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Kamo Housing – Erfahrungsbericht von Isabel S. – Auslandssemester USA

Wer als Student in San Diego eine Unterkunft sucht hat einige Optionen: Studentenwohnheime, Gastfamilien, eine eigene Wohnung oder Wohngemeinschaften. Ich habe mich nach langer Suche für die Option Wohngemeinschaft entschieden, da ich gerne mit anderen Studenten zusammen wohnen wollte um mein Englisch zu verbessern und natürlich generell Kontakte zu knüpfen.
Nachdem ich das Internetportal Craigslist.com, in dem hauptsächlich Privatpersonen Zimmer vermieten oder WG-Ausschreibungen einstellen, ausgiebig durchstöbert hatte und leider nichts Passendes gefunden hatte, wurde ich durch eine Komilitonin auf den Anbieter Kamo Housing aufmerksam. Kamo Parkplätze
Der Internet Auftritt war sehr ansprechend und somit entschied ich mich dafür mir dort ein Zimmer zu reservieren. Andrey, der Gründer und Besitzer des Portals, antwortete mir auch sehr schnell, was super war, da man natürlich nicht immer tagelang auf eine Antwort warten will. Vorteilhaft ist hierbei auch, dass die Anmelde-/ und Reservierungs-Prozedur für ausländische Studenten sehr einfach ist. Alles ist per Email arrangierbar und man muss nicht extra teure Telefonate in die USA führen, was bei vielen Privatanbietern der Fall ist. Praktisch ist auch, dass die Internetseite einen guten ersten Eindruck der Anlage verschafft. Hier in Amerika gibt es viele solche Wohnkomplexe, in denen sich Privatpersonen Wohnungen mieten können. Andrey hat sozusagen mit seiner Firma Wohnungen dauerhaft gemietet, möbiliert und vermietet sie dann für kürzere Zeiträume an internationale und nationale Studenten. Das Tolle ist, dass es einen großen Pool, zwei Jacuzzis, Tennisplätze, einen Computerraum, eine Lobby und viele schöne Sitzmöglichkeiten unter freiem Himmel im Areal gibt. Diese sind auch alle im Preis mitinbegriffen. Der ist zwar für deutsche Verhältnisse relativ hoch (700$ im Monat) aber für die USA und vorallem San Diego muss man mit Mietpreisen um den Dreh immer rechnen.
Der Pool in BayPointeHierfür bekommt man dann ein Bett in einem Zweibett-Schlafzimmer und ein Wohnzimmer Apartment. Das Problem für manche könnte sein, dass immer zwei Studenten in einem Schlafzimmer schlafen, was also die Privatsphäre relativ stark einschränkt. Man muss jedoch sagen, dass das hier in den USA eigentlich normal und Standard ist, dass sich Studenten Zimmer teilen und es auch mal eine wertvolle Erfahrung ist. Das Gute ist auch, dass Andrey versucht die zwei Roommates in einem Zimmer immer der Nationalität anzupassen was wirklich sinnvoll ist, da man somit bei engem Raum wenigstens die Sprachbarriere überwindet. Die anderen Mitbewohner sind dann meist anderer Nationalität (ich kenne kein Apartment in dem vier gleiche Nationen untergebracht sind) und das verschafft einem dann die Übung mit der englischen Sprache.
Außerdem könnt ihr wenn ihr euch anmeldet und schon jemanden kennt mit dem ihr studieren werdet angeben, dass diese Person euer Zimmergenosse werden soll. Andrey gibt sich alle Mühe die Wünsche der Studenten zu erfüllen. Solltet ihr vor Ort mal nicht mit euren Roommates zurechtkommen könnt ihr auch jederzeit das Apartment wechseln. Zimmer KA
Einziehen und Ausziehen kann man immer nur Samstags und einmal in der Woche kommt ein Roomservice und putzt das Wohnzimmer und die Küche durch. Couch, Fernseher, WLAN, Küchengeräte und Schreibtische sind auch in jedem Apartment vorhanden und ein kleines Fitness Studio und eine kleine Sauna gibt es auch. Wenn ihr also eine Wohnung im schönen Pacific Beach oder in Downtown sucht dann bewerbt euch einfach auf der Internetseite. Wartet aber nicht zu lange, denn hier ist meist alles ziemlich ausgebucht und ich musste zum Beispiel noch zwei Wochen im Hostel unterkommen bevor ich dann am 1. Februar einziehen konnte. Viel Glück bei der Wohnungssuche!

