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Auto kaufen oder mieten? – Erfahrungsbericht von Isabel S. – Auslandssemester USA

Die Entscheidung ob man sich im Auslandssemester in San Diego ein Auto kauft oder mietet ist meiner Meinung nach unumgänglich. Denn anders als in Deutschland ist es hier fast unmöglich den Alltag, und auch Freizeitaktivitäten allgemein, ohne ein Auto zu meistern.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in San Diego sind zwar vorhanden aber nicht wirklich effektiv und vorallem sehr zeitraubend. Was die Entscheidung gegen öffentliche Verkehrsmittel weiter erleichtert ist das Kosten- Nutzen Verhältnis. Denn ein Trolley One-Way Ticket kostet zum Beispiel schon 2,50$. Für eine Strecke, die man mit dem Auto in knapp 20 Minuten zurück legt kann man hier mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schon mal locker eine Stunde und länger brauchen! Kreuzung
Wir (mein Freund und ich) entschieden uns für den Autokauf, da wir nicht örtlich gebunden sein wollten, wie es bei den meisten Autovermietungen der Fall ist. Sollte man mit seinem Mietauto über San Diego hinaus wollen, muss man meist einen ordentlichen Zuschlag zahlen. Außerdem werden die meisten Mietautos nach Meilen abgerechnet und hat man die maximale Meilenzahl erreicht wird es pro jede weitere Meile auch relativ teuer.
Außerdem besteht bei einem Autokauf noch die Chance, dieses am Ende des Semesters wieder zu verkaufen und somit kann man sogar günstiger als beim Mietauto aus der Sache herausgehen.
Auf Craigslist und anderen Webseiten verkaufen viele Privatleute ihre Autos, doch davon würde ich eher abraten. Das Problem ist, dass es in den USA keine vergleichbare TÜV Prüfung wie in Deutschland gibt und man sich somit nie sicher sein kann, ob das gekaufte Auto am nächsten Tag einfach liegen bleibt.
AutoreifenAuf www.cars.com und ähnlichen Seiten gibt es ganz gute Angebote, wobei man die Sucheinstellungen individuell anpassen kann. Wir entschieden uns für einen Ford Mustang, den wir von einem Händler in El Cajon kauften. Bei Händlern zu kaufen ist meist sehr sicher, da diese keine geklauten Autos verkaufen und auch strengeren Kontrollen unterliegen als Privatpersonen.
Ihr sollet nur darauf achten, genügend Geld in Bar oder auf dem amerikanischen Konto zu besitzen. Denn Überweisungen können oft am Überweisungslimit oder an der unterschiedlichen Nationalität der Bankkonten scheitern. Eine Überweisung von einem deutschen Konto auf ein amerikanisches ist sehr zeitaufwendig und auch kostspielig.
Euer Händler wird sich dann auch meist um die Versicherung und die Anmeldung kümmern, was auch sehr angenehm und praktisch ist. Fußgängerüberweg
Man muss aber wissen, dass die Versicherungen in den USA meist nur bis 25.000$ versichern, also ist es eher eine Zweckerfüllung weil die Versicherungspflicht gilt. Wirklich versichert ist man damit im Unfall nicht, da eine Nacht im Krankenhaus schon bis zu 5000$ kostet.
Da liegt meiner Meinung nach der einzige Vorteil bei einer Auto Miete, wenn man einen Schaden am eigenen Auto verursacht wird das von der Versicherung der Vermietung zu 100 Prozent abgedeckt.

Wohnen in San Diego – Erfahrungsbericht von Daniel H. – Auslandssemester USA

Eines der für mich persönlich wichtigsten Themen vor der Anreise nach San Diego war die Frage wo ich wohnen werde. Hier ist natürlich zuerst mal die Frage welcher Typ ihr seid. Die gemütlichen Surfer und Strand Menschen finden sich hauptsächlich in Pacific-, Mission- und Ocean Beach. Gerade in Pacific Beach herrscht ein internationales Flair, da hier viele Nationalitäten vertreten sind. Eine gehobene und elegantere Ecke der Stadt ist Downtown mit dem Ausgehviertel „The Gaslamp Quarter“ und seinen vielen Clubs, Bars und Restaurants.

