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Westküste Australiens – Erfahrungsbericht von Katja N. – Auslandssemester ICMS Australien

Traumhafte Strände, kristallklares Wasser und romantische Sonnenuntergänge…
Ich hatte schon oft gehört, dass die Westküste Australiens schöner sein soll als die Ostküste. Die Ostküste fand ich schon so wunderschön und abwechslungsreich, schöner geht’s doch gar nicht. Es geht doch!!
Westküste AustraliensMit einer Freundin mietete ich mir einen Campervan und los ging unsere Reise nach von Perth nach Exmouth und zurück in 10 Tagen. Unser erster Halt nach Perth war Cervantes. Dort besuchten wir das Pinnacles Desert. Dies ist eine Art Wüste mit außergewöhnlichen Gesteinsformationen. Danach fuhren wir weiter nach Geralton, wo wir übernachteten. Der Ort ist nicht so besonders schön, aber der Sonnenuntergang am Strand war bis dahin einmalig. Danach fuhren wir nach Carnavon. Dieser Ort ist bekannt für die vielen Plantagen, bei denen man frische Früchte und Gemüse kaufen kann. Wir kauften uns die leckersten Mangos, die ich je gegessen habe und fuhren weiter Richtung Norden. Wir übernachteten in der Nähe der Blowholes. Dies sind enge Öffnungen von Meereshöhlen bei denen das Wasser bis zu 20m in die Höhe spritzt. Am nächsten Tag fuhren wir nach Exmouth.

Dort angekommen, haben wir am Abend an einer Schildkrötenexpedition teilgenommen. Der Strand vom Ningaloo Marine Park wird von den dort lebenden Schildkröten als Platz zur Eiablage genutzt. Somit hatten wir die Chance Schildkröten beim Eierlegen zu beobachten. Am nächsten Tag liehen wir uns Schnorchel und Flossen und gingen entlang des Ningaloo Marine Parks schnorcheln. Die Sicht war toll und wir haben sehr schöne bunte Fische und Korallen gesehen. Das Gute an der Westküste ist, dass man gleich vom Strand aus schnorcheln kann. Man muss keine teuren Bootstouren zum Riff buchen, wie es am Great Barrier Reef an der Ostküste der Fall ist.Westküste Australiens (2)Westküste Australiens (2)Westküste Australiens (2)
Nach Exmouth ging die Reise wieder Richtung Süden. Der nächste Halt war Coral Bay, wo ein unglaublich toller Strand auf uns wartete. Hier buchten wir eine Fahrt im Glasbodenboot, was sich wirklich gelohnt hat. Wir bekamen die Möglichkeit mit einer großen Meeresschildkröte zu schnorcheln. Auf dem Weg zurück nach Perth hielten wir auch noch in Monkey Mia. Dies ist ein kleiner Ort, der für die täglich stattfindende Delfinfütterung bekannt ist. Wild lebende Delfine kommen jeden Morgen um sich von den wartenden Touristen füttern zu lassen.Westküste Australiens (2)
Es gibt an der Westküste aber nicht nur Strände, sondern auch andere Orte, die einen Besuch wert sind. Es gibt zum Beispiel den Kalbarri National Park, der sich prima zum Wandern und Fotos machen eignet. Hier gibt es tolle Felsformationen, unter anderem das National Window. Nach dem Kalbarri National Park fuhren wir zurück nach Perth. Uns hat die Stadt nicht so gut gefallen, aber sie ist ein idealer Ausgangspunkt für Reisen entlang der Westküste.
Unsere Reiseroute ist auf der folgenden Internetseite nochmal nachzulesen: http://www.australiascoralcoast.com/itineraries/drive-itineraries/11-day-ultimate-road-trip.
Westküste Australiens (3)An der Westküste gibt es im Gegensatz zur Ostküste keine überlaufenden Orte, in denen rund um die Uhr gefeiert wird. Hier geht es ruhiger zu. Für Autofahrer ist es daher wichtig zu wissen, dass es weniger Tankstellen gibt. Wir haben an jeder Tankstelle nachgetankt, weil wir sonst nicht zur nächsten gekommen wären. Auch Supermärkte findet man nicht so viele wie an der Ostküste. Es gibt ein paar kleine Läden, die leider etwas teuer sind. Dafür hat man die wunderschönen Plätze fast für sich alleine.
Wenn ihr Badeurlaub liebt, dann fahrt unbedingt an die Westküste. Wie gesagt, die Strände sind unfassbar weiß, die Sonnenuntergänge ein Traum und das Wasser klar und frei von giftigen Quallen.

Destination Sydney! Ankunft und erste Eindrücke am ICMS – Erfahrungsbericht von Ipek T. – Auslandssemester Australien

Sydney Skyline vom Circular Quay

Startklar am Frankfurter Flughafen trat ich auf eine Reise an, in der ich alles hinter mir lassen und ein neuer Kontinent mein neues Zuhause werden sollte. Nach unglaublichen 24 Stunden mit viel Schlaf und stundenlangem Sitzen, sind wir mit einer Stunde Verspätung in Sydney gelandet. Nach der Passkontrolle und Abholung unserer Koffer, ging es auch gleich auf die Suche nach dem bestmöglichen Transportmittel, das uns schnell aber auch günstig nach Manly bringen sollte.

Es standen uns viele Alternativen zur Auswahl. Generell kommt ihr mit dem Zug, Bus, Fähre oder auch mit dem Taxi nach Manly. Letzteres wäre für uns die teuerste Option gewesen, denn hierfür müsst ihr mit 80 $ rechnen. Deshalb fiel die Entscheidung auf die Fähre, die mit der U-Bahn, die direkt im Sydney Airport zu finden ist, zum Circular Quay zu fahren. Am Circular Quay angekommen mussten wir an die Wharf 3, um von dieser Station nach Manly zu fahren. Glücklicherweise fährt jede zwanzig Minuten eine Fähre von Sydney zur Manly Wharf bis 1 Uhr nachts, deshalb braucht ihr euch keine Sorgen zu machen mit der Ankunftszeit in Sydney.