Auto kaufen oder mieten? – Erfahrungsbericht von Isabel S. – Auslandssemester USA

Die Entscheidung ob man sich im Auslandssemester in San Diego ein Auto kauft oder mietet ist meiner Meinung nach unumgänglich. Denn anders als in Deutschland ist es hier fast unmöglich den Alltag, und auch Freizeitaktivitäten allgemein, ohne ein Auto zu meistern.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in San Diego sind zwar vorhanden aber nicht wirklich effektiv und vorallem sehr zeitraubend. Was die Entscheidung gegen öffentliche Verkehrsmittel weiter erleichtert ist das Kosten- Nutzen Verhältnis. Denn ein Trolley One-Way Ticket kostet zum Beispiel schon 2,50$. Für eine Strecke, die man mit dem Auto in knapp 20 Minuten zurück legt kann man hier mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schon mal locker eine Stunde und länger brauchen! Kreuzung
Wir (mein Freund und ich) entschieden uns für den Autokauf, da wir nicht örtlich gebunden sein wollten, wie es bei den meisten Autovermietungen der Fall ist. Sollte man mit seinem Mietauto über San Diego hinaus wollen, muss man meist einen ordentlichen Zuschlag zahlen. Außerdem werden die meisten Mietautos nach Meilen abgerechnet und hat man die maximale Meilenzahl erreicht wird es pro jede weitere Meile auch relativ teuer.
Außerdem besteht bei einem Autokauf noch die Chance, dieses am Ende des Semesters wieder zu verkaufen und somit kann man sogar günstiger als beim Mietauto aus der Sache herausgehen.
Auf Craigslist und anderen Webseiten verkaufen viele Privatleute ihre Autos, doch davon würde ich eher abraten. Das Problem ist, dass es in den USA keine vergleichbare TÜV Prüfung wie in Deutschland gibt und man sich somit nie sicher sein kann, ob das gekaufte Auto am nächsten Tag einfach liegen bleibt.
AutoreifenAuf www.cars.com und ähnlichen Seiten gibt es ganz gute Angebote, wobei man die Sucheinstellungen individuell anpassen kann. Wir entschieden uns für einen Ford Mustang, den wir von einem Händler in El Cajon kauften. Bei Händlern zu kaufen ist meist sehr sicher, da diese keine geklauten Autos verkaufen und auch strengeren Kontrollen unterliegen als Privatpersonen.
Ihr sollet nur darauf achten, genügend Geld in Bar oder auf dem amerikanischen Konto zu besitzen. Denn Überweisungen können oft am Überweisungslimit oder an der unterschiedlichen Nationalität der Bankkonten scheitern. Eine Überweisung von einem deutschen Konto auf ein amerikanisches ist sehr zeitaufwendig und auch kostspielig.
Euer Händler wird sich dann auch meist um die Versicherung und die Anmeldung kümmern, was auch sehr angenehm und praktisch ist. Fußgängerüberweg
Man muss aber wissen, dass die Versicherungen in den USA meist nur bis 25.000$ versichern, also ist es eher eine Zweckerfüllung weil die Versicherungspflicht gilt. Wirklich versichert ist man damit im Unfall nicht, da eine Nacht im Krankenhaus schon bis zu 5000$ kostet.
Da liegt meiner Meinung nach der einzige Vorteil bei einer Auto Miete, wenn man einen Schaden am eigenen Auto verursacht wird das von der Versicherung der Vermietung zu 100 Prozent abgedeckt.

Interkulturelle Kompetenz – Erfahrungsbericht von Florian H. – Auslandssemester USA

Wir studieren International Business. Wir sind urban und weltgewandt. Wo unsere Eltern in den 70ern hinter dem Brennerpass völlig neue Welten entdeckten, überqueren wir zum x-ten Mal den Atlantik und umrunden die Welt. Wir fühlen uns wie eine Mischung aus Christoph Columbus, Neil Armstrong und Mahatma Gandhi wenn wir abenteuerlustig „authentische“ Reisen durch Südostasien wagen. Selbstverständlich abseits aller Touristenpfade. Wie die anderen 20 Millionen Backpacker jährlich auch. NU_Erfahrungsbericht5_InterkulturelleInkompetenz_IMG_0693

Wir sind unsererseits die globalisierte Generation. Das Wort Kultur verwenden wir daher so inflationär wie die Facebook Likes unter den Bildern unserer besten Freunde.

