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Destination Sydney! Ankunft und erste Eindrücke am ICMS – Erfahrungsbericht von Ipek T. – Auslandssemester Australien

Sydney Skyline vom Circular Quay

Startklar am Frankfurter Flughafen trat ich auf eine Reise an, in der ich alles hinter mir lassen und ein neuer Kontinent mein neues Zuhause werden sollte. Nach unglaublichen 24 Stunden mit viel Schlaf und stundenlangem Sitzen, sind wir mit einer Stunde Verspätung in Sydney gelandet. Nach der Passkontrolle und Abholung unserer Koffer, ging es auch gleich auf die Suche nach dem bestmöglichen Transportmittel, das uns schnell aber auch günstig nach Manly bringen sollte.

Es standen uns viele Alternativen zur Auswahl. Generell kommt ihr mit dem Zug, Bus, Fähre oder auch mit dem Taxi nach Manly. Letzteres wäre für uns die teuerste Option gewesen, denn hierfür müsst ihr mit 80 $ rechnen. Deshalb fiel die Entscheidung auf die Fähre, die mit der U-Bahn, die direkt im Sydney Airport zu finden ist, zum Circular Quay zu fahren. Am Circular Quay angekommen mussten wir an die Wharf 3, um von dieser Station nach Manly zu fahren. Glücklicherweise fährt jede zwanzig Minuten eine Fähre von Sydney zur Manly Wharf bis 1 Uhr nachts, deshalb braucht ihr euch keine Sorgen zu machen mit der Ankunftszeit in Sydney.

Noch ein Pluspunkt, um sich für die Fähre zu entscheiden um nach Manly zu fahren, ist natürlich der atemberaubende Blick während der Fahrt auf die Harbour Bridge, auf der linken Seite und das Sydney Opera House, dass auf der rechten Seite zu bestaunen ist. Wir sind leider erst am Abend in Sydney angekommen, somit blieb uns die Skyline von Sydney, wobei dieser uns als erster Eindruck von einer mir noch fremden Stadt noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Ankunft am ICMS
Ankunft am ICMS

Nach circa 30 Minuten Fahrt sind wir in Manly angekommen und hatten von dort aus die Möglichkeiten mit dem Taxi oder dem Bus an das International College of Management zu fahren. Mit dem Taxi hätten wir 7 $ bezahlt, mit dem Bus kostet es nur 3,80 $. Letztendlich entschieden wir uns zu laufen, nach dem stundenlangen Sitzen im Flugzeug und sind von der East Esplanade in die Ashburner Street eingebogen, um die Darley Road zum ICMS hinauf zu laufen. Ich würde euch raten nehmt entweder gleich ein Taxi oder teilt dem ICMS eure Ankunftszeit mit und euch wird ein Shuttle Bus zur Abholung bereitgestellt. Dieser Shuttle Bus wird aber auch bei der Abreise vom ICMS zum Flughafen zur Verfügung gestellt, dies erleichtert die Fahrt zum Flughafen zurück enorm.

 Am ICMS angekommen mussten wir uns an der Rezeption anmelden. Zum Einchecken für On-Campus Studenten ist es noch wichtig die Regeln des ICMS zu beachten. Diese hat uns an diesem Abend Aina mit einer kurzen Einweisung erklärt und schon ging es auf unsere Zimmer. In eurem Zimmer liegt für euch ein Handtuch, Bettwäsche und Kopfkissenbezug bereit, diese müssen demnach nicht von euch mitgebracht werden. Als letztes gibt es noch zu beachten, dass wenn ihr nach 5 Uhr abends am ICMS ankommt, euch per E-Mail anzumelden, damit die Mitarbeiter auch Bescheid wissen. Panorama Sydney bei Nacht

Kulinarische Erlebnisse in Manly & Sydney – Erfahrungsbericht von Felicitas G. – Auslandssemester Australien

Auch wenn das Essen on Campus im Großen und Ganzen nicht schlecht ist, kann man nach einiger Zeit „Chicken“ definitiv nicht mehr sehen und sehnt sich nach ein bisschen Abwechslung und mal wieder einem richtig guten Essen. Deshalb gibt es heute einen kleinen Guide durch mehrere kulinarische Angebote, die ich euch in Manly empfehlen kann:

Wer gerne thailändisch Essen geht, sollte unbedingt Mortar & Pestle Thai ausprobieren. Es liegt nicht weit vom College, einfach die Straße nach Manly hinunter. Die Bedienungen sind zwar etwas konfus, aber das Essen war sehr lecker und für australische Preise auch noch recht erschwinglich. Von typischer Vorspeise, wie Sate oder Frühlingsrollen, über Suppen und verschiedene Currys bis zu Sticky Rice mit Mango zum Nachtisch, findet man hier eigentlich alles, was man so bei einem Thailänder erwartet. Die Zubereitung ging sehr schnell und da es eine halb offene Küche ist, kann man sogar die dampfenden Schalen sehen, in denen das Essen gemacht wird.
Manly Grill_Felicitas_GEin besonderes Highlight ist meiner Meinung nach das Manly Grill mit direktem Blick auf den Strand und das Meer. Man genießt eine tolle Atmosphäre und wirklich herausragendes Essen. Es gibt eine Auswahl von verschiedenem Fleisch und Fisch vom Grill, frischen Salaten und verschiedenen Beilagen wie Ofenkartoffeln, Pommes und mehreren Soßen. Ich kann vor allem das Sirloin Steak und den Lachs vom Grill besonders empfehlen. Und nicht zu vergessen als Nachtisch gibt es einen Brownie mit Vanilleeis, der einen zwar wirklich bis zum Rand füllt, aber auch so verdammt lecker schmeckt, dass man schon allein für das Dessert unbedingt noch einmal wieder kommen muss.
Wo wir gerade bei süßen Sünden sind, muss unbedingt der König der Schokolade erwähnt werden: Max Brenner, ein kleines Café an der Wharf und ein Paradies für jeden Schokoliebhaber. Es gibt verschiedenste heiße Schokolade, Waffeln mit Obst und Schokolade übergossen, ebenfalls Brownies, Schokofondue, süße Pizza und das heißbegehrte Schokoladensoufflee mit noch flüssigem Kern. Außerdem findet sich auch noch eine Auswahl von Pralinen, Schokoladentafeln und ähnlichem in der Auslage des Cafés, die man sich auch noch fürs College mit nach Hause nehmen kann.
Falls ihr aber nicht so auf Schokolade stehen solltet, gibt es für Naschkatzen auf dem Weg nach Hause am Strand einen kleinen Ableger einer weltweit beliebten amerikanischen Kette: Ben & Jerry’s! Zwar kostet eine Kugel knapp 6 Dollar (weshalb man schon fast gezwungen ist zwei zu nehmen, da die zweite nur einen Dollar mehr kostet und sich das zumindest in unseren Köpfen irgendwie mehr lohnt :), aber dafür bekommt man auch eine riesige Portion und ein breites Grinsen im Gesicht! Obwohl wir uns eigentlich alle vorgenommen haben, gesund zu essen und nicht zuzunehmen, kommen wir nicht drum herum zumindest einmal die Woche diesem Laden einen Besuch abzustatten…Schokowaffel bei Max Brenner_Felicitas_G
Die etwas gesündere Alternative für einen kleinen Nachmittagssnack befindet sich auch nicht weit vom Strand entfernt ein paar Meter am Corso entlang und nennt sich Cafe Zero. Hier gibt es leckeren Obstsalat, frisch gepresste Säfte, Smoothies und Milchshakes. Außerdem kann man sich auch leckeren  Kaffee oder Cappuccino mitnehmen und sich damit dann gemütlich an den Strand setzten und auf das weite Meer hinausblicken. Allerdings muss man dabei ein wenig aufpassen, dass man nicht von einer den zahlreichen Möwen angefallen wird, die um einen herumschwirren. In Manly waren sie zwar bisher noch relativ brav und schauen nur gierig, aber in Sydney hat doch tatsächlich eine Möwe einer Freundin von mir das Sandwich direkt aus der Hand gerissen. Also Leute, passt auf euer Essen auf, wenn ihr von den kleinen weißen Biestern umgeben seid!

Orientierung in Manly und am College – Erfahrungsbericht von Rebecca S. – Auslandssemester Australien

Die erste Woche am ICMS ist eine Orientierungswoche (o-week), die mit sämtlichen Informationen und Aktivitäten rund ums College-Leben gefüllt ist. Der Montag begann mit einer Begrüßung im Grand Dining Room, auf welche das „Official Enrolment“ in der Great Hall folgte. Dort musste man verschiedene Stationen durchlaufen. Angefangen wurde mit dem Ausfüllen eines Ankunftsbescheids, gefolgt von der Möglichkeit ein Bankkonto bei der ANZ-Bank zu eröffnen. ICMS_ Hauptgebäude_Rebecca_S

Dann hatte man die Möglichkeit sich bei verschiedenen wöchentlich angebotenen Sportaktivitäten (Yoga, Bootcamp, Futsal u.a.) anzumelden. Nachdem ein Foto für die Student-ID-card geschossen und diese ausgedruckt war, kam man an der letzten Station, Finances, an. Dort wurden offene Rechnungen dargelegt und Belege über die Zahlung der Studiengebühr, OSHC und student activity fee ausgestellt. Anschließend hatte man die Möglichkeit im Computerraum seine Zugangsdaten zum Intranet „Moodle“ und „Avantis“ einzustellen, den Stundenpan einzusehen, sowie seine College E-Mail-Adresse (ein Googlemail-Konto) zu aktivieren. Dieses soll man jeden Tag einsehen, da dort alle wichtigen Informationen gegeben werden. Auf Moodle werden alle Arbeitsmaterialien der Fächer hochgeladen, aber dazu in meinen nächsten Berichten mehr.

Am Dienstag wurden wir über weitere organisatorische Abläufe informiert, bekamen Zugangsinformationen zur Bibliothek, eine Surf-Safety Einweisung und es gab Führungen über den Campus. Abends fand in der Chapel des Colleges die Welcome Ceremony mit anschließender Cocktail-Party statt, wo man in besonderer Atmosphäre seine Mitstudenten besser kennenlernen konnte. Mittwochs gab es eine Schnitzeljagd durch Manly, donnerstags eine Manly Guided-Tour und eine gemeinsame Fahrt in die Warringah Mall sowie abends eine „Manly Nightlife Induction“. Freitags war dann der offizielle „Commencement Day“ mit verschiedenen Ständen und Entertainment.

ICMS_Ausblick vom Haupteingang_Rebecca_SNeben der Orientierung am College selbst orientiert man sich natürlich auch in der Stadt und organisiert einfache, alltägliche Dinge wie eine Sim-Karte, das Bankkonto, eine Steuernummer und sucht nach Einkaufsmöglichkeiten für Unterrichtsmaterial und Business Attire.