Noch ein Pluspunkt, um sich für die Fähre zu entscheiden um nach Manly zu fahren, ist natürlich der atemberaubende Blick während der Fahrt auf die Harbour Bridge, auf der linken Seite und das Sydney Opera House, dass auf der rechten Seite zu bestaunen ist. Wir sind leider erst am Abend in Sydney angekommen, somit blieb uns die Skyline von Sydney, wobei dieser uns als erster Eindruck von einer mir noch fremden Stadt noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Ankunft am ICMS
Ankunft am ICMS

Nach circa 30 Minuten Fahrt sind wir in Manly angekommen und hatten von dort aus die Möglichkeiten mit dem Taxi oder dem Bus an das International College of Management zu fahren. Mit dem Taxi hätten wir 7 $ bezahlt, mit dem Bus kostet es nur 3,80 $. Letztendlich entschieden wir uns zu laufen, nach dem stundenlangen Sitzen im Flugzeug und sind von der East Esplanade in die Ashburner Street eingebogen, um die Darley Road zum ICMS hinauf zu laufen. Ich würde euch raten nehmt entweder gleich ein Taxi oder teilt dem ICMS eure Ankunftszeit mit und euch wird ein Shuttle Bus zur Abholung bereitgestellt. Dieser Shuttle Bus wird aber auch bei der Abreise vom ICMS zum Flughafen zur Verfügung gestellt, dies erleichtert die Fahrt zum Flughafen zurück enorm.

 Am ICMS angekommen mussten wir uns an der Rezeption anmelden. Zum Einchecken für On-Campus Studenten ist es noch wichtig die Regeln des ICMS zu beachten. Diese hat uns an diesem Abend Aina mit einer kurzen Einweisung erklärt und schon ging es auf unsere Zimmer. In eurem Zimmer liegt für euch ein Handtuch, Bettwäsche und Kopfkissenbezug bereit, diese müssen demnach nicht von euch mitgebracht werden. Als letztes gibt es noch zu beachten, dass wenn ihr nach 5 Uhr abends am ICMS ankommt, euch per E-Mail anzumelden, damit die Mitarbeiter auch Bescheid wissen. Panorama Sydney bei Nacht

Die Räumlichkeiten des ICMS – Erfahrungsbericht von Laura B. – Auslandssemester ICMS, Australien

Die beeindruckenden Bilder von dem imposanten Gebäude auf einem kleinen Berg mit Blick auf das Meer kennt ihr bestimmt alle nur zu gut. Was aber genau hinter den Mauern der ICMS steckt und welche Geschichte dieses Gebäude hat, möchte ich euch in diesem Bericht erzählen.
Flur„St Patrick’s Seminary“ ist der Name des Gebäudes, das die ICMS beherbergt. Es wurde 1889 von der katholischen Kirche erbaut und diente bis 1995 als theologische Hochschule. 1934 wurde eine Kapelle errichtet, die auch heute noch der Kirche gehört und für Hochzeiten und andere Zeremonien genutzt wird. Als On-Campus Studenten werdet ihr also regelmäßig in den Genuss kommen, eine Hochzeit zu beobachten. Schließlich wurde die „St Patrick’s Seminary“ 1995 von der ICMS übernommen und zu dem College umgewandelt, wie wir es heute kennen.
In den beiden unteren Stockwerken des Hauptgebäudes, dem „Moran House“ befinden sich überwiegend Vorlesungssäle und die Verwaltungsräume. Im dritten und vierten Stockwerk ist der Wohnbereich für die On-Campus Studenten. Zu diesem Bereich haben auch ausschließlich Studenten Zutritt, die auf dem Campus wohnen, Off-Campus Studenten dürfen sich folglich nur in den beiden ersten Stockwerken aufhalten. Kelly House

Im großzügigen und eindrucksvollen Eingangsbereich findet man die Rezeption sowie die Postfächer. Im Moran House befindet sich auch das „Housekeeping“, die Küche und der „Grand Dining Room“, der wie ein kleines Restaurant den Hospitality-Studenten als Übungsmöglichkeit dient. Das Gebäude hat drei relativ große Computerräume, die jeweils mit mehreren Druckern ausgestattet sind. Durch eine Arkade wird das Moran House mit dem Kelly House verbunden, in welchem sich weitere Wohnräume befinden.

Im Moran House sind vor allem die männlichen Studenten untergebracht. Das Kelly House beherbergt aber zudem auch noch die Bibliothek, Lernräume und den Waschraum. Im Keller befindet sich hier das „Basement“, ein beliebter Aufenthaltsraum mit Billardtisch und Couchen, der an manchen Tagen abends zu einer Bar wird, die besonders von den On-Campus Studenten gerne genutzt wird. Hinter dem Moran House befindet sich der „Marketplace“, das ist der Ort, an dem man die Mahlzeiten zu sich nimmt. Ebenso im Hinterhof befindet sich auch das Courtyard Café, in dem an den Unitagen Snacks und Kaffee verkauft werden.

MarketplaceDas ICMS ist umgeben von viel Grünfläche. Eine Treppe führt durch einen Park den Berg hinunter zum wunderschönen Strand. Und es gibt noch viele weitere Möglichkeiten am Campus, das schöne Sommerwetter im Freien zu genießen. Das College hat auch einen eigenen Fußballplatz, der sich hinter dem Kelly House befindet.
Da inzwischen die Unterrichtsräume in den Gebäuden nicht mehr ausreichen, wurden neben dem Kelly House Container aufgestellt die weitere vier Klassenräume bieten. Ebenso finden manche Kurse am North Head Sanctuary Campus statt, den man leicht zu Fuß in zehn Minuten erreichen kann. Aber es gibt auch einen gratis Shuttleservice.
Die Zimmer der On-Campus Studenten sind alle mit einem Bett, Schrank, Schreibtisch, Regal und Spiegel möbliert. Pro Gang gibt es eine Küchenecke mit Kühlschrank, Toaster und Mikrowelle, jedoch ohne Herd. Ein Bügelbrett mit Bügeleisen ist auch auf jedem Gang vorhanden. Die Bäder teilen sich meist alle Bewohner auf einem Gang.
Für mich persönlich war es eine einmalige Erfahrung, solch ein eindrucksvolles, historisches Gebäude für drei Monate meine Uni und mein zu Hause nennen zu können. Die Räumlichkeiten der ICMS lassen durchaus nichts zu wünschen übrig und es ist jeden Morgen wieder ein schönes Gefühl, die Treppen hinunter zu gehen und sich ein bisschen wie in Hogwarts zu fühlen.