Dort ist jeden Abend Programm und die Ausgehfreudigen unter euch kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Neben den teuren Gegenden am Strand, sowie in Downtown, entscheiden sich viele internationale Studenten in Mid-City zu wohnen. Aufgrund der Nähe zu einigen Universitäten gibt es auch hier viele Studenten anzutreffen, aber auch genauso klassische Familienviertel. In der Nähe liegt Hillcrest – nach Downtown das Wohl ausgehfreudigste Viertel von San Diego. Der Stadtteil gilt als Zentrum der Schwulen- und Lesbenszene der Stadt, doch auch als Hetero kann man in Hillcrest sehr gut ausgehen.Bay Pointe_Holl

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten eine Unterkunft zu finden. Zuerst versuchte ich mich über die Studentenwohnheime zu informieren. Im Gegensatz zu deutschen Studentenwerken werden Wohnheimplätze meist direkt über die Universität vergeben. „Living on Campus“ nennt sich dieser Service, bei dem die Studenten einer Universität in Wohnungen in unmittelbarer Nähe zu ihrem Campus untergebracht werden. Leider bietet dies die National University nicht an. Aufgrund der unterschiedlichen Standorte der National University in San Diego ist es jedoch sowieso unwahrscheinlich über mehrere Monate am gleichen Campus zu studieren.
Als weitere Möglichkeit gibt es mal wieder Craigslist www.craigslist.com. Auf der Website wird so ziemlich alles angeboten was verkauft oder vermietet werden kann, so also auch Wohnungen. Ich habe auch mit einigen Leuten über Craigslist Kontakt aufgenommen, jedoch wollte niemand ein Zimmer an jemanden vermieten, den er nicht vorher persönlich treffen konnte. Viele Studenten gehen daher nach Ankunft in San Diego die ersten Tage in Hostels und suchen dann vor Ort über Craigslist Wohngemeinschaften oder Apartments. Die meisten der International Students haben auch innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Unterkunft über Craigslist gefunden. Ihr braucht also keine Angst haben, keine Heimat in San Diego zu finden.
Kamo Housing_HollFür den Anfang könnt ihr euch auch bei einer Studentenunterkunft bewerben, die nicht an eine Universität gebunden ist. Diese sind aus meiner Erfahrung heraus meist sehr flexibel und reservieren euch ein Zimmer sodass ihr nach Ankunft in San Diego quasi direkt dort einziehen könnt. Neben Kamo Housing http://www.kamohousing.com/ in Pacific Beach gibt es noch San Diego Student Housing http://sandiego-studenthousing.com/ welche auch Wohnungen in Downtown und Midcity anbieten. Die Preise für ein Einzelzimmer liegen zwischen 800 und 1000 Dollar, für ein Zimmer mit Mitbewohner bei 500-700 Dollar.
Falls ihr noch keine genauen Vorstellungen von eurer zukünftigen Unterkunft und eventuellen Mitbewohnern in San Diego habt, würde ich euch Empfehlen für die erste Zeit in ein Studenten Appartement zu ziehen. Hier lernt man schnell andere Studenten und Freunde kennen und kann dann mit diesen zusammen – beispielsweise auf Craigslist – nach einer gemeinsamen Unterkunft suchen.

Trip nach San Francisco – Erfahrungsbericht von Christian S. – Auslandssemester USA

Im nördlichen Teil von Kalifornien befindet sich eine der sehenswertesten und abwechslungsreichsten Städte der USA – San Francisco.     Doch wie so oft steht am Anfang jeder Reise die Frage, wie man denn eigentlich am besten an seinem Ziel ankommt.  Die Autofahrt von San Diego nach San Francisco dauert etwa 8 Stunden, bei starkem Verkehr eventuell sogar deutlich länger. Alternativ gibt es auch Fernbusse die zwischen amerikansichen Metropolen pendeln, wobei die Preise hier im Schnitt bei $40 bis $60 pro Fahrt liegen.
06 - Golden Gate BridgeEine weitere Option um aus Südkalifornien nach San Francisco zu kommen ist der Pacific Sunliner, ein Zug der die Küstenmetropolen von Kalifornien miteinander verbindet und weitestgehend der überaus sehenswerten Küstenlinie folgt. Der Zug ist mit einer Fahrtzeit von etwas unter 3 Stunden deutlich schneller als Bus oder Auto, und die Preise liegen hier im Schnitt bei $70 pro Fahrt, wobei es auch ab und zu Angebotspreise gibt, die diese Fahrt etwas günstiger gestalten. Letztendlich gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit mit dem Flugzeug die Strecke zurückzulegen, wobei die reine Flugzeit etwas länger als eine Stunde beträgt. Die Flugpreise variieren natürlich sehr stark abhängig von den gewünschten Flugdaten. 06 - Einer der Zahlreichen Hügel von San Francsico
Was ihr in San Francisco selbst macht hängt natürlich in erster Linie von eurem Geschmack und euren Interessen ab. Das klassische Touristenprogramm beinhaltet natürlich die allgegenwärtige Golden Gate Bride im Norden der Stadt. Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten die Brücke zu überqueren: Mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wir hatten uns für die letzte Möglichkeit („Bike the Bridge“) entschieden, und uns in der Nähe von Pier 39 Fahrräder ausgeliehen. Im Mietpreis ist auch ein Fährticket enthalten, und so könnt Ihr auf dem Rückweg bequem die Skyline der Stadt vom Boot aus genießen.