Amerika? Ich bitte euch! Wir kennen alle Staffeln der Simpsons und haben Jay-Z schon stundenlang über New York rappen hören. Wenn wir dann noch unser iPhone werkseitig auf Englisch eingestellt lassen und es dennoch bedienen können, haben wir definitiv den Gipfel des Kosmopolitismus erreicht. Selbstüberschätzung bis Hochmut. Das eigentliche daraus resultierende Problem liegt nicht in unserem mangelnden Verständnis für die Kultur der USA. Es ist vielmehr grundlegender das fehlende Bewusstsein über die Existenz einer Makrokultur, die sich nicht stärker von der Europäischen differenzieren könnte. Unsere Ignoranz behindert uns darin ein tiefergehendes Verständnis für das Fremde zu suchen.

NU_Erfahrungsbericht5_InterkulturelleInkompetenzIm Land der unbegrenzten Möglichkeiten echauffieren wir uns kurz über ineffiziente SUV’s, eine offensichtliche große soziale Ungleichheit und nach spätestens vier Wochen können wir den anfänglich geliebten Burger nicht mehr sehen. Unser Herz schwärmt für die Liberalität und Vielfältigkeit.

Doch wir kratzen an der Oberfläche und suchen oft nur nach Bestätigung dessen, was wir ohnehin schon wissen. Das eigentliche Privileg eines Auslandsstudiums sollte für uns jedoch darin liegen, das zu erkunden was einem Pauschaltouristen verborgen bleibt.  Ein Verständnis für die zugrunde liegenden Attitüden der US-amerikanischen Kultur. Erst dann können wir begreifen, vergleichen und evaluieren.

NU_Erfahrungsbericht5_InterkulturelleInkompetenz_ShootingRanchIch glaube demnach, dass wir von unserer Zeit in Übersee nachhaltig am meisten profitieren, wenn wir alles was wir zu wissen glauben zu Hause lassen. Anschließend sollten wir weltbürgerlich und intelligent wie wir sind, mit allen drei Ziffern unseres IQ’s zu verstehen versuchen warum die Kultur in der wir temporär Leben so ist, wie sie ist. Dieses Verständnis wird ein besseres Mitbringsel sein als eine erweiterte Sammlung an Stammtischparolen.

Ankunft in San Diego – Erfahrungsbericht von Jürgen H. – Auslandssemester NU, USA

Nach meinem Flug im September war ich froh endlich in San Diego angekommen zu sein, aber auch etwas erschöpft von der langen Tour. Daher machte ich mich direkt auf den Weg  zu meinem Hostel. Ein guter Service meines Hostels (OBI Hostel in Ocean Beach) war, dass die Taxifahrt vom Hostel gezahlt wird, hierzu muss man nur über das Internet das Hostel reservieren, die Fahrtkosten werden dann im Hostel gleich mit den Übernachtungskosten verrechnet. Hostel Jürgen H2

Vielleicht sollte man sich jedoch vorher erkundigen, ob dieser Service immer noch gilt. Die ersten 10 Tage in San Diego verbrachte ich in diesem OBI Hostel, welches sich direkt am Strand befindet. Der Strand ist 4 Minuten Fußweg entfernt und man kann sich auch Surfboards im Hostel ausleihen. Es befindet sich auch ein Steg am Strand und man kann den Sonnenuntergang an den Sunset Cliffs  bestaunen, welche zu Fuß vom Hostel gut zu erreichen sind.

Das Hostel war vor über 100 Jahren ein kalifornisches Hotel (Baujahr 1903), wurde aber gänzlich renoviert und erst kürzlich in bunten Farben angemalt. Zudem leuchtet nachts ein großes Peace-Zeichen auf dem Dach des Hostels.

Das Hostel war sicher und sauber, aber nicht wirklich modern eingerichtet – es ist auch eher ein Backpacker Hostel. Für die Ankunft in San Diego war es aber die ideale Unterkunft. Zudem befindet sich in 200 Meter Luftlinie das beste Burger Restaurant San Diego´s: Hodad´s.Beach SD_Jürgen H

Die internationalen Gäste (es sind keine USAler erlaubt) versprechen eine gemütliche Atmosphäre, aber auch täglich Partystimmung. Es gibt jeden Morgen ein Muffin-oder Pancake-Frühstück und den ganzen Tag Kaffee und Tee umsonst. Immer dienstags und freitags lädt das Hostel zu einem Barbecue ein! Als ich dort war, organisierte das Hostel auch ein großes Lagerfeuer am Strand, wo man bei geselliger Runde Reisegeschichten austauschen kann. Auch ein Partybus in die Innenstadt wurde am Wochenende organisiert.Hostel_Jürgen H