Das Essensangebot am ICMS – Erfahrungsbericht von Laura B. – Auslandssemester Australien

„Was gibt es wohl die nächsten 3 Monate für mich zu essen?“, eine Frage, die ihr euch mit Sicherheit stellt, wenn ihr vorhabt, auf dem Campus zu wohnen. Für on-campus-Studenten ist nämlich das Essen „all inclusive“.
Wochentags gibt es drei Mahlzeiten pro Tag: Das Frühstück findet dann von 7:15 Uhr bis um 7:50 Uhr, das Mittagessen von 11:30 bis 13 Uhr und das Abendessen von 17:30 bis um 19 Uhr statt. Am Wochenende gibt es kein Mittagessen, dafür aber Brunch von 10:30 bis um 12 Uhr und das Abendessen von 17 bis 18 Uhr.
Beispiel eines Frühstückes am ICMSZum Essen trifft man sich im Marketplace, im Innenhof des Unigebäudes, und es gibt überdachte Sitzplätze sowie Tische unter freiem Himmel.
Ein Frühstück hat Folgendes zu bieten: Toastbrot, Wurst und Käse, Marmelade, Butter, Erdnussbutter, Müsli, viele Sorten unterschiedlichster Cornflakes, Joghurt, Obst, Kaffee und Tee. Dienstags und donnerstags wird dieses dann, genau wie beim Brunch, um Rühreier, Speck, Kartoffelecken, Bohnen und gebackene Tomaten erweitert.
Zum Mittag- sowie zum Abendessen gibt es ein Salatbuffet und jeweils ein warmes Gericht mit Fleisch oder Fisch und ein vegetarisches. Das Salatbuffet bietet immer grünen Salat, verschiedene Gemüsesorten sowie unterschiedliche fertige Salate wie zum Beispiel Reis- oder Nudelsalat.Das Salatbuffet beim Mittagessen

Häufig gibt es als warme Speise, zum Beispiel, Reis mit Hühnchen, Kartoffelauflauf, überbackene Zucchini oder Reis mit Currysoße. Des Öfteren gibt es leckere Abwechslungen wie beispielsweise Nudeln mit Tomatensoße, Schnitzel, Lasagne, oder dem „German Lunch“ mit großer Wurstauswahl, Brezeln, Kartoffelsalat usw. Beim Mittagessen kann man sich Obst mitnehmen, hier hat man die Auswahl zwischen Äpfeln, Birnen, Kiwis und Orangen und beim Abendessen gibt es Kuchen als Nachtisch.
Hin und wieder werden wir dann auch mit, zum Beispiel, Pizza, Eiscreme oder selbstgemachten Pfannkuchen überrascht. Und wer noch mehr Abwechslung braucht, der hat die Möglichkeit, die kleine Küche, die es auf jedem Gang gibt, zu benutzen. Zwar gibt es hier keinen Herd, dafür aber eine Mikrowelle und einen Kühlschrank.

Snacks zum Verkauf im Courtyard CaféDas Courtyard Café hat an den Wochentagen von 8 bis um 16:00 Uhr geöffnet und bietet Snacks (zum Beispiel, Sandwiches, Wraps, Muffins, Brownies oder Obst), leckeren Kaffee und kalte Getränke für jedermann zum Verkauf an. Studenten, die nicht auf dem Campus wohnen, können sich hier auch ein warmes Mittagessen kaufen. Gefiltertes Trinkwasser sowie heißes Wasser, Tee und Instantkaffee stehen den ganzen Tag hinter dem Courtyard Café umsonst zur Verfügung.

Vorbereitungen, Reise und Ankunft in Australien: Erfahrungsbericht von Rebecca S. – Auslandssemester Australien

Nach 2 Jahren Ausbildung im Bereich Office Management und mit dem Titel „Europasekretärin“ in der Tasche geht es für mich im Rahmen des Bachelor-Top Up Programms für insgesamt 3 Trimester nach Australien an das ICMS in Manly. Das Bachelor-Top Up Progamm zeichnet sich dadurch aus, dass die Inhalte der schulischen Ausbildung im Studium angerechnet werden und man somit direkt in das 3. Studienjahr einsteigt und nach einem Jahr den Bachelor Abschluss absolviert.

Zu den Vorbereitungen des Auslandsaufenthaltes gehören nach der Anmeldung am College und dem Visums-Antrag viele Kleinigkeiten, auf die man achten sollte: Es ist empfehlenswert, einen Flug mit STA travel zu buchen, da man dort als Student Rabatte bekommt. Das lohnt sich besonders bei Emirates und Etihad, weil man mit diesen Airlines 30 kg Gepäck (plus 7 kg Handgepäck) mitnehmen kann.  Ein angemessener Koffer ist natürlich auch wichtig. Ich empfehle für 30 kg Gepäck einen Koffer mit einem Volumen von 100l.

Das Geld spielt natürlich bei einem Auslandaufenthalt immer eine Hauptrolle. In Australien empfiehlt es sich ein Konto bei der Deutschen Bank zu haben, da man mit dieser EC-Karte bei jeder Westpac Bank gebührenfrei Geld vom deutschen Girokonto abheben kann. Die Westpack Bank bietet des Weiteren für Studenten kostenfreie Giro-Konten an, die mit einer Kreditkartenfunktion (Mastercard) und einer Tagesgeldfunktion angeboten werden. Auf das Tagesgeld gibt es bei der Westpac derzeit 5,1% Zinsen.

Ich bin mit Emirates von Düsseldorf über Dubai und Bangkok nach Sydney geflogen.Landeanflug_Sydney_Rebecca_S
Der Flug war trotz der Länge angenehm. Die Verpflegung während der Reise war vielfältig, man konnte die Speisen aus einem Menü auswählen. Getränke wurden oft und freundlich verteilt. Das Entertainment-Programm setzte sich aus einer Menge aktueller Kinofilme, etablierter Serien, einem weit gefächerten Musik-Sortiment und diverser Shows sowie einer „Map“ zusammen, die den aktuellen Flugstatus dokumentiert. Besonders angenehm fand ich die kleinen heißen Handtücher, die vor dem Start und nach dem Essen verteilt werden um sich zu erfrischen. Die Flugbegleiter waren professionell: aufmerksam, freundlich und kompetent.