In Australien gibt es 3 Haupt-Netzanbieter: Telstra, Optus und Vodafone. Telstra hat australienweit die beste Netzqualität, ist aber am teuersten. Optus und Vodafone ähneln sich in Preisen und haben in Sydney eine gleich gute Netzqualität. Australienweit hat jedoch Optus das besser ausgebaute Netz. Die günstigste Variante ist „Virgin“, was über das Optusnetz läuft und vergleichbar mit „base“ von Eplus in Deutschland ist. Alle Netzanbieter bieten außerdem auch Internet-USB-Sticks an.

Mein Bankkonto habe ich bei der Westpac Bank eröffnet und bin mit der Bank inklusive Service super zufrieden. Der Kundenberater dort hat neben dem Eröffnen des Bankkontos auch meine Steuernummer beantragt, die mir dann völlig unkompliziert per Post zugesendet wird. Die Bankkarte konnte ich nach 2 Tagen in der Bankfiliale abholen.

Unterrichtsmaterial wie College-Blocks, Ordner, Stifte, Textmarker etc. kann man gut in Manly auf dem Corso bei Humphrey’s Newsagency kaufen. Dort bekommen ICMSler 10% Rabatt. Ansonsten führen der Supermarkt Coles, das Post Office und sämtliche Convenience Stores diese Artikel im Sortiment.ICMS_Manly Ferry_Rebecca_S

Für das Business Attire gibt es in der Warringah Mall (15 Min. mit dem Bus entfert) gute Einkaufsmöglichkeiten. Es kommt darauf an, wieviel man ausgeben möchte. Man kann sich günstig bei Target komplett einkleiden, oder in exklusivere Boutiquen gehen. In der Warringah Mall gibt es eine große Auswahl, auch von gängigen Ladenketten wie French Connection etc. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit der Fähre in die City zu fahren (für Studenten kostet die Fast Ferry nur 3$) und dort z.B. auf der George Street shoppen zu gehen.

Vorbereitungen, Reise und Ankunft in Australien: Erfahrungsbericht von Rebecca S. – Auslandssemester Australien

Nach 2 Jahren Ausbildung im Bereich Office Management und mit dem Titel „Europasekretärin“ in der Tasche geht es für mich im Rahmen des Bachelor-Top Up Programms für insgesamt 3 Trimester nach Australien an das ICMS in Manly. Das Bachelor-Top Up Progamm zeichnet sich dadurch aus, dass die Inhalte der schulischen Ausbildung im Studium angerechnet werden und man somit direkt in das 3. Studienjahr einsteigt und nach einem Jahr den Bachelor Abschluss absolviert.

Zu den Vorbereitungen des Auslandsaufenthaltes gehören nach der Anmeldung am College und dem Visums-Antrag viele Kleinigkeiten, auf die man achten sollte: Es ist empfehlenswert, einen Flug mit STA travel zu buchen, da man dort als Student Rabatte bekommt. Das lohnt sich besonders bei Emirates und Etihad, weil man mit diesen Airlines 30 kg Gepäck (plus 7 kg Handgepäck) mitnehmen kann.  Ein angemessener Koffer ist natürlich auch wichtig. Ich empfehle für 30 kg Gepäck einen Koffer mit einem Volumen von 100l.

Das Geld spielt natürlich bei einem Auslandaufenthalt immer eine Hauptrolle. In Australien empfiehlt es sich ein Konto bei der Deutschen Bank zu haben, da man mit dieser EC-Karte bei jeder Westpac Bank gebührenfrei Geld vom deutschen Girokonto abheben kann. Die Westpack Bank bietet des Weiteren für Studenten kostenfreie Giro-Konten an, die mit einer Kreditkartenfunktion (Mastercard) und einer Tagesgeldfunktion angeboten werden. Auf das Tagesgeld gibt es bei der Westpac derzeit 5,1% Zinsen.

Ich bin mit Emirates von Düsseldorf über Dubai und Bangkok nach Sydney geflogen.Landeanflug_Sydney_Rebecca_S
Der Flug war trotz der Länge angenehm. Die Verpflegung während der Reise war vielfältig, man konnte die Speisen aus einem Menü auswählen. Getränke wurden oft und freundlich verteilt. Das Entertainment-Programm setzte sich aus einer Menge aktueller Kinofilme, etablierter Serien, einem weit gefächerten Musik-Sortiment und diverser Shows sowie einer „Map“ zusammen, die den aktuellen Flugstatus dokumentiert. Besonders angenehm fand ich die kleinen heißen Handtücher, die vor dem Start und nach dem Essen verteilt werden um sich zu erfrischen. Die Flugbegleiter waren professionell: aufmerksam, freundlich und kompetent.

Nach ca. 30 Stunden Reisezeit bin ich endlich in Sydney gelandet. Nachdem das Warten in der langen Schlange vor der Passkontrolle überstanden war, ging es vom Flughafen mit dem Zug Richtung „Town Hall“ zum Circular Quay, von wo aus die Manly Ferry alle 30 Minuten für 7 AUD nach Manly ablegt. Dabei fährt sie direkt am Opera House und der berühmten Harbour Bridge vorbei und sorgt für einen fantastischen Ausblick auf die Kulisse der City. Die besten Plätze auf der Fähre sind dabei diejenigen draußen auf der rechten Seite in Fahrtrichtung entweder ganz vorne oder ganz hinten. In Manly angekommen gibt es direkt am „Ferry Wharf“ Busse und Taxis. Ein Taxi den Berg rauf zum College kostet um die 6 AUD.