Während dieser Bootsfahrt kommt ihr an einem weiteren Attraktion vorbei – Alcatraz, die berühmte Gefängnisinsel mitten in der Bucht. Die Insel selbst wird von vielen Touristengruppen angefahren, und Ihr könnt an vielen Stellen in der Stadt Karten kaufen, falls Ihr euch für einen Besuch der Insel entscheidet. Eine weitere Attraktion sind natürlich auch die historischen „Cable Cars“, besonders bei Touristen beliebte Kabelstraßenbahnen, die sich die zahlreichen steilen Hügel der Stadt hinaufkämpfen.

06 - Lombard StreetFalls ihr ein Wochenticket für den öffentlichen Nahverkehr der Stadt (BART) habt, so sind die Fahrten in den Cable Cars für euch eventuell sogar im Preis inbegriffen. Bei unserer Reise haben wir in San Francisco ausschließlich Nahverkehrsmittel genutzt, und konnten ohne Probleme alle Attraktionen der Stadt erreichen.
Auch das Nachtleben in der Stadt hat einiges zu bieten, und so gibt es zahlreiche Clubs und Bars, die eigentlich für jeden Geschmack etwas bieten. Besonders in den Straßenzügen um den Union Square gibt es zahlreiche Möglichkeiten den Abend zu verbringen, wobei die Bars am Union Square selbst jedoch sehr touristisch sind. Ein paar Straßenzüge weiter sieht es jedoch schon ganz anders aus, und man kann leicht tief in das Nachtleben der Stadt eintauchen.

Einkaufstipps für Lebensmittel – Erfahrungsbericht von Florian H. – Auslandssemester USA

Wir Europäer schwören bekanntlich auf unseren kulinarischen Geschmack und blicken oft mit Skepsis auf die Teller im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Folglich stehen einige von euch dem was sie in dieser Hinsicht erwarten wird bestimmt schon gespannt gegenüber. Grundsätzlich ist es, entgegen allgemeiner Befürchtungen, aber nicht notwendig Bilder von euch vor Abreise mit „FatBooth“ zu bearbeiten, damit sich euer heimisches Umfeld bis zu eurer Rückkehr an euer neues Ich gewöhnen kann.:)

Erfahrungsbericht_Einkaufen1Denn wie ihr euch während eures Auslandssemesters ernährt,  bleibt ganz euch überlassen. Alles kann, nichts muss. Die Liste der Restaurants endlos. Ihr werdet selbst eure Favoriten finden. Aber irgendwann wird der Tag kommen an dem euch euer Gaumen oder euer Geldbeutel darauf hinweisen, dass gelegentlich auch andere Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme in Betracht gezogen werden können. Generell ist das Preisniveau in kalifornischen Lebensmittelgeschäften (Englisch: Grocery Stores), etwas höher als im preisverwöhnten Deutschland. Die Qualität der Produkte und die Berücksichtigung der Nachhaltigkeit bei ihrer Erzeugung korrelieren jedoch nicht zwangsläufig.
Wal-Mart, Food4less, Ralphs, VONS und Trader Joes sind hier Namen an denen ihr in San Diego nicht vorbei kommen werdet. Wal-Mart und Food4less bieten ein überwältigendes Angebot an Lebensmitteln zu günstigsten Preisen. Wo ersterer auch noch diverse andere nützliche Gegenstände des täglichen Bedarfs verkauft, konzentriert sich, die in Europa weniger berühmte Kette Food4less, ganz auf Lebensmittel. Ihr Portfolio ist folglich durchaus mit denen Deutscher Supermarktketten vergleichbar. Mein subjektiver Eindruck ist jedoch, dass die Qualität der Produkte, gerade in Sachen Fleisch, Fisch und Gemüse, nicht mit den Standards Deutscher Discounter wie beispielsweise Aldi vergleichbar ist. Erfahrungsbericht_Einkaufen3

Immerhin müssen die Lebensmittelgiganten einen Großteil der 300 Millionen Amerikaner zu Dumpingpreisen ernähren. Wer zum Beispiel während eines Ausflugs gen Norden, kilometerlang den Gestank gigantischer Rinderfarmen erträgt, oder einmal in einen Blick in einen der Fußballfeldgroßen Hühnerställe wirft, geht das Risiko ein den Appetit auf die schmackhaft verpackten Schnäppchen zu verlieren. Wer im Budget bleiben möchte, geht diesen Kompromiss ein, verschiebt Prioritäten oder passt seine Ernährung etwas an. Wer sich an dieser Stelle idealistisch mit der U.S. Nahrungsmittelindustrie auseinandersetzen möchte, der kann sich vorab mit dem Dokumentarfilm „Food Inc.“ beschäftigen.