Nach ca. 30 Stunden Reisezeit bin ich endlich in Sydney gelandet. Nachdem das Warten in der langen Schlange vor der Passkontrolle überstanden war, ging es vom Flughafen mit dem Zug Richtung „Town Hall“ zum Circular Quay, von wo aus die Manly Ferry alle 30 Minuten für 7 AUD nach Manly ablegt. Dabei fährt sie direkt am Opera House und der berühmten Harbour Bridge vorbei und sorgt für einen fantastischen Ausblick auf die Kulisse der City. Die besten Plätze auf der Fähre sind dabei diejenigen draußen auf der rechten Seite in Fahrtrichtung entweder ganz vorne oder ganz hinten. In Manly angekommen gibt es direkt am „Ferry Wharf“ Busse und Taxis. Ein Taxi den Berg rauf zum College kostet um die 6 AUD.

Ferry_Terminal_nach_Manly_Rebecca_SIch habe mich entschieden, nicht auf dem College Campus zu wohnen, sondern selber ein WG-Zimmer in Manly zu finden. Natürlich hat dies Vor- und Nachteile: auf dem Campus wird man täglich mit 3 fertigen Mahlzeiten versorgt und bekommt alle Freizeitangebote unmittelbar mit. Auch findet man leichter neue Kontakte am College, wenn man dort wohnt. Jedoch mochte ich mich mit der „Internats-Atmosphäre“ (vor allem den strikten Regeln) nicht anfreunden.
Die Wohnungssuche in Australien gestaltet sich eigentlich recht einfach, wenn man weiß wo zu suchen ist. Gut ist, dass in Australien oft schon möblierte Wohnungen oder Zimmer  angeboten werden und das zu Wochenmieten und nicht wie in Deutschland üblich zu Monatsmieten. Dies und die generell unkomplizierte Art der Australier machen einen schnellen Umzug leicht! Andererseits sollte man beachten, dass Sydney und besonders Manly keine billige Wohngegend ist. Für ein WG-Zimmer in Manly sollte man pro Woche ca. 250 – 300 AUD einkalkulieren. Vor allem jetzt, wo der Sommer vor der Tür steht und Manly ein beliebter Urlaubsort ist.

Unter folgenden Links kann man verschiedene Unterkünfte finden:
http://www.rs.realestate.com.au
http://www.mcgrath.com.au/office/Manly-NSW-sales/10
http://www.eldersrealestate.com.au/office/manly/
http://www.century21.com.au/manly/
http://manly.ljhooker.com.au/
http://professionals.com.au/
http://raywhitemanly.com.au/
http://www.belleproperty.com/manly
www.flatmateclick.com.au
www.gumtree.com.au
flatmates.com.au
http://au.easyroommate.com

Auch auf der College-Homepage werden Zimmer außerhalb des Campus inseriert:
http://www.icms.edu.au/life-and-sport/classifieds.html?page=show_category&catid=2&order=0&expand=0

Als weiteren Tipp kann ich darauf hinweisen, dass Inserate für Zimmer, Units, Flatshare bis hin zu ganzen Apartments dauernd auch an „schwarzen Brettern“ in so gut wie jedem Internetcafé zu finden sind, wenn man die Augen aufhält!

Wenn man sich entschieden hat, ein unmöbliertes Zimmer zu mieten, kann ich euch den 2nd-hand Shop „Vinnie’s“ empfehlen. Dort kann man sehr günstig gut erhaltene Möbel finden. Diese Möbel werden dem Shop gespendet und der Erlös eines jeden Kaufs geht an das St. Vinzenz Krankenhaus.  Wenn man ein Auto zur Verfügung hat, lohnt sich tatsächlich auch ein Blick auf den Sperrmüll an den sogenannten Council Days.  Aber keine Sorge, IKEA gibt es auch in Sydney!

Das Cultural Immersion Program: Erfahrungsbericht von Felicitas G. – Auslandssemester Australien

Ein einzigartiger Start ins Auslandssemester: Das International Cultural Immersion Programm ist eine Einführungsveranstaltung, die vom International College of Management, Sydney angeboten wird, um schon vor Studienbeginn ein bisschen australische Luft zu schnuppern und erste Kontakte mit den anderen „Study Abroad“ Studenten zu knüpfen. Dabei macht man 5 Tage zusammen mit anderen Neuankömmlingen in Cairns Urlaub und bekommt hilfreiche Informationen über das Auslandssemester und natürlich das Leben in „Down Under“.

Der Ausflug kostet um die 750 AUD, ist aber jeden einzelnen Dollar wert.  Um die Flüge nach Cairns und zurück nach Sydney muss man sich allerdings selber kümmern, hat so aber auch die Chance, ein günstiges Ticket bei Jetstar oder Virgin Australia zu erwischen (schließlich braucht man für 5 Tage auch nicht seinen riesigen Koffer,  den man für das ganze Semester mitgebracht hat, sondern kann diesen schon einmal in der Uni deponieren und einfach nur mit Handgepäck reisen).
Schon bei der Ankunft im Hostel waren wir alle total begeistert, denn das Gilligan’s ist kein einfaches oder sogar heruntergekommenes Back Packer Hostel, sondern eigentlich schon fast ein Hotel: Saubere, geräumige Zimmer, eine tolle Bar und sogar einen Pool direkt vor der Haustür! Nach einer sehr herzlichen Begrüßung durch unsere Betreuer Ross und Todd (zwei super nette und lustige Kerle, die immer für gute Laune und nette Unterhaltungen gesorgt haben) und einem ersten Spaziergang durch Cairns, gab es ein leckeres Abendessen am Hafen und ein frühes zu Bett gehen, da wir alle fit für die folgenden, aufregenden Tage sein wollten.