Während des Aufenthaltes im Hostel suchte ich mit zwei anderen Studenten ein Appartment in Strandnähe. Die Preise am Strand sind vor allem im Sommer sehr hoch und wir hatten dort zwei Wohnungen besichtigt, welche sehr klein waren und dennoch für jeden von uns 1000$ gekostet hätten. Danach beschlossen wir, unser Suchgebiet auszuweiten und wir sind in den University Heights gelandet. Dort zahlen wir für ein großes Appartement insgesamt nur 1900$. Da es sich in den USA auf jeden Fall lohnt ein Auto zu besorgen, ist der Weg zu den anderen Plätzen in San Diego nicht weit. Generell ist San Diego bestens mit dem Auto zu erreichen. Von unserem Appartement zum National University Spectrum Campus sind es gut 15 Minuten und zum Mission Beach 20 Minuten. Downtown ist auch in 10 Minuten zu erreichen.

Wohnen in San Diego – Erfahrungsbericht von Daniel H. – Auslandssemester USA

Eines der für mich persönlich wichtigsten Themen vor der Anreise nach San Diego war die Frage wo ich wohnen werde. Hier ist natürlich zuerst mal die Frage welcher Typ ihr seid. Die gemütlichen Surfer und Strand Menschen finden sich hauptsächlich in Pacific-, Mission- und Ocean Beach. Gerade in Pacific Beach herrscht ein internationales Flair, da hier viele Nationalitäten vertreten sind. Eine gehobene und elegantere Ecke der Stadt ist Downtown mit dem Ausgehviertel „The Gaslamp Quarter“ und seinen vielen Clubs, Bars und Restaurants.

Dort ist jeden Abend Programm und die Ausgehfreudigen unter euch kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Neben den teuren Gegenden am Strand, sowie in Downtown, entscheiden sich viele internationale Studenten in Mid-City zu wohnen. Aufgrund der Nähe zu einigen Universitäten gibt es auch hier viele Studenten anzutreffen, aber auch genauso klassische Familienviertel. In der Nähe liegt Hillcrest – nach Downtown das Wohl ausgehfreudigste Viertel von San Diego. Der Stadtteil gilt als Zentrum der Schwulen- und Lesbenszene der Stadt, doch auch als Hetero kann man in Hillcrest sehr gut ausgehen.Bay Pointe_Holl

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten eine Unterkunft zu finden. Zuerst versuchte ich mich über die Studentenwohnheime zu informieren. Im Gegensatz zu deutschen Studentenwerken werden Wohnheimplätze meist direkt über die Universität vergeben. „Living on Campus“ nennt sich dieser Service, bei dem die Studenten einer Universität in Wohnungen in unmittelbarer Nähe zu ihrem Campus untergebracht werden. Leider bietet dies die National University nicht an. Aufgrund der unterschiedlichen Standorte der National University in San Diego ist es jedoch sowieso unwahrscheinlich über mehrere Monate am gleichen Campus zu studieren.
Als weitere Möglichkeit gibt es mal wieder Craigslist www.craigslist.com. Auf der Website wird so ziemlich alles angeboten was verkauft oder vermietet werden kann, so also auch Wohnungen. Ich habe auch mit einigen Leuten über Craigslist Kontakt aufgenommen, jedoch wollte niemand ein Zimmer an jemanden vermieten, den er nicht vorher persönlich treffen konnte. Viele Studenten gehen daher nach Ankunft in San Diego die ersten Tage in Hostels und suchen dann vor Ort über Craigslist Wohngemeinschaften oder Apartments. Die meisten der International Students haben auch innerhalb von ein bis zwei Wochen eine Unterkunft über Craigslist gefunden. Ihr braucht also keine Angst haben, keine Heimat in San Diego zu finden.
Kamo Housing_HollFür den Anfang könnt ihr euch auch bei einer Studentenunterkunft bewerben, die nicht an eine Universität gebunden ist. Diese sind aus meiner Erfahrung heraus meist sehr flexibel und reservieren euch ein Zimmer sodass ihr nach Ankunft in San Diego quasi direkt dort einziehen könnt. Neben Kamo Housing http://www.kamohousing.com/ in Pacific Beach gibt es noch San Diego Student Housing http://sandiego-studenthousing.com/ welche auch Wohnungen in Downtown und Midcity anbieten. Die Preise für ein Einzelzimmer liegen zwischen 800 und 1000 Dollar, für ein Zimmer mit Mitbewohner bei 500-700 Dollar.
Falls ihr noch keine genauen Vorstellungen von eurer zukünftigen Unterkunft und eventuellen Mitbewohnern in San Diego habt, würde ich euch Empfehlen für die erste Zeit in ein Studenten Appartement zu ziehen. Hier lernt man schnell andere Studenten und Freunde kennen und kann dann mit diesen zusammen – beispielsweise auf Craigslist – nach einer gemeinsamen Unterkunft suchen.