Erfahrungsbericht_Einkaufen2VONS und Ralphs bieten eine etwas höhere Qualität zu höheren Preisen. Trader Joes profitiert vom derzeitigen Hype an „Organic Food“ und auch internationale Produkte stehen im Regal. Das Trader Joes zu einer Deutschen Stiftung gehört, ist beim Einkaufserlebnis durchaus zu spüren. Im Großraum San Diego finden zudem fast täglich sogenannte „Farmer Markets“ statt, auf denen ihr unter freiem Himmel biologisch wertvoller angepriesene Produkte erwerben könnt. Jeden Samstagvormittag verirrt sich ein solcher auch nach Pacific Beach. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Großeinkäufe in Food4less oder Wal-Mart finanziell durchaus rentieren. Bei Produkten bei denen ihr gesteigerten Wert auf Qualität legt, solltet ihr jedoch auf einen der anderen genannten Märkte ausweichen.

Zoos und Wildlife-Parks in San Diego – Erfahrungsbericht von Christian S. – Auslandssemester NU, USA

Wenn man als Austauschstudent in eine neue Stadt oder ein neues Land kommt, so gehört das klassische Touristenprogramm eigentlich immer zu den Freizeitbeschäftigungen, die man gemacht haben sollte um einen ersten Eindruck vom neuen Wohnort zu bekommen. Zu den bekanntesten Attraktionen in San Diego zählen zweifelsohne Sea World, der San Diego Zoo sowie der San Diego Safari Park, die jedes Jahr eine Vielzahl von Touristen anziehen.
08 - Eine glükliche SchildkröteFür International Students bietet die National University beinahe jeden Monat Ausflüge und Aktivitäten zu stark ermäßigten Preisen an, und wenn es euer Zeitplan zulässt solltet ihr diese Angebote auch unbedingt nutzen.  So ging es auch für uns im ersten Monat für rund 20$ in den San Diego Zoo mit einer Gruppe internationaler Studenten. Da ihr die Anreise jedoch in der Regel selber organisieren müsst erreicht ihr den San Diego Zoo, der mitten im Balboa Park liegt, mit dem Auto über den Highway 163 (Abfahrt Washington Street) und folgt der Beschilderung zu den Parkplätzen.

Der Zoo an sich ist einer der bekanntesten Zoos in den USA, und versucht, soweit möglich, die Tiere in käfiglosen Gehegen zu halten. Der Zoo hat eine sehr große Artenvielfalt und braucht sich hinter anderen bekannten Zoos sicherlich nicht zu verstecken. 08 - Eisbär im San Diego Zoo

Ob es jedoch Sinn macht Eisbären oder andere Tiere aus dem Polarkreis in Südkalifornien zu halten überlasse ich an dieser Stelle eurem Urteil. Alles in allem ist der Zoo aber ein sehr schöner Tagesausflug, und man kann problemlos einen halben Tag auf der liebevoll angelegten Anlage verbringen. Sea World San Diego ist eine weitere Attraktion innerhalb der Stadtgrenzen, wobei hier der Fokus deutlich stärker auf Entertainment als auf einer puren Ausstellung der Tiere liegt. Der Eintritt mit National University war für uns 7$ (im Gegensatz zu rund 75$ die der Eintritt normalerweise kostet), und ihr erreicht Sea World am besten über die Interstate 8 Richtung Mission Bay und folgt auch hier wieder der Beschilderung. Die zahlreichen Shows im Park selbst sind sehr stark auf Kinder ausgelegt und gehen etwas in Richtung der Kategorie „cheesy“ –  dennoch eine schöne Abwechslung. Ansonsten hat der Park auch noch zahlreiche Achterbahnen, eine Seilbahn und eine Aussichtsplattform zu bieten.

08 - San Diego Safari ParkWem normale Zoos aufgrund der doch immer etwas zu klein geratenen Gehege nicht zusagen, der sollte sich mal den San Diego Safari Park genauer anschauen. Der Safari Park ist Teil des San Diego Zoo  und liegt etwa 30 Autominuten nördlich von San Diego in der Nähe von Escondido. Der Safari Park hat deutlich größere Gehege als ein normaler Zoo, und eine Rundfahrt mit einer Zoo-Bahn (im Eintritt enthalten) um eines der größeren Gehege dauer t etwas mehr als 30 Minuten. Generell versucht dieser Park eher einen Schwerpunkt auf artgerechte Haltung als auf pure Ausstellung der Tiere zu legen. Aufgrund seiner Größe hat der Safari Park natürlich eine deutlich größere Fläche als der Zoo, und ihr solltet auf jeden Fall bequemes Schuhwerk mitbringen.

Handy- und Bankkontoanbieter – Erfahrungsbericht von Johanna A. – Auslandssemester VIU, Kanada

Wenn ihr euren Studienaufenthalt in Kanada plant, macht ihr euch sicherlich auch früher oder später Gedanken darüber, welchen Handyanbieter ihr wählen könntet. Um vor Ort mit Leuten, die ihr neu kennen lernt, in Kontakt zu kommen und zu bleiben, ist es viel wert, eine kanadische Nummer zu haben. Und für den Fall, dass ihr etwas länger in Kanada bleibt, fragt ihr euch vielleicht auch, wo ihr am besten ein Bankkonto eröffnen könnt. Handy und Bank1

Welchen Handyanbieter soll ich wählen?
Wenn ihr ein Smartphone habt, bieten Fido, Telus, Virgin mobile und Koodo sicherlich eine gute Auswahl. Fido und Telus bieten ziemlich ähnliche Konditionen an. Virgin mobile ist hier auch sehr beliebt und verhältnismäßig günstig. Des Weiteren gibt es noch Koodo, was aber weniger empfehlenswert ist. So scheint der Service eher schlecht zu sein und es gibt auch Probleme das Guthaben mit der internationalen Kreditkarte zu bezahlen.