Mit inkludiert im Programm sind ein Ausflug in die nahgelegene Rainforest Station und eine Bootstour zum Great Barrier Reef hinaus. In der Rainforest Station bekommt man einen guten Einblick in die Tierwelt und die Natur Australiens und erlebt ein bisschen die Kultur der Aboriginals. Auch wenn alles vielleicht etwas sehr touristisch wirkt, macht der Ausflug sehr viel Spaß. Man sieht Krokodile, Dingos, Papageien und natürlich Koalas und Kängurus, die man sogar streicheln kann. Und ich sage es euch, so ca. jeder wollte danach gerne einen Koala mit nach Hause nehmen, denn diese knuddeligen Geschöpfe sehen nicht nur super süß aus, sondern sind auch die flauschigsten Tiere, die ich je im Arm hatte! Außerdem kann  man eine abenteuerliche Fahrt durch den Regenwald machen und gleich einmal eine kleine Abhandlung darüber hören, welche Pflanzen man hier alle nicht berühren sollte, weil sie, wie auch so viele Tiere in Australien, extrem giftig sind. Ein Teil der Tour wird von einem Aboriginal begleitet, der uns in ihre traditionelle Jagd, Digeridoo spielen und natürlich die Kunst, einen Bumerang so zu werfen, dass er wieder bei einem selbst ankommt (wobei das bei den meisten noch nicht wirklich gut funktioniert hat) eingeführt hat.

Der Ausflug zum Great Barrier Reef war einfach atemberaubend, die blau-grüne Farbe des Wassers, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und grüne Berge am Horizont, schon allein die Fahrt hinaus war sehr schön und vor allem entspannend. Draußen im Meer hat man dann die Möglichkeit Schnorcheln zu gehen (die Ausrüstung gibt’s kostenlos an Board) oder kann sich einen Tauchgang kaufen. Für Anfänger gibt es eine Einführung und Begleitung durch einen Tauchlehrer und alle mit Tauchschein können sich einfach die Ausrüstung leihen und los geht’s! Was man hier unter Wasser alles sehen kann ist faszinierend, einfach unbeschreiblich! Auch wenn ihr den Ausflug nicht mit dem ICMS macht, solltet ihr euch diesen Teil Australiens auf keinen Fall entgehen lassen. Den letzten Tag in Cairns kann man dann selbst gestalten, shoppen gehen, am Wasser entspannen oder ein kleines Abenteuer dazu buchen (wie wäre es mit Quad fahren, Fallschirmspringen oder Bungeejumping?) :)

Bevor ihr am ICMS anfangt, würde ich euch diesen 5 Tage Trip wirklich wärmstens empfehlen. Man lernt von Anfang an viele, nette Leute kennen, die mit einem das Semester verbringen werden, hat eine unglaubliche Zeit, in der man so viele tolle und einzigartige Momente erlebt und einfach einen perfekten Start ins Auslandssemester!

Abschlussbericht Auslandssemester ICMS Australien – Erfahrungsbericht von Nicole H.

Am Ende des Auslandssemesters hat man natürlich gemischte Gefühle. Einerseits ist man froh, dass man die teilweise sehr stressigen Wochen geschafft hat und man freut sich auf zu Hause, auf seine Freunde und Familie und andererseits ist man etwas traurig, dass man ein tolles Land und neue Freunde zurücklassen muss.

Meine Erwartungen vor dem Auslandssemester waren, mein Studienfach Eventmanagement aus einer anderen Perspektive zu betrachten, da die ausländische Hochschule andere Lehrinhalte lehrt und andere Lehrmethoden verwendet.  Dies war tatsächlich der Fall. Sowohl die Lehrmethoden waren anders, als auch das Bewertungssystem. Es gab über das Semester verteilt mehrere Noten und es hing nicht alles von einer einzigen Prüfungsleistung ab. Eine andere Erwartung war, in Australien eine Fremdsprache und eine fremde Kultur hautnah kennenzulernen. Da die ICMS sehr multikulturell ist, konnte man somit sehr viele verschiedene Kulturen kennenlernen und nicht nur die Australische, was sehr vorteilhaft ist. Des Weiteren wollte ich für die spätere Karriere wichtige Kompetenzen erweitern, wie beispielsweise Eigenständigkeit, Anpassungsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz, Toleranz und Flexibilität, was ebenfalls gelungen ist. Den Fokus wollte ich nicht nur auf karriereförderliche Fähigkeiten legen, private Freundschaften bereicherten meinen Auslandsaufenthalt genauso wie beruflich nützliche Kontakte. Zudem wünschte ich mir, mein Selbstvertrauen und die Belastungsfähigkeit zu stärken, da auch einige Hürden gemeistert werden mussten.

Die Hilfestellung von ISO Germany bewerte ich als sehr gut. Das International Student Office vereinfachte die Kommunikation zwischen der Gasthochschule ICMS und mir von der Bewerbung bis zur vollständigen Anmeldung zum Auslandssemester an der ICMS. Das Team beantwortete Fragen im Vorfeld und gab Hilfestellungen bei der Durchführung der Bezahlung der Studiengebühren.

Das Trimester in Australien dauerte 13 Wochen. Es setzte sich zusammen aus 11 Wochen Vorlesungen und zwei Wochen Prüfungen. Wegen den Weihnachtsfeiertagen wurde das Trimester um eine Woche verkürzt, was zur Folge hatte, dass man eine Woche weniger Zeit hatte, sich auf die Prüfungen vorzubereiten und man bis zuletzt Assignments abgeben musste. Anders als bisher in Deutschland größtenteils gewohnt, schreibt man nicht einfach eine Prüfung am Ende des Semesters, sondern man gibt während des Terms Hausarbeiten oder Gruppenarbeiten ab oder man hält Einzel- oder Gruppenpräsentationen. Ich musste 15 Assignments abgeben, neun Gruppenpräsentationen halten, eine Einzelpräsentation halten und drei Prüfungen schreiben. Das Arbeitspensum war somit höher als in der Karlshochschule.

Während dem Semester belegte ich vier Studienfächer. Auswahlmöglichkeit bestand nur zwischen Asian Business Environments und Cross Cultural Management, wobei ich mich für letzteres entschied. Meine Studienfächer waren: Cross Cultural Management, Event Promotions and Sponsorship, International Events und Business Forecasting.