Tagesausflug nach Sea World – Erfahrungsbericht von Isabel S. – Auslandssemester NU USA

Wassersport-Begeisterte kommen in San Diego aufgrund der Nähe zum Meer natürlich nicht zu kurz. Doch wer nicht nur über der Oberfläche schwimmen, sondern auch einmal die Tiefen des Ozeans und dessen Meerestiere erkunden, will der ist in Sea World genau richtig! Dieser Freizeitpark dreht sich ganz um die maritimen Kreaturen, die unsere Erde zu bieten hat. Doch man kann Einiges mehr erwarten als nur große Aquarien. Dieser Park bietet nicht nur Wissenswertes über unsere Ozeane, Achterbahnen und viele interessante Tiere sondern vor allem unvergessliche Showvorführungen! Das Flamingo Gehege

Ich habe versucht mir so viele Shows wie möglich anzugucken, da diese immer sehr liebevoll und detailreich gestaltet sind. Die Tiere stehen zwar im Vordergrund jedoch kommt nicht das Gefühl einer trockenen Dressour Show auf, sondern die ganze Crew und auch die Tiere sorgen für eine Bombenstimmung. Meist wird eine kleine Geschichte erzählt wie zum Beispiel ein kurzer Krimi bei der Seelöwenvorführung. Oder die Geschichte eines jungen Mädchens, welches durch ihre Vorstellungskraft wundervolle Abenteuer mit Delfinen erlebt.

Die Delfinshow Blue HorizonsDie Delfin Show finde ich persönlich am besten, da die Delfine beeindruckende Sprünge präsentieren und ihre menschlichen Trainer graziös durchs Wasser schieben. Außerdem sind tolle Akrobaten involviert, die von meterhohen Türmen Saltos, Schrauben und Köpfer in das Becken machen. Papageien fliegen durch die Arena und die Musik und die freundlichen Delfine verbreiten eine gute Laune! Man hat sogar die Möglichkeit für einen Aufpreis mit den Delfinen ins Becken zu steigen und sich von ihnen durchs Wasser ziehen zu lassen.
Des Weiteren gibt es eine Killerwahl Show, eine Haustier Show und viele sehenswerte Tierfütterungen. Man kann auch Manta Rochen in einem flachen Becken streicheln und sie sogar füttern. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, es gibt viele Imbissbuden und Snack Stände, die aber natürlich sehr hohe Preise angesetzt haben. Eine Packung Popcorn liegt zum Beispiel bei 4$. Sandwiches kann man zwischen 5$ und 8$ kaufen. Wer also plant einen ganzen Tag dort zu verbringen sollte sich besser ein paar Brote schmieren.Die Shamu Killerwahl Show
Eine Tageskarte liegt pro Person bei ca. 80$ was wirklich ein saftiger Preis ist! Ich persönlich muss sagen, dass ich mir den Besuch bei dem Preis wohl besser zweimal überlegt hätte! Zum Glück bietet die National University einen Studenten Rabatt an, mit dem man zu einem Eintrittspreis von gerade mal 6$ alle Attraktionen des Theme Parks bestaunen kann. Dieser Preis ist wirklich absolute spitze und deswegen würde ich auch jedem Student der NU empfehlen diesen Trip mitzumachen. Was man dort auch unbedingt machen sollte ist eine Fahrt mit der Gondel, die einmal über die echte Bucht führt und einen wunderschönen Ausblick auf Mission Beach erlaubt. Außerdem gibt es eine Wildwasserbahn, einen Ausblicksturm und vieles mehr!

Unterrichtsalltag an der NU – Erfahrungsbericht von Jürgen H. – Auslandssemester USA

In meinem ersten Kurs an der National University San Diego belegte ich einen Morgenkurs, der jeweils dienstags und donnerstags von 9:30 Uhr bis 14:00 Uhr ging. In diesem Kurs waren wir 18 Studenten aus acht verschiedenen Ländern. Neben vier Deutschen waren Studenten aus Japan, Indien, Kanada, Brasilien, Australien, China und den USA. Somit konnten viele Themen der Vorlesung mit internationalen Beispielen lebendiger gestaltet werden. Somit war auch das Gruppenprojekt sehr international aufgestellt und man konnte Sachverhalte aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Uni2

