verzichten, außer er wollte es. Temporär versteht sich.
Damit ihr euch ein ungefähres Bild von den geographischen Gegebenheiten San Diegos machen könnt, anbei eine kleine Skizze eurer potentiellen neuen Nachbarschaften. Erfahrungsbericht1_Hoerburger_NU-Standorte
Pacific Beach und Mission Beach sind derzeit absolute Studenten Bezirke. Doch Vorsicht! Wer sich von zahllosen zu Fuß erreichbaren Lokalitäten mit kulturspezifischen kulinarischen Genüssen und Getränken belästigt fühlt, mit Wasser und Sand nichts anfangen kann, und Kontakt mit anderen internationalen Studenten zu vermeiden versucht, der sollte diese beiden Stadteile unter keinen Umständen als Wohnort in Betracht ziehen. Eine Alternative würde dann beispielsweise ein Wohnort darstellen, der sich verkehrstechnisch in optimaler Lage zwischen einem der drei Uni Standorte befindet. Wobei hier zu beachten ist, dass jeder eurer Kurse an einem anderen Standort stattfinden kann und ihr folglich mit größter Wahrscheinlichkeit während eures Aufenthaltes auf verschiedenen Campussen Vorlesungen haben werdet. Wir können also die Vorteile aller Optionen auf eine imaginäre Waage legen. Diese zeigt sich dann in etwa so ausgeglichen wie die Ernährung eines Durchschnittsamerikaners. San Diego Downtown ist zwar primär Geschäftszentrum, bietet aber dennoch etwas Wohnraum in Form von einigen Appartements. Sicherlich bieten auch hier nicht genannte Stadtteile ihren authentischen Reiz!

Efahrungsbericht1_Hoerburger_MissionBeachWie bekommt ihr Wohnraum?
Nachdem ihr euch für einen potentiellen Wohnort entschieden habt, stehen sogleich weitere Entscheidungen an. Grundsätzlich besteht nämlich die Möglichkeit in ein Wohnheim zu ziehen, oder sich privat auf Apartment- oder WG Suche zu begeben. Erstere haben folgende Vorteile: Wenig Aufwand, vorab buchbar, komfortabel. Als Nachteile sind teils fehlende finanzielle Vorteile gegenüber privaten Unterkünften zu nennen, und eventuell kleinere Einbußen in Sachen Unabhängigkeit (z.B. Besucherregelungen, Zuordnung von Mitbewohnern etc.). Konkrete Adressen für Wohnheime sind hier z.B. das Kamo Housing in Pacific Beach und das Sterling Alvarado Housing in Nähe der San Diego State University. Bei beiden Wohnheimen könnt ihr euch mit entsprechendem Vorlauf online um eine Unterkunft bewerben und bekommt daraufhin Preise genannt.  Erfahrungsbericht1_Hoerburger_California_Residence

Ein Zimmer, welches ihr euch mit einer weiteren Person teilt, kostet im Kamo Housing pro Nase in etwa 700,- USD für vier Wochen.  Alternativ hierzu kann privat nach einer Unterkunft gesucht werden. Dies bietet euch mehr Freiheiten, ist aber auch mit mehr Aufwand verbunden.

Die meisten Studenten vervielfachen hier ihre Kaufkraft in dem sie sich zusammenschließen und ein kleines Haus mieten.  Wenn ihr euch für eine private Unterkunft entscheidet, gestaltet sich die Wohnungssuche von Deutschland aus schwieriger. Daher ziehen die meisten Studenten die ersten Tage in ein belebtes Hostel. (Konkrete Beispiele wären das Banana Bungalow Hostel oder das California Dreams Hostel in Pacific Beach oder das International Traveler Hostel in Downtown). Hier heißt es dann „socialize“, denn ihr befindet euch in der gleichen Situation wie etliche andere ausländische Studenten und gemeinsam öffnen sich weit mehr Türen als wenn ihr als Einzelkämpfer antretet. Informationen zu vakanten Objekten erhaltet ihr im Wesentlichen auf der Homepage craigslist und durch persönliche Kontakte. Ebenfalls sehr nützlich kann es sein, die Vorteile sozialer Netzwerke zu nutzen und euch von Anfang an in einschlägigen Facebook Gruppen der National University und vor allem auch der San Diego State University umzusehen. In diesem Sinne, viel Erfolg!
https://www.facebook.com/groups/GermanStudentsNU/?fref=ts
https://www.facebook.com/groups/209541175845438/?fref=ts

Unterkunft in San Diego: Banana Bungalow – Auslandssemester USA

In unserem Blogpost von März 2011 hat unsere Studentin Barbara E. euch bereits über eine tolle Unterkunftsmöglichkeit in San Diego informiert. (Banana Bungalow)

Banana Bungalow ist eine hervorragende Möglichkeit für internationale Studenten, die gerade in die USA angekommen sind und noch keine permanente Bleibe gefunden haben. Viele Studierende suchen sich zu Beginn ein Hostel und machen sich im Anschluss auf die Suche nach Apartments, WG’s oder Studentenwohnheimen.