Als Beispiel kann ich das Studienfach Cross Cultural Management kurz beschreiben: Das Grundprinzip ist, kulturelle Unterschiede zu verstehen und diese Unterschiede effektiv zu managen. Dies ist entscheidend um in multikulturellen und internationalen Wirtschaftsumgebungen zu arbeiten, zu kommunizieren und Wissen zu transferieren. Die Ziele des Kurses sind begriffliche und theoretische Rahmenbedingungen anzubieten um ein Verständnis für Wege zu entwickeln, in denen Kulturen sich unterscheiden, wie diese kulturellen Unterschiede Unternehmen beeinflussen und wie sie Kommunikation einschränken und Wissen übermitteln. Der Kurs berücksichtigt auch Strategien um Ungleichheit innerhalb Unternehmen zu regeln und einzuschätzen.

Das ICMS befindet sich in Manly, wo auch viele Touristen oder wohlhabende Einheimische wohnen, da es sich um eine Gegend handelt, die direkt am Strand liegt. Die einfachste aber nicht günstigste Unterkunft war wohl das Wohnen auf dem Campus. Die Einzel- und Mehrbettzimmer befanden sich direkt im Universitätsgebäude. Das soziale Umfeld war sehr angenehm. Die meisten Mitstudenten kamen aus aller Welt, aber man lernte auch Australier kennen. Wir waren eine multikulturelle Gruppe junger Leute. Zwischen Australien und Deutschland gibt es keine sehr großen kulturellen Unterschiede. Die Australier sind jedoch noch ein bisschen individualistischer. Ich würde mich wieder für die Gasthochschule und den Studiengang entscheiden und eine Erfahrung im Ausland wirkt sich immer positiv auf das Leben und den Berufsweg aus.

Rückblick auf das Auslandssemester am ICMS – Erfahrungsbericht von Nadira H.

Das Semester nähert sich dem Ende und alle bereiten sich fleißig auf die Abschlussklausuren vor. In bereits 4 Wochen ist die Zeit hier am College vorbei und hin und wieder beginnt man schon einmal die Zeit zu reflektieren.

Manly ist wirklich ein perfekter Studienort: Man hat den Strand direkt vor der Tür, die Großstadt ist mit einer gemütlichen Fährenfahrt in nur 30 Minuten zu erreichen und die Einkaufsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Außerdem kann man sehr viel Sport in Manly treiben, sehr lecker Essen gehen oder auch einfach nur den Sonnenuntergang am National Park genießen.

In einem Schloss zu studieren und zu wohnen ist ein Privileg, über welches nicht viele Studenten verfügen. Doch nicht nur das äußere Erscheinungsbild hat mir am ICMS gefallen. Das College ist sehr international geprägt und somit hat man viele neue Leute aus aller Welt kennen gelernt.

Auf dem Campus zu wohnen hat seine Vor- und Nachteile. Zum einen ist es natürlich sehr bequem, nur ein Stockwerk nach unten laufen zu müssen um seine Vorlesungen zu besuchen. Außerdem ist man nie alleine, da immer jemand da ist mit dem man sich unterhalten kann. Dass einem das Zimmer geputzt wird ist natürlich auch sehr zu begrüßen. Auch die Tatsache, dass man nicht selbst kochen muss und einem das Essen zubereitet wird ist von Vorteil.

Hier muss ich allerdings anbringen, dass natürlich nicht immer jeder Geschmack getroffen werden kann. An sich ist das auch überhaupt nicht schlimm, wenn es eine Küche geben würde, in der man sich selbst etwas zubereiten kann für Tage, an denen einem das Essen nicht schmeckt. Dies ist leider nicht der Fall; es gibt zwar einen Kühlschrank und eine Mikrowelle, jedoch kein Küchengeschirr und keinen Herd. Ein weiterer Nachteil des Essens ist, dass es immer zu einer bestimmten Zeit stattfindet. Wenn man es aus irgendeinem Grund dann mal verpasst, hat man nicht die Möglichkeit es nachzuholen. Ich denke aber auch, dass das Tatsachen sind, mit denen man sich gut arrangieren kann.

Das ICMS verfügt über Waschmöglichkeiten, allerdings sind die Waschmaschinen dort, wie in jedem australischen Waschsalon, technisch mit denen in Deutschland nicht zu vergleichen. So kommt es oft vor, dass die Kleidung fleckig oder fusselig wird. Auch das Internet ist ein großer Aspekt. Dieses ist in Australien generell, aber besonders am College durch die hohe Auslastung sehr langsam. Dies führte während des Semesters oft zu Komplikationen, gerade wenn man wichtige Hausarbeiten schreiben muss.

Die Qualität der Vorlesungen am ICMS ist sehr gut. Die Dozenten kommen meistens aus dem Beruf und haben somit sehr viele praktische Erfahrungen und können diese gezielt in den Unterricht einbringen. So sind die Vorlesungen immer abwechslungsreich und spannend. Durch die vielen Teamarbeiten und Hausarbeiten mit Fragestellungen aus der Praxis lernt man hier sehr viel über das spätere Berufsleben. Fächer wie „Business Communication“ oder „Business Ethics“ haben mich dem Geschäftsleben näher gebracht und gelehrt, wie man sich in einem Geschäftsumfeld professionell verhält.

Die Förderung eines gepflegten Auftretens durch Business Kleidung und Verhaltenskodexe gefällt mir sehr gut, da es erneut einen Einblick in unsere Zukunft bietet und man somit später diesbezüglich keine Schwierigkeiten mehr haben wird.

Ich würde sagen, dass das College als Wohnort für kurze Dauer ideal ist, da es generell in Manly schwer ist eine Wohnung für nur 3 Monate zu mieten und diese gegebenenfalls auch noch einzurichten. Bleibt man allerdings länger, würde ich darüber nachdenken, etwas Eigenes zu suchen. Wir haben in Deutschland natürlich sehr viel Glück, dass wir sehr wenig bis keine Studiengebühren zahlen müssen. In Australien ist dies natürlich anders. Ich finde aber, das Geld hat sich gelohnt denn ich habe viele Erfahrungen gesammelt, viel fachliches Wissen erhalten und viele nette Menschen kennengelernt.