Insgesamt waren auch nur fünf amerikanische Studenten in diesem Kurs. Grund hierfür ist vor allem, dass viele amerikanischen Studenten neben ihrem Studium arbeiten und daher eher in Abendkursen anzutreffen sind. Meinen zweiten Kurs belegte ich abends und konnte somit die Lernweise der amerikanischen Studenten kennen lernen. Meine Empfehlung bezüglich der Kurswahl ist, dass man, wenn es von den Kursen klappt, einen Mix aus Morgen- und Abendkursen belegt, um sowohl Studenten aus verschiedensten Ländern, als auch „einheimische“ Studenten aus San Diego kennen zu lernen. Auch einen Vorteil, als ersten Kurs einen Morgenkurs zu belegen ist, dass man wahrscheinlich nicht der einzige „Neuling“ ist und man schnell in Kontakt mit anderen Studenten kommt. Bei meinem Abendkurs kannten sich zum Beispiel die meisten Studenten schon aus Vorkursen.
Uni1Ein großer Unterschied zu deutschen Vorlesungen ist, dass es keine Skripte gibt, sondern höchstens eine Zusammenfassung vom Lehrbuch. Amerikanische Professoren nutzen für Ihre Vorlesungen  generell ein Buch, welches man sich kaufen oder ausleihen (beispielsweise über „bookrenter“) sollte. Oft sind die Prüfungen „open book“, sodass es sich empfiehlt bei der Prüfung ein Buch zu haben.  Zudem orientiert sich die Prüfung stark an dem Buch. Ich hatte auch eine Vorlesung, in welcher die Fragen der Klausur über den Herausgeber des Buches gestellt waren und sich mein Professor nur noch die Fragen aussuchen musste.

Oft sind die Klausuren (mid terms und final exams) im Multiple-Choise-Format gestellt und werden online geschrieben. Der UnbenanntLernaufwand hängt davon ab, ob man einen Grundlagenkurs oder einen fortgeschrittenen Kurs belegt, für welchen man Vorkenntnisse nachweisen muss. In meinem zweiten Kurs belegte ich einen “hohen“ Accounting Kurs und musste mich daher ein bisschen mehr in die Thematik einlesen, als in meinem ersten Kurs, welcher „nur“ Managementgrundlagen vermittelte. Auch ein Unterschied zu deutschen Universitäten ist die wöchentliche Benotung von Hausaufgaben und Anwesenheit. Darüber hinaus sind es empfiehlt sich daher dies ernst zu nehmen und seine Hausaufgaben fristgerecht einzureichen. Jedoch hat sich bei mir der Lernaufwand in Grenzen gehalten, sodass man auch mal ein verlängertes Wochenende in Los Angeles verbringen kann.

Visa Prozess und Vorbereitung – Erfahrungsbericht von Saphir C. – Auslandssemester USA

Bevor ihr das Auslandssemester in vollen Zügen genießen könnt, gibt es einen wesentlichen Punkt zu erledigen: Das Visum. 8. Erfahrunsbericht Frankfurt

Da ihr als Student in die USA einreisen möchtet, benötigt ihr ein F1-Visum, denn so könnt ihr länger als drei Monate in den USA bleiben. Hierbei gibt es einiges zu beachten. Zu aller erst müsst ihr auf das I-20 warten, welches die Universität in den USA ausstellt und euch innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme zukommen lässt.

Wenn ihr das I-20 habt, müsst ihr die SEVIS fee bezahlen (ca. 180 Euro)  und die Quittung aufbewahren. Dann geht ihr zum Fotografen und lasst ein schönes Bild mit digitaler Version, unter besonderen Vorgaben für die USA von euch schießen: http://german.germany.usembassy.gov/visa/fotos/.

8. Erfahrungsbericht Muster I 20Nach diesem Schritt, füllt ihr auf der Webseite der Embassy der USA, http://german.germany.usembassy.gov/ die benötigten Anträge aus. Das solltet ihr gewissenhaft erledigen. Außerdem solltet ihr beachten, dass die Formulare online ausgefüllt werden müssen und nicht abgespeichert werden können, deshalb müsst ihr sie sofort nach dem Ausfüllen ausdrucken. Dann heißt es einen Termin vereinbaren, entweder in Frankfurt oder Berlin. Ich habe mich für Frankfurt entschieden, weil es nicht weit weg von meiner Arbeitsstelle war. Ihr könnt den Termin online oder telefonisch buchen, was euch ca. zehn Euro kostet.

Wie ihr sieht, ist leider alles mit Kosten verbunden. Nachdem ihr den Termin vereinbart habt müsst ihr noch eine Antragsgebühr bezahlen – die Anleitung wird euch per E-Mail zugeschickt. Auch diese Quittung müsst ihr ausdrucken und aufbewahren. Zum Schluss müsst ihr noch zur Post und euch ein Express-Envelope für ca. zehn Euro kaufen. Diesen nehmt ihr dann am vereinbarten Termin mit den Zahlungsbelegen für die SEVIS Antragsgebühr und eurem I-20 zur Embassy mit. Vergesst euren Reisepass nicht! 8. Erfahrungsbericht Reisepass

Manchmal ist es sinnvoll, zusätzliche Dokumente mitzubringen, die eure Aussagen bezüglich Arbeitsverhältnis, Studium, Wohnsitz, finanzieller Situation, Reiseplanung, Zweck der Reise usw. belegen. Das wars dann auch schon mit der Vorbereitung. An eurem Termin solltet ihr kein Handy oder andere elektronische Geräte wie USB-Sticks etc. dabei haben. Nach ein paar Fragen und ca. zwei Stunden herumsitzen sagen sie euch dann, dass sie euch euer Visum innerhalb von zwei Wochen per Post zuschicken.

Einkaufstipps für Lebensmittel – Erfahrungsbericht von Florian H. – Auslandssemester USA

Wir Europäer schwören bekanntlich auf unseren kulinarischen Geschmack und blicken oft mit Skepsis auf die Teller im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Folglich stehen einige von euch dem was sie in dieser Hinsicht erwarten wird bestimmt schon gespannt gegenüber. Grundsätzlich ist es, entgegen allgemeiner Befürchtungen, aber nicht notwendig Bilder von euch vor Abreise mit „FatBooth“ zu bearbeiten, damit sich euer heimisches Umfeld bis zu eurer Rückkehr an euer neues Ich gewöhnen kann.:)

Erfahrungsbericht_Einkaufen1Denn wie ihr euch während eures Auslandssemesters ernährt,  bleibt ganz euch überlassen. Alles kann, nichts muss. Die Liste der Restaurants endlos. Ihr werdet selbst eure Favoriten finden. Aber irgendwann wird der Tag kommen an dem euch euer Gaumen oder euer Geldbeutel darauf hinweisen, dass gelegentlich auch andere Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme in Betracht gezogen werden können. Generell ist das Preisniveau in kalifornischen Lebensmittelgeschäften (Englisch: Grocery Stores), etwas höher als im preisverwöhnten Deutschland. Die Qualität der Produkte und die Berücksichtigung der Nachhaltigkeit bei ihrer Erzeugung korrelieren jedoch nicht zwangsläufig.
Wal-Mart, Food4less, Ralphs, VONS und Trader Joes sind hier Namen an denen ihr in San Diego nicht vorbei kommen werdet. Wal-Mart und Food4less bieten ein überwältigendes Angebot an Lebensmitteln zu günstigsten Preisen. Wo ersterer auch noch diverse andere nützliche Gegenstände des täglichen Bedarfs verkauft, konzentriert sich, die in Europa weniger berühmte Kette Food4less, ganz auf Lebensmittel. Ihr Portfolio ist folglich durchaus mit denen Deutscher Supermarktketten vergleichbar. Mein subjektiver Eindruck ist jedoch, dass die Qualität der Produkte, gerade in Sachen Fleisch, Fisch und Gemüse, nicht mit den Standards Deutscher Discounter wie beispielsweise Aldi vergleichbar ist. Erfahrungsbericht_Einkaufen3

Immerhin müssen die Lebensmittelgiganten einen Großteil der 300 Millionen Amerikaner zu Dumpingpreisen ernähren. Wer zum Beispiel während eines Ausflugs gen Norden, kilometerlang den Gestank gigantischer Rinderfarmen erträgt, oder einmal in einen Blick in einen der Fußballfeldgroßen Hühnerställe wirft, geht das Risiko ein den Appetit auf die schmackhaft verpackten Schnäppchen zu verlieren. Wer im Budget bleiben möchte, geht diesen Kompromiss ein, verschiebt Prioritäten oder passt seine Ernährung etwas an. Wer sich an dieser Stelle idealistisch mit der U.S. Nahrungsmittelindustrie auseinandersetzen möchte, der kann sich vorab mit dem Dokumentarfilm „Food Inc.“ beschäftigen.

Erfahrungsbericht_Einkaufen2VONS und Ralphs bieten eine etwas höhere Qualität zu höheren Preisen. Trader Joes profitiert vom derzeitigen Hype an „Organic Food“ und auch internationale Produkte stehen im Regal. Das Trader Joes zu einer Deutschen Stiftung gehört, ist beim Einkaufserlebnis durchaus zu spüren. Im Großraum San Diego finden zudem fast täglich sogenannte „Farmer Markets“ statt, auf denen ihr unter freiem Himmel biologisch wertvoller angepriesene Produkte erwerben könnt. Jeden Samstagvormittag verirrt sich ein solcher auch nach Pacific Beach. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Großeinkäufe in Food4less oder Wal-Mart finanziell durchaus rentieren. Bei Produkten bei denen ihr gesteigerten Wert auf Qualität legt, solltet ihr jedoch auf einen der anderen genannten Märkte ausweichen.

Zoos und Wildlife-Parks in San Diego – Erfahrungsbericht von Christian S. – Auslandssemester NU, USA

Wenn man als Austauschstudent in eine neue Stadt oder ein neues Land kommt, so gehört das klassische Touristenprogramm eigentlich immer zu den Freizeitbeschäftigungen, die man gemacht haben sollte um einen ersten Eindruck vom neuen Wohnort zu bekommen. Zu den bekanntesten Attraktionen in San Diego zählen zweifelsohne Sea World, der San Diego Zoo sowie der San Diego Safari Park, die jedes Jahr eine Vielzahl von Touristen anziehen.
08 - Eine glükliche SchildkröteFür International Students bietet die National University beinahe jeden Monat Ausflüge und Aktivitäten zu stark ermäßigten Preisen an, und wenn es euer Zeitplan zulässt solltet ihr diese Angebote auch unbedingt nutzen.  So ging es auch für uns im ersten Monat für rund 20$ in den San Diego Zoo mit einer Gruppe internationaler Studenten. Da ihr die Anreise jedoch in der Regel selber organisieren müsst erreicht ihr den San Diego Zoo, der mitten im Balboa Park liegt, mit dem Auto über den Highway 163 (Abfahrt Washington Street) und folgt der Beschilderung zu den Parkplätzen.

Der Zoo an sich ist einer der bekanntesten Zoos in den USA, und versucht, soweit möglich, die Tiere in käfiglosen Gehegen zu halten. Der Zoo hat eine sehr große Artenvielfalt und braucht sich hinter anderen bekannten Zoos sicherlich nicht zu verstecken. 08 - Eisbär im San Diego Zoo

Ob es jedoch Sinn macht Eisbären oder andere Tiere aus dem Polarkreis in Südkalifornien zu halten überlasse ich an dieser Stelle eurem Urteil. Alles in allem ist der Zoo aber ein sehr schöner Tagesausflug, und man kann problemlos einen halben Tag auf der liebevoll angelegten Anlage verbringen. Sea World San Diego ist eine weitere Attraktion innerhalb der Stadtgrenzen, wobei hier der Fokus deutlich stärker auf Entertainment als auf einer puren Ausstellung der Tiere liegt. Der Eintritt mit National University war für uns 7$ (im Gegensatz zu rund 75$ die der Eintritt normalerweise kostet), und ihr erreicht Sea World am besten über die Interstate 8 Richtung Mission Bay und folgt auch hier wieder der Beschilderung. Die zahlreichen Shows im Park selbst sind sehr stark auf Kinder ausgelegt und gehen etwas in Richtung der Kategorie „cheesy“ –  dennoch eine schöne Abwechslung. Ansonsten hat der Park auch noch zahlreiche Achterbahnen, eine Seilbahn und eine Aussichtsplattform zu bieten.

08 - San Diego Safari ParkWem normale Zoos aufgrund der doch immer etwas zu klein geratenen Gehege nicht zusagen, der sollte sich mal den San Diego Safari Park genauer anschauen. Der Safari Park ist Teil des San Diego Zoo  und liegt etwa 30 Autominuten nördlich von San Diego in der Nähe von Escondido. Der Safari Park hat deutlich größere Gehege als ein normaler Zoo, und eine Rundfahrt mit einer Zoo-Bahn (im Eintritt enthalten) um eines der größeren Gehege dauer t etwas mehr als 30 Minuten. Generell versucht dieser Park eher einen Schwerpunkt auf artgerechte Haltung als auf pure Ausstellung der Tiere zu legen. Aufgrund seiner Größe hat der Safari Park natürlich eine deutlich größere Fläche als der Zoo, und ihr solltet auf jeden Fall bequemes Schuhwerk mitbringen.