Ferry_Terminal_nach_Manly_Rebecca_SIch habe mich entschieden, nicht auf dem College Campus zu wohnen, sondern selber ein WG-Zimmer in Manly zu finden. Natürlich hat dies Vor- und Nachteile: auf dem Campus wird man täglich mit 3 fertigen Mahlzeiten versorgt und bekommt alle Freizeitangebote unmittelbar mit. Auch findet man leichter neue Kontakte am College, wenn man dort wohnt. Jedoch mochte ich mich mit der „Internats-Atmosphäre“ (vor allem den strikten Regeln) nicht anfreunden.
Die Wohnungssuche in Australien gestaltet sich eigentlich recht einfach, wenn man weiß wo zu suchen ist. Gut ist, dass in Australien oft schon möblierte Wohnungen oder Zimmer  angeboten werden und das zu Wochenmieten und nicht wie in Deutschland üblich zu Monatsmieten. Dies und die generell unkomplizierte Art der Australier machen einen schnellen Umzug leicht! Andererseits sollte man beachten, dass Sydney und besonders Manly keine billige Wohngegend ist. Für ein WG-Zimmer in Manly sollte man pro Woche ca. 250 – 300 AUD einkalkulieren. Vor allem jetzt, wo der Sommer vor der Tür steht und Manly ein beliebter Urlaubsort ist.

Unter folgenden Links kann man verschiedene Unterkünfte finden:
http://www.rs.realestate.com.au
http://www.mcgrath.com.au/office/Manly-NSW-sales/10
http://www.eldersrealestate.com.au/office/manly/
http://www.century21.com.au/manly/
http://manly.ljhooker.com.au/
http://professionals.com.au/
http://raywhitemanly.com.au/
http://www.belleproperty.com/manly
www.flatmateclick.com.au
www.gumtree.com.au
flatmates.com.au
http://au.easyroommate.com

Auch auf der College-Homepage werden Zimmer außerhalb des Campus inseriert:
http://www.icms.edu.au/life-and-sport/classifieds.html?page=show_category&catid=2&order=0&expand=0

Als weiteren Tipp kann ich darauf hinweisen, dass Inserate für Zimmer, Units, Flatshare bis hin zu ganzen Apartments dauernd auch an „schwarzen Brettern“ in so gut wie jedem Internetcafé zu finden sind, wenn man die Augen aufhält!

Wenn man sich entschieden hat, ein unmöbliertes Zimmer zu mieten, kann ich euch den 2nd-hand Shop „Vinnie’s“ empfehlen. Dort kann man sehr günstig gut erhaltene Möbel finden. Diese Möbel werden dem Shop gespendet und der Erlös eines jeden Kaufs geht an das St. Vinzenz Krankenhaus.  Wenn man ein Auto zur Verfügung hat, lohnt sich tatsächlich auch ein Blick auf den Sperrmüll an den sogenannten Council Days.  Aber keine Sorge, IKEA gibt es auch in Sydney!

Das Cultural Immersion Program: Erfahrungsbericht von Felicitas G. – Auslandssemester Australien

Ein einzigartiger Start ins Auslandssemester: Das International Cultural Immersion Programm ist eine Einführungsveranstaltung, die vom International College of Management, Sydney angeboten wird, um schon vor Studienbeginn ein bisschen australische Luft zu schnuppern und erste Kontakte mit den anderen „Study Abroad“ Studenten zu knüpfen. Dabei macht man 5 Tage zusammen mit anderen Neuankömmlingen in Cairns Urlaub und bekommt hilfreiche Informationen über das Auslandssemester und natürlich das Leben in „Down Under“.

Der Ausflug kostet um die 750 AUD, ist aber jeden einzelnen Dollar wert.  Um die Flüge nach Cairns und zurück nach Sydney muss man sich allerdings selber kümmern, hat so aber auch die Chance, ein günstiges Ticket bei Jetstar oder Virgin Australia zu erwischen (schließlich braucht man für 5 Tage auch nicht seinen riesigen Koffer,  den man für das ganze Semester mitgebracht hat, sondern kann diesen schon einmal in der Uni deponieren und einfach nur mit Handgepäck reisen).
Schon bei der Ankunft im Hostel waren wir alle total begeistert, denn das Gilligan’s ist kein einfaches oder sogar heruntergekommenes Back Packer Hostel, sondern eigentlich schon fast ein Hotel: Saubere, geräumige Zimmer, eine tolle Bar und sogar einen Pool direkt vor der Haustür! Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch unsere Betreuer Ross und Todd (zwei super nette und lustige Kerle, die immer für gute Laune und nette Unterhaltungen gesorgt haben) und einem ersten Spaziergang durch Cairns, gab es ein leckeres Abendessen am Hafen und ein frühes zu Bett gehen, da wir alle fit für die folgenden, aufregenden Tage sein wollten.

Mit inkludiert im Programm sind ein Ausflug in die nahgelegene Rainforest Station und eine Bootstour zum Great Barrier Reef hinaus. In der Rainforest Station bekommt man einen guten Einblick in die Tierwelt und die Natur Australiens und erlebt ein bisschen die Kultur der Aboriginals. Auch wenn alles vielleicht etwas sehr touristisch wirkt, macht der Ausflug sehr viel Spaß. Man sieht Krokodile, Dingos, Papageien und natürlich Koalas und Kängurus, die man sogar streicheln kann. Und ich sage es euch, so ca. jeder wollte danach gerne einen Koala mit nach Hause nehmen, denn diese knuddeligen Geschöpfe sehen nicht nur super süß aus, sondern sind auch die flauschigsten Tiere, die ich je im Arm hatte! Außerdem kann  man eine abenteuerliche Fahrt durch den Regenwald machen und gleich einmal eine kleine Abhandlung darüber hören, welche Pflanzen man hier alle nicht berühren sollte, weil sie, wie auch so viele Tiere in Australien, extrem giftig sind. Ein Teil der Tour wird von einem Aboriginal begleitet, der uns in ihre traditionelle Jagd, Digeridoo spielen und natürlich die Kunst, einen Bumerang so zu werfen, dass er wieder bei einem selbst ankommt (wobei das bei den meisten noch nicht wirklich gut funktioniert hat) eingeführt hat.