In den meisten Fällen werden sogenannte „prepaid plans“ angeboten: Ihr zahlt einen monatlichen fixen Betrag (abhängig von dem gewünschten Datenvolumen). Darin können ein bestimmtes Minutenguthaben und unbegrenzte SMS enthalten sein. Allerdings wird – um so einen Vertrag abschließen zu können – entweder ein kanadisches Konto oder aber eine ID von British Columbia verlangt (BC ID können in jeder Stadt für ca. 30$ beantragt werden).

BankUm das zu umgehen, habe ich mich für Speak Out Loud von 7eleven entschieden. Man geht einfach zum nächsten 7eleven-Shop (die gibt es hier an jeder Ecke) und kauft für 10$ eine Sim-Card. Online kann man dann ganz bequem das Guthaben (Minimum ist 25$) mit der eigenen Kreditkarte aufladen. Da ich kein Datenguthaben brauche (W-Lan gibt es hier in jedem Café und Restaurant und in der Uni sowieso) reichen mir die Konditionen.

Wo soll ich mein Bankkonto eröffnen?
Die meisten Banken haben spezielle Angebote für Studenten. Daher ist es immer ratsam nach zusätzlichen Optionen zu fragen. Die meisten Banken in Nanaimo haben vergleichbare Konditionen. Daher sind die Hauptaspekte für euch vermutlich Komfort (welche Filiale liegt nah an eurer Wohnung) und passen die Öffnungszeiten zu eurem Stundenplan. Des Weiteren haben manche Banken Niederlassungen in Europa – das mag für den einen oder anderen auch relevant sein.

Unter diesem Link findet ihr eine sehr hilfreiche Übersicht der Angebote für Studenten.
http://www.redflagdeals.com/features/tax-season-2012-guides-and-articles/student-banking/Scotiabank
Ich habe mich für ein kostenloses Konto bei der Scotiabank entschieden. Soweit bin ich sehr zufrieden. Ihr solltet nur darauf achten, euch sehr gründlich die Konditionen für Zusatzangebote durchzulesen. Ich habe bisher alle weiteren „Features“ abgelehnt. Falls ihr nur für ein Semester hier seid, reicht meist eine ganz normale Kreditkarte. Ihr zahlt in der Regel 1% Gebühren für jede Transaktion. Geld abheben kann dagegen sehr teuer sein; manche Banken berechnen bis zu 5€.

Wohnen in San Diego – Erfahrungsbericht von Florian H. – Auslandssemesters NU, USA

Die letzten Wochen vor der Reise nach Kalifornien spuken wohl den meisten internationalen Studenten die gleichen Fragen im Kopf. Stellt Charly Sheen morgen vielleicht doch ein Zimmer zur Untermiete auf craigslist, oder muss ich ein halbes Jahr am Strand nächtigen. Informationen und Geschichten über immense Wohnungspreise und schlichten Raummangel, deuten bei der Internetrecherche vorab, auf einen extrem angespannten Wohnungsmarkt hin. Dennoch sollte man keinen zu hohen Blutdruck riskieren, denn Fakt ist: Noch kein Student der National University musste bisweilen auf ein Dach über dem Kopf verzichten, außer er wollte es. Temporär versteht sich.
Damit ihr euch ein ungefähres Bild von den geographischen Gegebenheiten San Diegos machen könnt, anbei eine kleine Skizze eurer potentiellen neuen Nachbarschaften. Erfahrungsbericht1_Hoerburger_NU-Standorte
Pacific Beach und Mission Beach sind derzeit absolute Studenten Bezirke. Doch Vorsicht! Wer sich von zahllosen zu Fuß erreichbaren Lokalitäten mit kulturspezifischen kulinarischen Genüssen und Getränken belästigt fühlt, mit Wasser und Sand nichts anfangen kann, und Kontakt mit anderen internationalen Studenten zu vermeiden versucht, der sollte diese beiden Stadteile unter keinen Umständen als Wohnort in Betracht ziehen. Eine Alternative würde dann beispielsweise ein Wohnort darstellen, der sich verkehrstechnisch in optimaler Lage zwischen einem der drei Uni Standorte befindet. Wobei hier zu beachten ist, dass jeder eurer Kurse an einem anderen Standort stattfinden kann und ihr folglich mit größter Wahrscheinlichkeit während eures Aufenthaltes auf verschiedenen Campussen Vorlesungen haben werdet. Wir können also die Vorteile aller Optionen auf eine imaginäre Waage legen. Diese zeigt sich dann in etwa so ausgeglichen wie die Ernährung eines Durchschnittsamerikaners. San Diego Downtown ist zwar primär Geschäftszentrum, bietet aber dennoch etwas Wohnraum in Form von einigen Appartements. Sicherlich bieten auch hier nicht genannte Stadtteile ihren authentischen Reiz!