Ich würde ein solches Auslandssemester jederzeit wiederholen!

Abschlussbericht Auslandssemester in Australien am ICMS – Erfahrungsbericht von Mareike S.

Das Auslandssemester am International College of Management, Sydney (ICMS) war für mich eine wundervolle Erfahrung. Die Kursstrukturen (Vorlesung und Tutorien), die kleinen Klassengrößen (nie mehr als 30 Studenten), die Nähe zu Professoren und Dozenten, die Betreuung und Unterstützung sowohl durch Personal als auch durch Studenten aus höheren Semestern und der hohe Praxisbezug, haben mir sehr gefallen. Zudem ist das College ein tolles Bauwerk, sehr schön gelegen und mit etwas Glück kommt man sogar in den Genuss, eine Hollywood-Produktion mit zu erleben. Während meiner Zeit hier wurde eine Baz Luhrman Produktion (The Great Gatsby) mit Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire gedreht.   Manly, ein Vorort von Sydney, in dem das ICMS gelegen ist, ist wunderschön. Drei Strände, die am Wochenende von Besuchern überschwemmt werden, sind unter der Woche nahezu nur mit Studenten gefüllt. Die Bars, Clubs und Restaurants lassen keine Wünsche offen und sind unübertreffbar wenn es darum geht, einen vom Studieren abzuhalten. Sydney selbst ist eine traumhaft schöne Stadt mit vielen Parks, wunderschönen Gebäuden, vielen Museen und architektonischer Vielfalt. Die Oper und die Harbour Bridge auf der einen Seite, die vielen Clubs in Kings Cross und anderen Stadtteilen auf der anderen Seite, machen diese Stadt meiner Meinung nach zu einer der schönsten und lebenswertesten der Welt.

Meine Kurse am ICMS

Alle „Study Abroad“-Studenten am ICMS belegen vier Kurse. Ich  habe Asian Business Environments, Business Organisation Principles, Service Management und Accounting Fundamentals belegt. Im Gegensatz zum Studieren in Deutschland liegt am ICMS der Schwerpunkt nicht ausschließlich auf den Abschlussexamen. Vorab müssen Essays und Reports geschrieben und Präsentationen gehalten werden, die, je nach Professor und Fach, unterschiedlich gewichtet in die Bewertung eingehen. Besonders interessant war für mich eine Gruppenarbeit in Asian Business Environments, da meine Gruppe, mit Ausnahme von mir, nur aus Asiaten bestand und ich dadurch neue Eindrücke in deren Arbeits- und Sichtweise bekam. Unser Ergebnis war erstaunlich gut und ich hatte viel Spaß dabei. In Business Organisation Principles wird wöchentlich ein Kapitel aus dem Buch abgehandelt, über das dann auch jede Woche ein Quiz geschrieben wird. Jedes Quiz macht zwei Prozent der Gesamtnote aus. Die Quizze sind „open book“-Quizze, was leider nicht ganz so hilfreich ist, wie es sich anhört. Accounting Fundamentals klingt zunächst sehr trocken, aber dank dem Professor war es mit Abstand das unterhaltsamste Fach, das ich am ICMS hatte. Auch das „Company Project“, in dem eine richtige australische Firma „durchleuchtet“ wird, gefiel mir sehr gut, da hier der Bezug der Buchhaltung zur Praxis sehr deutlich wird. Service Management habe ich im Bezug auf die Klasse als das angenehmste Fach empfunden, auch wenn ich am Anfang etwas verwirrt war, was genau in den Essays verlangt wird. Dank der guten Betreuung und des kleinen Kurses konnten diese anfänglichen Schwierigkeiten jedoch schnell beseitigt werden. Im Vergleich zu den anderen Kursen hat mir dieses Fach am besten gefallen, auch wenn die Benotung definitiv die strengste war.

Meine Unterkunft am ICMS

Während eines Auslandssemesters gibt es zwei Optionen bzgl. der Unterkunft: „On Campus“ oder „Off Campus“. „Off Campus“ bedeutet, dass ihr euch in Manly oder Sydney eine Unterkunft suchen müsst. „On Campus“ heißt, wie das Wort schon sagt, dass ihr auf dem Campus wohnt. Ich habe mich dafür entschieden „On Campus“ zu wohnen. Es gibt am ICMS vier verschiedene Möglichkeiten: Einzelzimmer mit Ausblick (5055 AUD, ca. 3780 EUR), Einzelzimmer ohne Ausblick (4800 AUD, ca. 3580 EUR), Doppelzimmer (4300 AUD, ca. 3210 EUR) und Drei-Bett-Zimmer (4000 AUD, ca. 2990 EUR). Ich habe die 13 Wochen am College in einem Einzelzimmer ohne Aussicht verbracht. Die Vorteile „On Campus“ zu wohnen sind: Alle Mahlzeiten sind, auch am Wochenende, inbegriffen, allen „On Campus“-Studenten stehen Waschmaschinen zur Verfügung, Bettwäsche und Handtücher werden vom College gestellt und wöchentlich gereinigt, das Housekeeping reinigt die Räume einmal die Woche und die Badezimmer täglich. Darüber hinaus hat man keinen Anfahrtsweg, was gerade früh sehr angenehm ist. Für „On Campus Accomodation“ könnt ihr euch zudem bequem von zu Hause über’s Internet anmelden. Nach dem langen Flug hierher ist euer Zimmer dann auch schon bezugsfertig, wenn ihr ankommt. Der einzige Kritikpunkt ist die Internetverbindung über W-Lan, die meist extrem langsam ist. Ansonsten ist es wirklich sehr zu empfehlen.

Fazit

Das Auslandssemester am ICMS hat alle meine Wünsche und Erwartungen mehr als nur übertroffen. Ich habe wundervolle Menschen aus aller Welt kennengelernt und viel von diesem  schönen Land gesehen.  Das International College of Management, Sydney wird zu Recht als „Servicegesellschaft für Studenten“ beschrieben und bietet ideale Lern- und Arbeitsvoraussetzungen. Der hohe Anteil internationaler Studenten aus den verschiedensten Ländern, die am ICMS studieren, war für mich sehr wichtig, da das Lernen und Arbeiten in internationalen Gruppen meiner Meinung nach sehr gewinnbringend ist. Es fördert das Verständnis füreinander und reizt mich persönlich, da ich es immer interessant finde, Neues aus den unterschiedlichsten Kulturen zu lernen. Der Aufenthalt hier war für mich eine einmalige Erfahrung und ich kann jedem empfehlen, eine solche Chance zu ergreifen. Dank der positiven Erfahrungen steht für mich heute schon fest, dass ich mein geplantes Masterstudium gern im Ausland  absolvieren möchte.