Der Ausflug zum Great Barrier Reef war einfach atemberaubend, die blau-grüne Farbe des Wassers, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und grüne Berge am Horizont, schon allein die Fahrt hinaus war sehr schön und vor allem entspannend. Draußen im Meer hat man dann die Möglichkeit Schnorcheln zu gehen (die Ausrüstung gibt’s kostenlos an Board) oder kann sich einen Tauchgang kaufen. Für Anfänger gibt es eine Einführung und Begleitung durch einen Tauchlehrer und alle mit Tauchschein können sich einfach die Ausrüstung leihen und los geht’s! Was man hier unter Wasser alles sehen kann ist faszinierend, einfach unbeschreiblich! Auch wenn ihr den Ausflug nicht mit dem ICMS macht, solltet ihr euch diesen Teil Australiens auf keinen Fall entgehen lassen. Den letzten Tag in Cairns kann man dann selbst gestalten, shoppen gehen, am Wasser entspannen oder ein kleines Abenteuer dazu buchen (wie wäre es mit Quad fahren, Fallschirmspringen oder Bungeejumping?) :)

Bevor ihr am ICMS anfangt, würde ich euch diesen 5 Tage Trip wirklich wärmstens empfehlen. Man lernt von Anfang an viele, nette Leute kennen, die mit einem das Semester verbringen werden, hat eine unglaubliche Zeit, in der man so viele tolle und einzigartige Momente erlebt und einfach einen perfekten Start ins Auslandssemester!

Meine Ankunft in Manly – Erfahrungsbericht von Hanne G. – Auslandssemester Australien

Nach erwartungsvollen 23 Stunden Flug mit Zwischenstopp in Kuala Lumpur, Malaysia, war es soweit! Ich hatte es geschafft und bin wohlbehalten am Sydney International Airport gelandet.

Den Flug gut überstanden, ging es nun weiter zum Zoll. Dort musste ich erst mal in einer langen Schlange anstehen und warten. Endlich war ich an der Reihe und siehe da, wie soll es auch anders sein, musste ich durch die „Hunde-Kontrolle“, ob ich auch ja nicht etwas Illegales mit nach Australien einführte. Mein Herz pochte, weil ich so etwas noch nie miterlebt hatte. Aber Ende gut, alles gut. Ich durfte schließlich weiter.

Als ich noch in Deutschland war, hatte ich mir den Weg aufgeschrieben, wie ich am besten vom International Airport nach Manly zum International College of Management Sydney mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen konnte, denn ich wohne auf dem Campus.

Für den Weg mit der Metro in Sydney hilft am besten folgender Link weiter: http://www.cityrail.info/. Somit habe ich mir herausgesucht, dass ich mit der „Airport and East Hills Linie“ von Plattform 1 am International Airport fahre und dementsprechend auf Platform 1 am Circular Quay ankomme. Diese Fahrt dauert gute zwanzig Minuten.

Aber wie es dann im Leben so ist, wenn alles geplant ist. Diese Linie war dann bei meiner Ankunft wegen Reparaturarbeiten gesperrt. Also wurde ich zum Bus verwiesen, der mich zum Hauptbahnhof in Sydney gebracht hat. Dort angekommen, kam ich mir erst mal verloren vor, denn ich hatte keine Ahnung, wo ich genau war in Sydney und wie ich zum Circular Quay gelangen konnte. Ich dachte mir nur, „Das Abenteuer Sydney kann beginnen“!

Zudem kam ja noch hinzu, dass ich auch sehr viel Gepäck dabei hatte, denn für ein Jahr, brauche ich ja auch einiges.

Allerdings ist mir sofort aufgefallen, dass die Menschen in Sydney sehr hilfsbereit und zuvorkommend sind und ich sehr leicht mit ihnen ins Gespräch kommen konnte. Wenn ich Treppen hoch und runter gehen musste, gab es immer Personen, die mir mitgeholfen haben, mein Gepäck zu transportieren.

Aber letztendlich ging die Reise zum Circular Quay weiter nachdem ich diverse Personen nach dem Weg gefragt und mir selber ein Bild auf der Karte gemacht hatte. Am Circular Quay musste ich dann direkt zur „Wharf 3“, den Fähranleger, an dem die Fähren nach Manly ab- und anlegen. Informationen zu den Fährzeiten gibt es unter folgendem Link: http://www.131500.com.au/upload/docs/sydney-ferry/manly-ferry-timetable.pdf .

Während meiner Metrofahrt hatte ich schon die ersten europäischen Personen gesehen, bin mit ihnen ins Gespräch gekommen und letztendlich zusammen mit der Fähre nach Manly gefahren, da sie dort auch wohnen. Das Schöne an der Manly-Fähre ist, dass man direkt an der Harbour Bridge und am Opera House vorbei kommt.