Banana Bungalow bietet nicht nur eine kostengünstige und nette Atmosphäre in einer tollen Location, sondern gibt jungen Menschen außerdem die Möglichkeit neue Kontakte in einem fremden Land zu knüpfen. Aufregende Aktivitäten, gesellige Parties und Barbecues mit Studierenden aus der ganzen Welt machen jedem den Einstieg in sein Auslandssemester leicht.  

Man sollte aber dazu sagen, dass es ein Hostel ist und man somit Jugendherbergeflair und kein Hotel erwarten sollte. Die Küche entspricht nicht der deutschen Norm, ist aber voll funktionstüchtig.  03_CIBU_BachelorTopUp_PacificBeach

Der Banana Bungalow hat die beste Lage und ist somit ein Muss für partyhungrige, aufgeschlossene und auch mal ein Auge zudrückende Leute! Wer aber abends früh ins Bett gehen möchte, auf eine sterile Umgebung beharrt und seine Privatsphäre braucht, sollte sich hier bitte nicht einquartieren! Man findet dort Freunde und Gleichgesinnte für seine Zeit in San Diego und eventuell auch den ein oder anderen zukünftigen WG- Mitbewohner.

Weiteres zum Bungalow (wie er liebevoll von den Bewohnern genannt wird) u.a. der Flughafentransfer findet ihr auf der Homepage www.bananabungalowsandiego.com

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Unterkunftsmöglichkeiten zur vorrübergehenden Unterkunft sowie zur permanenten Unterbringung in San Diego.

Hilfreiche Links hierzu finden Sie hier:

sandiego.craigslist.org
www.mycheapapartments.com
www.rent.net

Mit diesen Tipps und Informationen wünschen wir allen Studierenden, die sich in das Abenteuer Auslandssemester in San Diego stürzen, viel Erfolg und eine unvergessliche Zeit!

Orientierung, Studium an der NU- Erfahrungsbericht von Daniel H. – Auslandssemester USA

Die Orientierungstage der National University am Spectrum Campus waren sehr gut organisiert, es gab viele Betreuer und hilfreiche Vorträge. Dies lag natürlich daran, dass im Juli mit ca. 40 internationalen Studierenden relativ wenig Studenten an der Orientierungsphase teilnahmen. Die Orientierungsphase im August hatte, wie ich gehört habe, an die 200 internationale Studenten.

Holl_OrientierungDie National University hilft beim Finden von Unterkünften, der Planung der Kurse, zeigt Möglichkeiten, sich ein Auto zu beschaffen, und bereitet einen in zwei Tagen gut auf das Studium vor. Was ich etwas vermisst habe, ist die Gelegenheit, andere international students während der Orientierungsphase kennenzulernen. Hier hätte ich mir auch einen bereits seit einiger Zeit eingeschriebenen internationalen Studenten gewünscht, der vieles nochmals aus seiner Sicht erzählt, gerade was das Thema Freizeit in San Diego und die Studienorganisation betrifft.Holl_Orientierung_2
Nachdem die Orientierungstage vorbei waren, nutzte ich die freie Zeit und fuhr mit einem Freund in den verbleibenden zehn Tagen bis Studienbeginn nach Los Angeles, San Francisco und Las Vegas. An die Verkehrsführung in den USA musste ich mich erst gewöhnen, generell ist mein Eindruck, dass in den USA mehr Verkehr auf der Straße ist als in Deutschland. Besonders aufmerksam solltet ihr beim Parken sein, da es fast endlose regeln und Ausnahmen gibt. So könnt ihr euch hoffentlich einen Strafzettel über 60 Dollar wegen Falschparken ersparen. Generell sind die Strafen bei Verkehrsdelikten in Kalifornien deutlich teurer als in Deutschland.
Holl_Orientierung_3Nach der ersten Reise durch Kalifornien hatte ich meinen ersten Kurs am Campus La Mesa. Mit etwa 25 weiteren Studenten und einem pädagogisch und fachlich guten Professor arbeiteten wir ein komplettes Buch in einem Monat durch. Wir behandelten viele Fallstudien und thematisierten auch die dazu notwendige Theorie. Obwohl zwei bis drei Tage Vorlesung in der Woche entspannt klingen, habe ich gerade im ersten Monat viel Zeit investieren müssen, um die Inhalte des Buchs richtig zu verstehen und mein Vokabular auf dem speziellen Wissensgebiet zu erweitern. Dies war von Anfang an nötig, da es in fast jeder Vorlesung einen kurzen Test über die Inhalte der vorherigen Vorlesung gab. So war ich von Anfang bis Ende des Monats gut mit dem Kurs beschäftigt, was letzten Endes auch dabei hilft, eine erfolgreiche Prüfung abzulegen.