Tipps und Empfehlungen

Verschiedene Tipps habe ich bereits meinen vorherigen Berichten angehängt, aber im Allgemeinen gilt natürlich: Nehmt soviel wahr wie ihr könnt! Je mehr Erfahrungen ihr machen könnt, desto besser. Bei einem Auslandssemester geht es neben dem Studieren vor allem darum, den eigenen Horizont zu erweitern. Man sollte möglichst viel Zeit mit Studenten aus anderen Ländern und mit unterschiedlichstem Hintergrund verbringen. Egal ob aus Asien, Russland oder den USA, am ICMS kann man alle Nationalitäten antreffen. Die Erfahrungen, die man dabei macht, sind einmalig und mit etwas Glück erwachsen aus diesen Begegnungen sehr lange Freundschaften.

Mehr Informationen zum Studium in Australien am International College of Management Sydney:

Auslandssemester Australien / Studium Australien:

Sicherheit in Manly & am ICMS – Erfahrungsbericht von Nadira H. – Auslandssemester Australien

Australian Diaries – Part 8: Sicherheit in Manly & am ICMS

Manly und Sydney sind wie jede andere Großstadt auch nicht ganz frei von Kriminalität. Wenn man jedoch weiß, wie man sich selbst und seine Mitmenschen schützen kann, sollte man selten in einen Konflikt geraten.

Manly Police Car - Auslandssemester AustralienIn der Orientierungswoche hat das ICMS die Manly Police eingeladen, welche einen Vortrag zur Sicherheit in Manly vorbereitet hat.

Alle Studenten gehen  natürlich gerne feiern. Gerade wenn man an einem neuen Ort ist, möchte man die Lokalitäten alle kennenlernen. Die Polizei ist also besonders auf diesen Aspekt eingegangen. Zunächst einmal ist es wichtig, immer einen Personalausweis bei sich zu führen. Die Kontrollen in Australien gehen etwas weiter als in Deutschland, so wird auch oft in Restaurants am Abend nach einem Identifikationsnachweis gefragt. Sobald man sich weigert diesen vorzuzeigen bzw. keinen vorzeigen kann, wird man aufgefordert das Lokal oder den Club umgehend zu verlassen. Tut man dieses nicht, kann man mit einer hohen Geldstrafe und zusätzlichem Hausverbot rechnen.

Alkohol wird wie in Deutschland auch erst ab einem Alter von 18 Jahren ausgeschenkt. Dieses Mindestalter ist auch für den Besuch in einem Club, eines Casinos oder für den Kauf von Alkohol erforderlich.  Es hört sich alles dramatischer an als es ist, denn es ist eigentlich keine große Kunst seinen Ausweis mitzuführen.

Alkoholfreie Zone - Auslandssemester AustralienAnders als in Deutschland ist es in den meisten städtischen Regionen nicht erlaubt, in der Öffentlichkeit Alkohol und Drogen zu konsumieren. Auch wenn man gerne gemütlich am Strand ein Glas Wein trinken würde, sollte dieses untersagt werden, da erneut hohe Geldstrafen folgen können.

Handtaschen sollten natürlich immer geschlossen sein und nirgends unbeaufsichtigt stehen gelassen werden. Außerdem sollte man nachts einfach dort laufen, wo es beleuchtet ist oder wenn möglich mit einer zweiten Person Heim laufen.

Die Polizei hat uns dann weiterhin über eine unangenehme „Sitte“ hier in Australien belehrt, dem sogenannten „Drink Spiking“. Dabei werden einer Person Drogen oder Alkohol in das Getränk geschüttet, ohne dass sie etwas davon mitbekommt. Dieses Phänomen gibt es überall auf der Welt und wenn man auf sein Glas aufpasst oder es Leuten anvertraut, die man sehr gut kennt, sollte auch dies einem nicht zum Verhängnis werden. Sollte so etwas jedoch einmal passieren und man fühlt sich nach einem Getränk anders als gewohnt, ist es wichtig jemandem Bescheid zu geben, sei es den Freunden oder dem Personal der Lokalität. Je nach Gefühlslage wird dann ein Krankenwagen gerufen oder man wird zum Krankenhaus gefahren.

Sobald einem etwas passiert, ist die Polizei hier sehr offen und bittet darum, sofort anzurufen oder an der Polizeistation vorbeizukommen. Die „Emergency Number“ in Australien ist 000.

Alkoholfreie Zone - Auslandssemester AustralienDie Sicherheit am College wird durch einige Regeln und Vorschriften sehr hoch gestuft. So ist das Gebäude beispielsweise am Abend mit Toren verschlossen, welche sich nur mit einem Schlüssel der Campusbewohner öffnen lassen. Wer ein Auto besitzt, kann das Gelände dann nur mit einer Magnetkarte betreten. Auch die Eingangstüren sind durch einen Code gesperrt, sodass Unbefugte keinen Zutritt zum College haben.

Um die Sicherheit jedes Collegebewohners zu erhalten, darf keiner einen nicht- Campusbewohner auf sein Zimmer einladen. Ein Verstoß gegen die Regel wird mit einem sogenannten „Infringement“ bestraft. Bei dem fünften Infringement, muss man das Wohnheim verlassen.

In der Nacht sind dann jeweils ein „Manager on Duty“ und ein „Residential Assistance on Duty“ unterwegs. Diese kontrollieren ob alles in Ordnung ist und sind Ansprechpartner für nächtliche Vorfälle.

In Australien muss man sich der Tatsache bewusst sein, dass jeder Verstoß einer Regel zu einer sehr hohen Geldstrafe führen kann. Es sind recht simple Regeln, wenn man sich also an diese hält, kann einem kaum etwas geschehen.