In Manly habe ich mir dann für das letzte Stück der Reise ein Taxi genommen, denn der ICMS Campus liegt auf einem Hügel und ich wollte zum Schluss meiner Reise einfach nur noch ankommen verständlicherweise. Auf dem ICMS Campus wurde ich schon erwartet und wurde herzlich begrüßt. Dann ging es auf mein Zimmer; ein Zimmer mit Ausblick auf Manly und Manly Beach. Fantastisch!

Nun kann meine Zeit in Manly und am ICMS Campus endlich für ein Jahr beginnen!

Das Studentenleben am ICMS – Erfahrungsbericht von Marlen S. – Auslandssemester Australien

Residential Area des ICMS - Auslandssemester AustralienDas Studentenleben am ICMS…

… ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Manche Freiheiten, die man von der Uni zuhause kennt, muss man hier, insbesondere als Residential Student (also als Student, der auf dem Campus lebt), erst einmal aufgeben.
Da wäre zunächst die Kleiderordnung. Bis zum letzten Jahr war es Pflicht eine spezielle Uniform zu tragen. Dies ist zwar nicht mehr der Fall, Business Attire ist dennoch unter der Woche Pflicht. Das gilt für die Teilnahme am Unterricht aber auch für das Aufhalten in öffentlichen Teilen des Campus. Zum Essen, am Wochenende und unter der Woche ab 17h heißt die Devise “smart casual”.
Vor allem an die strikten Vorgaben bzgl. des Business Attire (Rocklänge, Absatzhöhe, Krawatten- und Jacketpflicht usw.) sollte man sich halten, da es tatsächlich teilweise kontrolliert wird und man eine Verwarnung riskiert. Man sollte nie ohne Namensschild unterwegs sein, oder zumindest eine gute Ausrede haben.
Das Tragen eines Bartes ist nur im November gestattet. Dann findet in Australien die “Movember”-Charityaktion statt, bei der Männer ihren Bart wachsen lassen und dafür Geld bei Freunden und Familie sammeln. Eine Anzugjacke, bzw. ein Blazer muss außerhalb des Unterrichtsraums getragen werden. An besonders heißen Tagen wird diese Regelung jedoch aufgehoben, was den Studenten durch das Hissen einer Flagge mitgeteilt wird.
Kühlschrankregel - Auslandssemester AustralienEs fällt schnell auf, dass viele Studenten es mit den Regeln nicht so genau nehmen (insbesondere was die Rocklänge und die Absatzhöhe angeht). Am ICMS besteht die Diskussion, ob die Vorgaben in der Zukunft gelockert werden sollen, da sich auch im Geschäftsleben ein legererer Kleidungsstil nach und nach durchsetzt.
Verwarnungen riskiert auch, wer unbefugt den Aufzug benutzt, Teller und Besteck aus dem Courtyard Café verschleppt, oder eine größere Menge Alkohol im Zimmer aufbewahrt (1 Flasche Wein pro Person oder 2-3 Flaschen Bier sind erlaubt). Das Konsumieren von Alkohol ist nur in den Zimmern und in der collegeeigenen Bar “Bassment” gestattet. Die Bar ist dienstags, donnerstags und freitags geöffnet. Es werden alle möglichen Drinks ausgeschenkt, es gibt einen Billard- und einen Tischtennistisch, einen Fernseher und DJs sorgen für die richtige Stimmung.
Das größte Vergehen, das man als Residential Student begehen kann, ist es jedoch, einem Studenten, der nicht auf dem Campus wohnt, Zugang zum Wohnbereich Bettwäsche - Auslandssemester Australienzu verschaffen. Außerdem sollte man unbedingt daran denken, einmal pro Woche seine Bettwäsche zu wechseln. Hierfür gibt es für jedes Stockwerk einen festgesetzten Tag und Schilder erinnern an diese lästige Aufgabe (“Today is your day!”).
Bei Fragen und Problemen stehen einem jederzeit die Residential Assistants (Ras) zur Seite. Dabei handelt es sich um Studenten, die stet ein offenes Ohr haben und ihre Erfahrung gerne weiter geben, die jedoch auch die Aufgabe haben, Verstöße gegen die Hausordnung zu melden und die betreffenden Studenten zu verwarnen. Nach Erhalt des fünften minor infringements wird man übrigens aufgefordert das Campusgelände zu verlassen und darf auf Wohnungssuche in Manly gehen. Das klingt zwar alles sehr kompliziert, mit den meisten Regeln ist man aber schnell vertraut und mit ein bisschen Umsicht, findet man sich gut zurecht, ohne größere Verbrechen zu begehen.
Einmal pro Term findet ein Casual Friday statt, an dem es erlaubt ist, ohne Anzug zum Unterricht zu gehen. Dieser Tag steht meistens unter einem Motto (z.B. Green Day) und es wird Geld gesammelt, das vom Volunteer Club für einen guten Zweck gespendet wird.
Wenn man sich für ein Studium am ICMS entscheidet, sollte man sich bewusst sein, dass diese Regeln existieren und dass man sich danach richten muss, auch wenn man manche Vorgaben als nicht sinnvoll oder bevormundend empfindet. Denjenigen, die sich damit schwer tun, empfehle ich, sich ein Zimmer oder eine WG in Manly zu suchen. Die ist jedoch mit größerem Aufwand verbunden und lohnt sich meiner Meinung nach nicht, wenn man nur einen Term hier verbringt.
Auf den Bildern seht ihr einige Schilder, die überall auf dem Gelände und in den Residential Areas zu finden sind.