Efahrungsbericht1_Hoerburger_MissionBeachWie bekommt ihr Wohnraum?
Nachdem ihr euch für einen potentiellen Wohnort entschieden habt, stehen sogleich weitere Entscheidungen an. Grundsätzlich besteht nämlich die Möglichkeit in ein Wohnheim zu ziehen, oder sich privat auf Apartment- oder WG Suche zu begeben. Erstere haben folgende Vorteile: Wenig Aufwand, vorab buchbar, komfortabel. Als Nachteile sind teils fehlende finanzielle Vorteile gegenüber privaten Unterkünften zu nennen, und eventuell kleinere Einbußen in Sachen Unabhängigkeit (z.B. Besucherregelungen, Zuordnung von Mitbewohnern etc.). Konkrete Adressen für Wohnheime sind hier z.B. das Kamo Housing in Pacific Beach und das Sterling Alvarado Housing in Nähe der San Diego State University. Bei beiden Wohnheimen könnt ihr euch mit entsprechendem Vorlauf online um eine Unterkunft bewerben und bekommt daraufhin Preise genannt.  Erfahrungsbericht1_Hoerburger_California_Residence

Ein Zimmer, welches ihr euch mit einer weiteren Person teilt, kostet im Kamo Housing pro Nase in etwa 700,- USD für vier Wochen.  Alternativ hierzu kann privat nach einer Unterkunft gesucht werden. Dies bietet euch mehr Freiheiten, ist aber auch mit mehr Aufwand verbunden.

Die meisten Studenten vervielfachen hier ihre Kaufkraft in dem sie sich zusammenschließen und ein kleines Haus mieten.  Wenn ihr euch für eine private Unterkunft entscheidet, gestaltet sich die Wohnungssuche von Deutschland aus schwieriger. Daher ziehen die meisten Studenten die ersten Tage in ein belebtes Hostel. (Konkrete Beispiele wären das Banana Bungalow Hostel oder das California Dreams Hostel in Pacific Beach oder das International Traveler Hostel in Downtown). Hier heißt es dann „socialize“, denn ihr befindet euch in der gleichen Situation wie etliche andere ausländische Studenten und gemeinsam öffnen sich weit mehr Türen als wenn ihr als Einzelkämpfer antretet. Informationen zu vakanten Objekten erhaltet ihr im Wesentlichen auf der Homepage craigslist und durch persönliche Kontakte. Ebenfalls sehr nützlich kann es sein, die Vorteile sozialer Netzwerke zu nutzen und euch von Anfang an in einschlägigen Facebook Gruppen der National University und vor allem auch der San Diego State University umzusehen. In diesem Sinne, viel Erfolg!
https://www.facebook.com/groups/GermanStudentsNU/?fref=ts
https://www.facebook.com/groups/209541175845438/?fref=ts

Günstig Schulbücher kaufen – Erfahrungsbericht von Johanna A. – Auslandssemester VIU Kanada

Für eure Studienzeit an der VIU werdet ihr viele Bücher benötigen. Das ist hier in Kanada eine kostspielige Angelegenheit… Doch keine Panik: Mit ein paar Tipps und Tricks könnt ihr die Kosten niedrig halten. Zunächst müsst ihr aber erst einmal wissen, mit welchen Büchern in euren Kursen gearbeitet wird. Dies könnt ihr online einsehen, unter: www.viu.ca –> Bookstore –> Buy Textbooks –> in dem drop-down Feld gibst du deinen Term ein, z. B. Nanaimo – Fall 2013 –> im nächsten Feld wählst du dein Programm, z. B. MBA –> anschließend kannst du dann deine Kurse wählen.

School Books_AllnochDiese Kursnummern stehen in der Regel in deinem Stundenplan, z. B. 504 –> als letztes wird dann die Section (ebenfalls dem Stundenplan zu entnehmen) gewählt und alle Bücher – die für diesen Kurs entweder verbindlich oder optional sind – werden aufgelistet. Der erste Blick auf die Preise kann einen schon ganz schön erschrecken. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber in meiner gesamten Bachelor-Studienzeit in Deutschland habe ich maximal 100 € für Bücher ausgegeben. Die meisten Bücher stehen in den Bibliotheken der Universitäten und Hochschulen zur Verfügung; man kauft gebrauchte Bücher von Kommilitonen oder die Skripte der Professoren sind bereits so detailliert aufbereitet, dass ein Buch sowieso überflüssig ist. Ich bin damit jedenfalls sehr gut gefahren. Das werdet ihr hier in der Regel nicht erleben. Die VIU empfiehlt ca. 300 Dollar für Bücher einzuplanen – theoretisch.