Anreise und Ankunft – Erfahrungsbericht von Daniel H. – Auslandssemester USA

Den ersten und entscheidenden Kontakt zur National University in San Diego hatte ich auf der Berliner Messe „Master and More“. Dort konnte ich in einem langen Gespräch viele gute Eindrücke von der National University gewinnen. Eines der für mich entscheidenden Argumente ist das besondere „Ein Kurs pro Monat“-Programm der National University of California. So konnte ich als dualer Student die angebotenen Kurse so wählen, dass dies zeitlich und thematisch mit meiner Hochschule in Deutschland vergleichbar ist. Trolley_Map_Daniel_Holl
Nachdem ich mit Hilfe des International Office der NU in Deutschland alle Vorkehrungen wie Visum, TOEFL-Test, Study Transcript etc. erledigt hatte, ging es für mich am 21. Juli 2013 von Frankfurt über Houston nach San Diego. Der geplante 18-Stunden-Flug der Lufthansa hat sich aufgrund schlechten Wetters in Houston um zwei Stunden verzögert.
In San Diego angekommen, war ich froh, bereits von Deutschland aus eine Anlaufstelle für die ersten Tage gefunden zu haben, da an dem Wochenende sämtliche Hotels und Hostels aufgrund der Comicon ausgebucht waren.
Falls ihr bei Einreise noch keine Unterkunft hat, gibt es eine Vielzahl von Hostels und Hotels, die ihr zur Überbrückung in den ersten Tagen nutzen könnt. Eine relativ günstige Unterkunft in einem Hotel ist beispielsweise das Traveloge http://www.travelodgehotelsandiego.com/. Auch könnt ihr die ersten Tage im California Dreams Backpackers Hostel http://californiadreamshostel.com/ in Mission Beach direkt am Strand verbringen.
Über die NU findet ihr eine Gastfamilie http://www.sandiegohomestay.com/ oder ein Zimmer in einem Studentenwohnheim, z.B. http://www.kamohousing.com/.
Daniel_Holl_CarAus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen einige Tage vor der Orientierungsphase an der NU einzureisen, um sich unter anderem an die Zeitverschiebung gewöhnen zu können. Auch hat man so die Möglichkeit, sich in San Diego zu orientieren, was bei mir einige Wochen dauerte.
Aus meiner Sicht ist ein Auto und ein Telefon in San Diego Pflicht. Es existiert zwar ein öffentlicher Personennahverkehr, jedoch ist es häufig sehr kompliziert, an einen bestimmten Ort zu kommen, oder es dauert deutlich länger, als die Fahrt mit dem Auto.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich ein Auto in San Diego zu besorgen. Für mich erschien das Angebot eines lokalen Händlers am einfachsten. Dieser vermietet Autos an International Students und Fahrer unter 25 Jahren für mehrere Monate zu fairen Konditionen. Natürlich sind die Modelle nicht die aktuellsten und weisen auch Gebrauchsspuren auf, aber sie erfüllen auf jeden Fall den Zweck, bequem in San Diego von einem Ort zum anderen zu gelangen. Der Name meines Autohändlers ist Dirt Cheap Car Rentals http://www.dirtcheaprentacar.com/.
Bei diesem Händler ist darauf zu achten, dass man nicht mit jedem Auto überall hinfahren kann. So entschied ich mich dafür im ersten Monat ein ca. 700 Dollar teures Auto zu mieten, um damit auch über San Diego und Los Angeles hinaus fahren zu dürfen. In den Folgemonaten wechselte ich dann auf ein Auto, welches nur für San Diego und Los Angeles zugelassen ist. Dieses kostet mich im Monat ca. 250 Euro.Tram_Daniel_Holl
Ein Kommilitone hat sich dafür entschieden ein Auto für die Studienzeit zu kaufen und am Ende wieder zu verkaufen. Die Möglichkeit gibt es auch, jedoch solltet ihr euch im Klaren sein, dann neben einer Versicherung auch ggf. anfallende Reparaturen selbst zu bezahlen sind.
Falls ihr euch entscheidet, den öffentlichen Verkehr in San Diego nutzen zu wollen, könnt ihr für ca. 70 Dollar einen Buspass über die National University beantragen. Mit diesem könnt ihr dann im gesamten Stadtgebiet von San Diego alle Busse sowie die Tram verwenden.