Einkaufsmöglichkeiten in Manly – Erfahrungsbericht von Nadira H. – Auslandssemester Australien

Australian Diaries – Part 7: Einkaufsmöglichkeiten in Manly

Die Haupteinkaufsstraße in Manly ist der „Corso“. Dort befinden sich viele kleine Souvenirshops, Apotheken mit integrierten Drogeriemärkten und viele Surferläden. „Billabong“, „Quicksilver“, „Element“, „Roxy“ und Co. sind hier zu finden. Auch die berühmte Schuhmarke „UGG Australia“ hat sich hier angesiedelt und ist sogar preiswerter als in Deutschland. Ein Schreibwarenladen gibt es hier natürlich auch. Es ist allerdings schwierig, hier karierte Blöcke zu erhalten.
Ist man allerdings auf der Suche nach Business Kleidung oder einem schönen Kleid, welches man zur nächsten ICMS Party tragen kann, sollte man besser für 15 Minuten in den Bus steigen und für 3.30$ in die „Warringah Mall“ fahren. Das Einkaufszentrum gehört zu einem der größten in New South Wales. Dort ist dann wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Wenn man etwas für den Halloweenball sucht wird man in dem 2$ Shop mit Sicherheit fündig und direkt um die Ecke ist dann der „JaquiE“ auf jeden Fall für den Erwerb von Business Kleidung zu empfehlen.
Coles Supermarkt - Auslandssemester AustralienSupermärkte gibt es in Manly natürlich auch. Zum einen gibt es einen Aldi direkt an der Manly Wharf und zum anderen gibt es einen „Coles“. Der Aldi ist hier sehr zu empfehlen, da die Produkte relativ preiswert sind und denen in Deutschland ähneln. Natürlich sind sie den australischen Bedürfnissen angepasst, aber man findet immer wieder das ein oder andere deutsche Produkt. Lebkuchen und Spekulatius sind beispielsweise während der Vorweihnachtszeit erhältlich. Ansonsten findet man hier alles, was man für den täglichen Bedarf so braucht. Wenn man auf dem Campus wohnt, hat man dann ja eh das Glück, das man bekocht wird. Das ist wirklich ein großer Vorteil, da ein Einkauf in Australien doch erheblich teurer ist, als Zuhause.
Der „Coles“ ist etwas teurer als der Aldi, hat dafür aber eine größere Auswahl an Haushaltsartikeln. Eine günstigere Alternative für Haushaltsartikel ist aber der „BigW Shop“ in der „Warringah Mall“. Von Wäscheständern bis Müslischalen ist dort alles erhältlich.

Eine sehr abenteuerliche Angelegenheit in vielen Supermärkten hier sind die Selbstzahlautomaten. Man muss sich erst mal an den Vorgang gewöhnen und wenn die Stimme dann bei jedem zweiten Artikel sagt: „bitte rufen Sie einen Mitarbeiter“, verliert man irgendwann die Lust. Für einen Minieinkauf sind sie aber dennoch nützlich, da sie einen von langen Warteschlangen an der Kasse abhalten und wenn man einmal in der Übung ist, sollte es kaum noch Probleme geben.

Kosmetik ist in Australien generell sehr teuer und so würde ich gerade den weiblichen Studenten raten, ihre bevorzugten Artikel aus Deutschland mitzunehmen. Dies würde ich schon alleine deswegen tun, da einige Marken die wir von Daheim kennen, hier gar nicht erhältlich sind.
In jedem Supermarkt sind sonst natürlich eine große Auswahl an Obst, Gemüse, Fleisch Süßigkeiten, Getränken und Prepaid Karten von sämtlichen Anbietern erhältlich.

Alkoholische Getränke sind nur in den sogenannten „Liquorshops“ erhältlich. Man muss immer daran denken, dass beim Kauf von Alkohol stets der Personalausweis vorgezeigt werden muss.

Wo man lieber nicht einkaufen sollte, ist der „Seveneleven Shop“. Dies ist eine Art Kiosk, der den Grundbedarf an Lebensmittel verkauft. Die Preise sind jedoch utopisch hoch. Der einzige Vorteil ist, dass dieser 24 Stunden am Tag geöffnet ist. Ich würde jedoch raten, dass dieser nur im absoluten Notfall genutzt wird, da der Coles auch bis 23.00 Uhr geöffnet hat.

Ankunft und erste Eindrücke – Erfahrungsbericht von Nicole H. – Auslandssemester Australien