Denn es gibt den einen oder anderen Tipp/Trick:Bookstore_VIU_Allnoch
1) Erste Anlaufstelle ist der VIU Bookstore. Hier findet ihr – geordnet nach den Programmen und Kursen – alle Bücher. Das sind dann allerdings neue Bücher zu den Originalpreisen, die wie gesagt extrem teuer sind. Ein Buch kann da schon mal 200 $ kosten… Man kann dort aber auch gebrauchte reduzierte Bücher finden, wenn man schnell ist. Am besten gleich zu Beginn so früh wie möglich in der Orientierungszeit vorbei schauen.

Es kann vorkommen, dass manche Professoren ihre Bücher noch ändern, wenn ihr schon eins gekauft habt. Solange ihr es in der Folie lasst, könnt ihr es innerhalb von zwei Wochen zurückgeben.

2) Eine weitere Adresse ist die Student Union. Dort findet ihr eine große Menge an gebrauchten Büchern und könnt viel Geld sparen. Auch wenn ihr theoretisch eine neuere Version des Buches benötigt, lohnt es sich dennoch, eine ältere Version zu kaufen. Sie sind um einiges günstiger und die Änderungen sind in der Regel auch unwesentlich. Doch auch hier gilt: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. In der Orientierungswoche stehen die Leute bis nach draußen an. Wenn es euch also irgendwie möglich ist, versucht noch vor der offiziellen Orientierungswoche vorbeizuschauen. Sehr schön ist auch, dass ihr am Ende eure Bücher dort auch wieder verkaufen könnt für die nächsten Studenten – unabhängig davon, ob ihr sie neu oder gebraucht gekauft habt.

School Books_VIU_Allnoch3) Alternativ  gibt es noch die Möglichkeit E-Textbooks zu „leihen“. Das bedeutet, dass ihr zum Beispiel über die Seite http://www.coursesmart.com/search eine bestimmte Summe bezahlt. Das ist deutlich günstiger, als das Buch neu zu kaufen (zum Beispiel 83 $ statt 230 $ neu). Ihr habt das Buch dann natürlich nicht in Papierform, sondern als PDF. und ihr könnt es nicht „behalten“, denn ihr leiht es nur. Je nach Dauer variiert auch der Preis, d. h. je länger die Leihfrist, umso teurer.
4) Auch die Seite http://www.alibris.com/ bietet dieses Verfahren an. Zusätzlich kann man dort auch günstige ältere Versionen als Hardcover finden. Die Lieferzeit kann sich allerdings auch schon mal bis zu vier Wochen hinziehen.
5) Dann gibt es natürlich noch einschlägige Seiten wie Amazon, eBay und Co. (http://www.half.ebay.com/)

Ich hoffe, dieser Beitrag hilft euch ein wenig beim Geld sparen. Es gibt schließlich noch viel schönere Möglichkeiten in Canada Geld auszugeben. :)

Ankommen in San Diego – Erfahrungsbericht von Saphir C. – Auslandssemester USA

Travelers House_Logo_Saphir_CAls mein Flug von Frankfurt in San Diego mit ca. 1 Stunde Verspätung ankam, war es schon 19:00 Uhr. Die Frage wie ich vom Flughafen zum Hostel komme, war schnell beantwortet. Bevor ich den Flughafen überhaupt verlassen hatte, kamen schon die ersten Helfer, um mir zu erklären wie ich am besten zum Hostel  nach Downtown gelange. Da das Taxi recht teuer ist (20 Dollar) nahm ich den Bus und kam gegen 20:00 Uhr im Hostel an. Da ich nach der 22 Stunden Reise sehr erschöpft war, fand ich es sehr toll, dass man im Hostel noch Abendessen bekam.
Zum Hostel: Ich habe mich für das International Traveler Hostel in Downtown entschieden, welches nicht nur günstig ist, sondern eines der besten Hostels ist, die ich kenne. Da man in den ersten Tagen erst einmal so richtig ankommen möchte, unterstützt das Hostel euch wo es nur kann. Ich habe dort ganz schnell neue Freunde finden können und so war es mir möglich, nach ca. einer Woche eine passende Wohnung, bzw. Zimmer in Downtown/Hillcrest zu finden.
Zum Standort muss man sagen, dass die meisten Studenten in Pacific Beach sind, weil es einfach der schönste Stadtteil von San Diego Hostel_Saphir_Cist, weswegen ich später auch nach PB gezogen bin, d.h. wenn ihr schon wisst, dass ihr am Meer leben wollt solltet ihr vielleicht euch ein Hostel in Pacific Beach suchen, das Banana Hostel ist meiner Meinung nach das Beste für Studenten, um schnell Anschluss zu finden und liegt direkt am Meer. Das Hostel solltet ihr ca. zwei Wochen vor Ankunft buchen, da die Hostels meist ausgebucht sind. Wenn ihr dann erst einmal da seid solltet ihr ca. eine Woche einplanen um eine passende Wohnung zu finden. Ich würde es auf keinem Fall empfehlen ein Zimmer aus Deutschland schon zu mieten.  Ich kam genau eine Woche bevor die Orientierungstage begonnen haben an, was sehr praktisch ist wenn ihr die Zeit nutzen wollt um die kleinen Aufgaben im Voraus zu erledigen, wie einen kalifornischen Führerschein zu erwerben, Handy-Sim und Bankkonto zu eröffnen. Wenn all diese Sachen erledigt sind, fängt jetzt die Zeit an wo ihr entspannen, und euch auf die Orientierungstage an der Uni freuen könnt.

Jobsuche in Australien – Erfahrungsbericht von Rebecca S. – Auslandssemester Australien

Mit einem Studentenvisum hat man in Australien die Erlaubnis 20 Stunden pro Woche neben dem Studium zu arbeiten. Zeitlich kommt es darauf an wie vorteilhaft der Stundenplan gestaltet ist und wie gut man das hohe Lernpensum mit einem Nebenjob vereinbaren kann. Auch sollte man sich im Klaren darüber sein nicht so viel reisen zu können, wenn man an Wochenenden arbeitet.

Schwarzes Brett_Rebecca_SIn Australien ist die Jobsuche generell unkomplizierter als in Deutschland. Initiative zeigen ist hier alles. Wenn man beispielsweise einen Tag lang alle Geschäfte, Restaurants oder sonstige Anlaufstellen wo man gerne jobben möchte abklappert, sich vorstellt und sein Resumé da lässt ist die Wahrscheinlichkeit hoch, am Ende eines Tages einen Job in der Tasche zu haben. Die Australier legen viel Wert auf das jeweilige Auftreten und die Erfahrung die man mit sich bringt. Schulische Zeugnisse stehen im Hintergrund. So kommt es bei einem Kellnerjob nur drauf an ob man freundlich ist und Teller tragen kann und nicht ob man im 5. Semester Hospitality studiert.

Ein Resumé für einen Nebenjob sollte daher mit Referenzen über entsprechende Erfahrungen gefüllt sein sowie Qualifikationen betonen, die in dem jeweiligen Job gebraucht werden und nicht den schulischen Werdegang auflisten. Außerdem sollte man beachten, dass man dieses Resumé an ziemlich viele verschiedene Leute verteilt und sollte daher nur relevantes preisgeben. Man sollte sich gut überlegen, wie viel persönliches und welche Kontaktdaten man angibt. Es ist hier üblich, dass ehemalige Arbeitgeber angerufen werden um euch zu beurteilen und einzuschätzen ob ihr für den Job geeignet seid. Tipps zur Resumé Gestaltung gibt es auf der ICMS Homepage.Zeitungsanzeigen_Rebecca_S

Offizielle Jobangebote in jeder Branche findet man auf diversen Internetseiten, an schwarzen Brettern in Hostels und Internetcafés und auch am ICMS selbst. Fragt euch einfach durch und haltet die Augen offen.

Hier ein Link zu den Jobangeboten bei Gumtree:
http://www.gumtree.com.au/s-jobs/manly/c9302l3003880?ad=offering

Gerade zur Weihnachtszeit und über Silvester werden viele Nebenjobs vergeben und Teilzeitarbeiter in diversen Branchen, vor allem aber Gastronomie und Verkauf, gesucht. Deutsche werden gerne eingestellt, da sie zum einen, einen guten Ruf in Sachen Pünktlichkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit haben und zum anderen viele deutsche Touristen unterwegs sind, die gerne auch auf Deutsch bedient werden.

Feste Arbeitsverträge werden für solche Nebenjobs nicht zwingend abgeschlossen. Man muss nur seine TFN (Tax File Number) angeben, um hinterher als Nicht-Australier die gezahlten Steuern zurück fordern zu können. Hier der Link zum einfachen Online-Antrag: http://www.taxback.com.au/

Sydney_Rebecca SDa meist keine festen Arbeitsverträge abgeschlossen werden, muss man damit rechnen genauso spontan wieder entlassen zu werden, wie man eingestellt wurde. Der Bedarf bestimmt die Angebote.
Der Lohn hingegen liegt im Vergleich zu Deutschland relativ hoch. Als Kellner oder Verkäuferin bekommt man im Durchschnitt 17-23 australische Dollar pro Stunde. Manche Arbeitgeber zahlen direkt nach jedem Einsatz, manche pro Woche und andere monatlich.

Es ist natürlich schön wenn man einen Nebenjob hat und Geld verdient, jedoch darf man nicht vergessen weswegen man eigentlich hier ist: Studieren, Land und Leute kennenlernen und möglichst viele verschiedene Erfahrungen sammeln.