Nach Wochen der Vorbereitung machte ich mich am Donnerstag vor der O-Week um 10:30 Uhr auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Das Einchecken dauerte nicht lange und ein Gesamtgepäck von 31kg (inkl. Handgepäck) war kein Problem. Vier Stunden später war ich bereits in der Luft auf dem Weg zu meinem Zwischenziel Shanghai. Kaum im Flugzeug angekommen, fühlte ich mich schon nicht mehr in Deutschland, da die FlugbegleiterInnen alle chinesisch waren und auch viele der Passagiere. Es wurde Chinesisch und Englisch gesprochen, die Filme auf den wenigen Bildschirmen hatten englische und chinesische Untertitel, das Essen war teils deutsch und teils chinesisch… Nach zehn Stunden Flug war Teil eins der Reise geschafft. Die Einreise am Freitagmorgen in Shanghai war kein Problem und ich sah mir ein bisschen die Stadt an. Die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit zwangen mich dazu, ein paar Stunden in einem Teehaus zu verbringen. Dort bekam ich den Kulturschock, der in Australien bisher ausblieb. Es gab in China keine Toilettensitze! Ein paar Stunden später, es war bereits Abend, war ich unterwegs nach Sydney. Endlich konnte ich etwas im Flugzeug schlafen, so dass die weitere Anreise im Gegensatz zu vorher recht entspannt verlief. Im Flughafen angekommen am Samstagmorgen habe ich mir erst mal eine Vodafone Sim Karte besorgt mit 29 Dollar Guthaben, für die ich dann 150 Australische Dollar vertelefonieren kann. Eine Einstellung am Smartphone war nötig, um auch Internetempfang zu haben. Da keine Züge vom Flughafen fuhren an diesem Tag, gab es einen kostenlosen Shuttle Bus zur Central Station, von dort aus drei Stationen zum Circular Quay und mit der nächsten Fähre nach Manly Wharf. So konnte ich gleich am Sydney Opera House und an der Harbour Bridge vorbeifahren. Ein wahnsinnig schönes Bild bei herrlichem Frühlingswetter! In Manly angekommen ging es dann ganz fix für $7 mit dem Taxi zur Uni. Dort wurde ich an der Rezeption von jungen Studenten empfangen, die das Einchecken für die neuen Studenten übernahmen und alles nötige zur Unterkunft erklärt haben. Ich wurde sogar bis ins Zimmer in der zweiten Etage begleitet. Ein Doppelzimmer mit Hochbett ist es geworden, sogar mit Bad und kleiner Küche. Der Standard im Zimmer erinnert mich stark an England, konnte mich also nicht schocken und ist für drei Monate völlig ok. Nach einer kurzen Dusche gab es pünktlich um 17 Uhr Dinner und wie in den folgenden Nächten ging ich weit vor Mitternacht zu Bett. Der erste Eindruck von der Universität war durchweg positiv. Ich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt und das Gefühl blieb auch die ganze O-Week hindurch.

 

Mehr Informationen zum Studium in Australien am International College of Management Sydney:

Auslandssemester Australien / Studium Australien:

Studieren am ICMS: „O WEEK“ – Erfahrungsbericht von Mareike S. – Auslandssemester Australien

Eine Woche vor dem offiziellen Beginn des jeweiligen Trimesters veranstaltet das International College of Management, Sydney (ICMS) eine so genannte „O Week“. Das steht für “Orientation Week” und dient allen neuen Studenten zu einer allgemeinen Orientierung bezüglich der Kurse, den Regeln am College aber vor allem dem Kennen lernen der neuen internationalen Studenten untereinander.

Ankunft

Nach Ankunft am Flughafen von Sydney empfiehlt es sich, ein Taxi zum Campus zu nehmen.  Es kostet ca. 70 AUD und man fährt eine schöne Strecke durch die Innenstadt. Auf meiner Fahrt haben wir den Sydney Marathon gekreuzt und der Taxifahrer unterhielt mich mit einer Stadtführung und verschiedenen Informationen zu Events, die in Kürze stattfinden werden.

Bei meiner Ankunft am ICMS wurde ich sehr freundlich von Studenten aus den höheren Semestern empfangen und zu meinem Zimmer gebracht. Von ihnen erhielt ich auch den Plan für die “Orientation Week.”

Informationsveranstaltungen

Verteilt über die erste Woche finden neben der offiziellen Immatrikulation verschiedene Informationsveranstaltungen zum College, dem Stadtteil Manly, in dem sich das College befindet und der Bücherei statt. Die Studenten der höheren Jahrgänge organisieren während der gesamten Woche täglich Rundgänge durch das College, bei denen die Unterrichtsräume, die Kantine, die Waschküche und vieles mehr kurz vorgestellt werden. Da das gesamte College sehr verwinkelt ist, erleichtern einem diese Führungen am Anfang die Orientierung.

Des Weiteren wurde auch eine Führung durch Manly angeboten. Manlys Slogan war lange Zeit: „Sieben Meilen fern von Sydney und tausend Meilen von allen Sorgen.“, meiner Meinung nach trifft das auch heute noch zu. Die Bars auf dem Corso und an den Strandpromenaden sowie die Shoppingmöglichkeiten, die jeweils nur 5 Gehminuten von den verschiedenen Stränden entfernt sind, bieten wirklich eine sehr gute Lebensqualität.

Die offizielle Immatrikulationsveranstaltung wird von den verschiedenen Verantwortlichen (Study Abroad, Residental, etc.) begleitet und man wird  durch die verschiedenen Stationen geschleust, bei denen man immatrikuliert wird, seinen Studienausweis erhält und je nach Schwerpunkt (Hospitality) auch die Arbeitskleidung.

Special Events

Neben den offiziellen Informationsveranstaltungen werden auch viele Veranstaltungen für das allgemeine Kennen lernen angeboten. Sehr hilfreich war vor allem der Shopping Trip in das drittgrößte Shopping Center in New South Wales. Ich empfehle allen, die ihr „Business Attire“ nicht mitbringen können, hier einkaufen zu gehen. Man lernt seine Kommilitonen schnell kennen und die Mall ist mit ihren vielen verschiedenen Restaurants, und Geschäften wirklich ein Erlebnis.

Sehr interessant war auch die „Australian party“, bei der uns verschiedene Reptilien und Insekten vorgeführt wurden, die wir auch anfassen konnten. Am letzten Wochenende vor dem offiziellen Studienbeginn gibt es eine Tour ins Stadtzentrum von Sydney.

 

Mehr Informationen zum Studium in Australien am International College of Management Sydney:

Auslandssemester Australien / Studium Australien: